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Herzlich Willkommen...


In der neuen Mensa

... auf den Internetseiten des Gymnasiums Sarstedt.

Ihre Kinder lernen hier bis zum Abitur in einer engagierten Umgebung. Unsere Schule führt Kinder des ganzen Landkreises zusammen und bietet viele verschiedene Wahlfächer, Arbeitsgemeinschaften, Projekte und Schwerpunkte.

Machen Sie sich auf den folgenden Seiten ein Bild von uns.

Eine vollständige Übersicht über unser Angebot bietet die SITEMAP.

Sie erreichen uns auf verschiedenen Wegen, per eMail, Telefon oder Fax.

 

 

Kunst auf dem Frischeregal


Werke von Sarstedter Gymnasiasten werden im Rewe-Markt Moorberg ausgestellt/ Bücher aus dem Domschatz als Vorbild

Kunst zwischen Serrano-Schinken und Saftflaschen: Werke von Sarstedter Gymnasiasten werden derzeit im Rewe-Supermarkt am Moorberg ausgestellt. Schüler der Klassen 5FL1 und 5FL2 haben unter Anleitung ihrer Lehrerin Sandra Linschmann aus Pappmaché Nachbildungen historischer Bücher gebastelt.

Lehrerin Linschmann ist es wichtig, dass die im Unterricht produzierten Werke auch für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Zwar werden immer mal wieder auch Werke von Schülern im Gymnasium selbst ausgestellt. Dort können sie aber nur Schüler und Lehrer sowie vielleicht noch ein paar Eltern bewundern.

Bereits zum zweiten Mal kooperiert Linschmann daher nun mit Thomas Nolte, dem Leiter der Rewe-Niederlassung am Moorberg. Sie will die Kunstwerke ihrer Schüler einer möglichst breiten Öffentlichkeit präsentieren. „Die Kunst muss zu den Leuten gehen, die Leute kommen nicht zur Kunst", weiß die Pädagogin.

Im Februar hat Linschmann schon einmal Schülerwerke in dem Supermarkt ausgestellt. Damals hatten die Nachwuchskünstler Schuhe im Stil des Künstlers Friedensreich Hundertwasser gestaltet. Diesmal war - passend zum Jubiläum 1200 Jahre Hildesheim - der Hildesheimer Domschatz Vorbild für das Kunstprojekt. Linschmann hat nämlich vor Kurzem das neu eröffnete Dom-Museum besucht. „Da habe ich diese tollen alten Bücher gesehen", berichtet Linsch-mann.

Ihre Schüler sollten den Buchdeckel eines ausrangierten Buchs mit Pappmaché so gestalten, dass er an die kostbaren Verzierungen der alten Kirchenbücher im Domuseum erinnert. Viele Kinder haben ein Kreuz auf den Buchdeckel gebastelt, aber auch Kelche und andere christliche Symbole sind zu sehen.

Dass die Kinder im Kunstunterricht nicht nur Malen oder Zeichnen, ist Lehrerin Linschmann ein Anliegen. Gerade für die jüngeren Schülern ist es ihrer Erfahrung nach wichtig, auch etwas Handfestes zu gestalten: „Die Schüler brauchen etwas Haptisches."

Manche der Fünftklässler haben übrigens nicht ein altes ausgemustertes Buch verwendet, sondern eine Kladde. Entstanden ist dadurch sozusagen Gebrauchskunst. Denn das Kunstwerk kann somit noch als Notizbuch Verwendung finden - aber erst, wenn die Ausstellung im Supermarkt beendet ist.

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 27.06.2015

Prinz Paris und Göttin Aphrodite: Eine Wahl mit Folge


Gymnasium zeigt morgen im Stadtsaal ein Kurz-Musical mit einem mythologischen Thema /„Chorissimo" tritt auf

Die Geschichte von Paris zeigt das Gymnasium am morgigen Donnerstag um 18 Uhr im Stadtsaal als Musical. Die Story aus dem alten Griechenland hat viele Gesichter: Von der bezaubernden Meeresnymphe Thetis (gespielt von Annkathrin Gießler) bis zu dem handfesten Götterboten Hermes (Sina Andriejewski), vom fast allmächtigen Zeus (Samuel Fischer-von-Mollard) bis zum trojanischen Prinzen Paris (Jacob Kiveta). Und sie hat es in sich: Die Göttin Eris (Josephine Lassan) stänkert bei der Hochzeit von Thetis und Peleus (Anna Raudszus) und wirft einen Apfel für die Schönste auf den Tisch.

Prompt zanken sich die drei schönsten griechischen Göttinnen auf offener Bühne um die Trophäe, Hera bittet listig ihren Gatten Zeus um die Entscheidung. Der traut sich aber nicht, schickt die drei Schönen zu Paris, einem jungen Mann aus Troja. Der hat dann die Wahl, umgarnt von den Göttinnen: Hera (Friederike Pistermann) verspricht ihm alle Macht der Welt, Athene (Anja Nolte) die Weisheit und Aphrodite (Rozzerin Saka) die Liebe. Natürlich nicht mit ihr (andere Liga), sondern mit der schönsten Frau auf Erden. Paris entscheidet sich für die Liebe, auch wenn die derzeit Schönste, also Helena, leider noch mit dem mykenischen König Menelaos verheiratet ist.

Die anderen Göttinnen sind sauer, was leider nicht nur Paris zu spüren bekommt, sondern leider auch Troja, denn die verschmähten Damen vergessen nicht, die Folgen stehen im Geschichtsbuch.

Michael Amann hat die Musik zu diesem Stück geschrieben, das Margarete Dankworth mit „Chorissimo" einstudiert, dem Chor aus den Klassen 5 und 6 des Gymnasiums. Nach der Aufführung am morgigen Donnerstag ist vorgesehen, Ausschnitte zur Einschulung der neuen Gymnasiasten zu präsentieren. Der Chor der Göttinnen und Götter hat dabei nicht nur die Aufgabe, die Akteure gesanglich zu unterstützen, er ist auch fürs Bühnenbild zuständig. Bei der gestrigen Probe wurde noch kräftig an den Auftritten gefeilt, denn bereits am morgigen Donnerstag ist ja Premiere. Für Zuschauer, die in der griechischen Mythologie nicht ganz ka¬pitelfest sind, gibt der Chronist (Emma Hustede) Erläuterungen.

Die Schüler lernen dabei nicht nur Mythologie kennen, sie erfahren auch einiges über die griechische Seele: Nicht viele Völker wären auf die Idee gekommen, drei der mächtigsten Göttinnen wie Schulmädchen vor einem Halbstarken aufmarschieren und um dessen Gunst werben zu lassen.

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 17.06.2015

Togo: Eine hohe Mauer muss die Waisenkinder schützen


Lea Engel fliegt in diesen Tagen wieder für ihre Cador-Hilfe nach Westafrika/ Sarstedter Schüler schicken Geld und Armbänder

Der Verein Cador-Hilfe aus Sarstedt unterstützt das Waisenhaus in Togo - und die Klasse 6FL3 des Gymnasiums unterstützt die Helfer. Auf schnellen Beinen beim Wedekindlauf in Hildesheim und mit flinken Fingern: Der Lauf brachte 1100 Euro Unterstützung, gebastelt wurden kleine bunte Armbänder für die Patenkinder in Togo. Die hatten vor einiger Zeit den Sarstedtern ähnliche Bänder gebastelt, jetzt bekamen sie welche zurück - mit ihren eigenen Namen darauf. Die kennen sie von Briefen, die zwischen Togo und Sarstedt hin-und hergeschickt wurden. Wobei entscheidende Unterstützung aus der Klasse 10F kam - die hat nämlich die Kinderbriefe ins Französische übersetzt, das in Togo heute gesprochen wird.

Babette Engel, die Mutter der Cador-Initiatorin Lea Engel, freute sich über diese beiden Seiten der Patenschaft, die sie nicht nur als finanzielle Unterstützung schätzt. Patenschaft, berichtete sie jetzt den Schülern, bedeutet Unterstützung für die Waisenkinder, bis diese auf eigenen Beinen stehen können. Wobei es auch praktische Unterstutzer gibt. So hat ein junger Togolese, der seine Ausbildung als Klempner und Elektriker abgeschlossen hat, abgelegtes Werkzeug von seinem deutschen Paten bekommen - in Westafrika ein Schatz, um den er von seinen Kollegen beneidet wird. Er wird ihm auch helfen, selbstständig zu werden.

Babette Engel berichtete den Kindern auch von weiteren Planungen ihrer Tochter: Nach dem Bezug des neuen Waisenhauses, das am Stadtrand errichtet wird, sollen in den Räumen des bisherigen Hauses Lehrlinge ausgebildet werden. Der Neubau mache weiter Fortschritte: Ein Brunnen sei fertig, eine Abwasserleitung gelegt, Nun gehe es in kleinen Schritten weiter - je nach Spendeneingang.

Die Sarstedter Schulklasse, die von Ingrid Schneider betreut wird, hat sich dafür entschieden, mit ihrer Spende die Schulausbildung der Kinder zu finanzieren. Im vergangenen Jahr wurde das Geld in eine Sommerschule investiert, die die Kinder fit für eine weiterführen¬de Schule gemacht hat. Alle haben die Prüfung bestanden, berichtete Babette Engel. Auch der weitere Schulbesuch einschließlich der Schuluniformen wird von den Sarstedter Schülern finanziert.

Lea Engel selbst, de gerade ein Praktikum im Rahmen des Studiums abgeschlossen und Geburtstag gefeiert hat, fliegt in der kommenden Woche selbst nach Togo, um ihr Projekt voranzubringen. Denn eine genaue Ortskenntnis ist sehr wichtig, wie ihre Mutter an Details erläutert: So muss das neue Waisenhaus durch eine hohe Mauer geschützt werden, weil der Kinderhandel in Togo eine Gefahr sei. Daher auch sei es wichtig, Geburtsurkunden zu beschaffen, da die Kinder sonst für die Behörden überhaupt nicht existierten. Kann man Päckchen dorthin schicken, wollte ein Schüler wissen. Lieber nicht: „Ich habe mal drei Päckchen losgeschickt. Nach einem halben Jahr ist eins angekommen." In Togo seien eben nicht nur die Waisenkinder bettelarm. Das zeige auch die Tatsache, dass viele Kinder deshalb Waisen seien, weil ihre Eltern das Geld fürs Krankenhaus nicht aufbringen konnten und daher gestorben seien.

Ingrid Schneider hat schon eine neue Sammelaktion im Hinterkopf: Sie möchte Spezialbrillen zur Beobachtung einer Sonnenfinsternis sammeln — denn eine solche steht in Togo im nächsten Jahr an. Erst einmal nimmt Lea Engel die Armbänder mit. Und einen Film, auf dem sich die Klasse vorstellt.

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 18.06.2015

Von Getränkeautomat bis Bläserklasse


Etwa 50 Grundschüler haben gestern das Gymnasium Sarstedt besucht. Beim Schnuppertag lernten sie das Angebot der Schule kennen - und das verwinkelte Gebäude. Die meisten von ihnen kamen aus Sarstedt. Aber auch aus Elze, Pattensen oder Jeinsen interessierten sich Schüler für den Besuch am Sarstedter Gymnasium.

Für die Organisation des Schnuppertags waren nicht nur die Lehrer zuständig. Auch einige Schüler des Gymnasiums zeigten ihren Schulkameraden in spe, was man hier lernen kann und wie man sich in so einer großen Schule zurechtfindet. Die Schüler wurden in etwa zehnköpfige Gruppen aufgeteilt, die nach einer kurzen Begrüßung erst mal von Neuntklässlern durch die Schule geführt wurden.

Und auf dieser Tour lernten die künftigen Fünftklässler schon mal die wichtigsten Menschen der Schule kennen: den Hausmeister und die Sekretärinnen. Aber auch Kiosk und Getränkeautomat, Vertretungsplan, Bibliothek und Tischkicker standen auf dem Besichtigungsprogramm. Dabei lernten die Viertklässler auch gleich, dass man an einigen Tagen im Jahr ganz besonders still sein muss. Parallel wurden nämlich die Abiturklausuren geschrieben. Nach der kurzen Führung lernten die Schüler dann verschiedene Fächer kennen: Physik, Chemie, Sport und Musik standen auf dem Programm. Und da erfuhren die Viertklässler etwa von Musiklehrer Patrick Völker einiges über die Bläserklassen. Deren Schüler gaben ihren künftigen Kollegen nicht nur eine Kostprobe ihres Könnens. Im Anschluss durften die Grundschüler die Instrumente dann auch noch ausprobieren - und dabei feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, einer Posaune oder Tuba einen Ton zu entlocken.

Auch heute kommen noch einmal etwa 50 Kinder zu einem weiteren Schnuppertag ins Gymnasium. Am kommenden Dienstag haben dann noch einmal alle Viertklässler die Gelegenheit, die bislang noch nicht dabei waren. Eltern sollten ihre Kinder dafür bei Interesse im Sekretariat anmelden, Telefon 90 22 80.

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 07.05.2015


Anmeldetermine für die zukünftigen 5.-Klässler


Mittwoch,     17.06.2015  13.00 Uhr - 18.00 Uhr

Donnertag,  18.06.2015  8.30 Uhr - 13.00 Uhr und 15.00 Uhr - 18.00 Uhr

Freitag,       19.06.2015  8.30 Uhr - 15.00 Uhr

Bitte bringen Sie die letzten beiden Zeugniss der 4. Klasse sowie das Eignungsgutachten in Kopie mit. Wir freuen uns, wenn wir unsere künftigen Schüler/innen schon bei der Anmeldung kennenlernen.

Sollten es zu den offiziellen Anmeldeterminen nicht möglich sein Ihr Kind anzumelden, können Sie jederzeit telefonisch einen alternativen Termin ausmachen .


Beim Schülerwettbewerb geht es um 10.000 Euro


Gemeinschaftswerk des Gymnasiums sucht Ideen: Mit welchen Projekten wäre das Geld am besten angelegt?

Das Gemeinschaftswerk des Gymnasiums Sarstedt hat anlässlich seines 40-jährigen Bestehens 10 000 Euro ausgelobt, um Ergebnisse eines Schüler-wettbewerbs zu verwirklichen: Unter dem Motto „Wir für uns!" sollen die Schüler Vorschläge entwickeln, mit welchen Aktionen, Projekten, Veranstaltungen oder auch Anschaffungen die Schulgemeinschaft gefördert werden kann. Für die Sieger gibt es zwischen 100 und 500 Euro für die Klassenkasse.

„40 Jahre lang hat darüber der Vor-stand entschieden", sagt der Vorsitzende des Gemeinschaftswerks, Christoph Wilk. „Jetzt sind die Schüler dran. Wir wollen von ihnen wissen, für was wir das Geld ausgeben sollen. Wir sind sehr gespannt auf die Ideen."

Für die Förderung kommen zum Bei-spiel Schulveranstaltungen wie Konzerte, Theateraufführungen, Aktionen zur Gestaltung oder Verschönerung der Schule, Kunstprojekte, Sportveranstaltungen oder soziale Projekte in Frage. Entscheidend ist dabei, inwieweit es gelingt, gemeinsam etwas für die Schulgemeinschaft zu erreichen. Wilk versichert, dass das Geld satzungsgemäß ausgegeben wird.

Die besten drei Projekte oder Aktionen werden entsprechend finanziell unterstützt. Obendrein gibt es 500 Euro (erster Platz), 300 Euro (zweiter Platz) und 100 Euro (dritter Platz) für die Klassenkasse.

Teilnehmen können alle Schüler, Klassen, Kurse, Arbeitsgemeinschaften und ganze Jahrgangsstufen der Schule. Vorschläge können bis zum 12.10.2015 im Sekretariat der Schule eingereicht werden. „Wir haben den späten Termin bewusst gewählt, damit auch die neuen Schülerinnen und Schüler mitmachen können" so Wilk. Über die Auswahl der Projekte entscheidet eine Jury. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www. gymnasium-sarstedt.de/gemeinschaft.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde zudem ein neuer Vorstand gewählt. Gewählt oder im Amt bestätigt wurden Christoph Wilk (Vorsitzender), Dortothee Krantz (Stellvertretende Vorsitzende), Christina Haushalter (Kassenführerin), Kirsten Speer (Schriftführerin) sowie Karl-Heinz Esser, Andrea Eineder und Harald Gericke (Beisitzer). Verabschiedet wurde Ralf Hübner, der dem Vorstand vier Jahre als Beisitzer angehört hatte.

Wilk gab im Rahmen der Mitgliederversammlung einen Rückblick auf das vergangene Jahr. Mit knapp 20 000 Euro hat sich das Gemeinschaftswerk wieder bei zahlreichen Projekten engagiert. Angeschafft oder bezuschusst wurden zum Beispiel eine Tuba, ein Green Screen-Set und Camcorder für die Film-AG, Stepper für den Sportunterricht, Buchpreise für die Abiturienten, Schulplaner für 5. und 6. Klassen, das jährliche Schülerratsseminar, ein Fair-Trade-Projekt der Schüler sowie sechs Nähmaschinen für die neu gegründete Näh-AG.

Knapp 5000 Euro wurden für die Generalüberholung von Musikinstrumenten der Bläserklassen ausgegeben. „Nach zehn Jahren war das überfällig', betonte Wilk. Er hob in diesem Zusammenhang die Bedeutung der Musik für die Schule hervor. „Die Bläserklassen, die Chöre und Bands wurden in der Vergangenheit immer besonders gefördert. Daran werden wir auch in den nächsten Jahren festhalten. "

Wilk bedankte sich bei allen Beteiligten für die Unterstützung - vor allem bei den Eltern für die Spenden und Beiträge. „Auf diese Unterstützung hoffen wir auch im nächsten Jahr."

 

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 29.04.2015


Schüler erlaufen 870 Euro für Waisenhaus


Gymnasiasten machen Wedekindlauf zum Sponsorenlauf/ Auch erwachsene Sportler aus Sarstedt am Start

23 Schüler des Gymnasiums, eine Lehrerin (Ingrid Schneider) und ein Vater (Jörg Fasolt) gehörten zu den Teilnehmern des Wedekindlaufes in Hildesheim. Die Sarstedter Gruppe nahm am 1200-Waldrutenlauf teil, liefen also über 5,4 Kilometer. Und das auch noch für einen guten Zweck.

Denn die Schüler, meist aus der Klasse 6FL3, hatten ihre Teilnahme als Sponsorenlauf organisiert. Das heißt, dass die Schüler vorher Sponsorengelder für jeden gelaufenen Kilometer bei Eltern, Großeltern, Verwandten und Freunden eingesammelt hatten. Insgesamt dürften rund 870 Euro zusammengekommen sein. Natürlich nicht für die Schüler selbst. Die Gruppe unterstützt damit das Waisenhaus im togolesischen Lome, das schon seit einiger Zeit vom Gymnasium gefördert wird.

Neun Mädchen und acht Jungen aus der Klasse, vier Geschwister und zwei laufbegeisterte Schüler aus Parallelklassen waren sich am Schluss einig: Das dürfte nicht der letzte gemeinsame Volkslauf gewesen sein.

[…]

Die ersten vier Kilometer führen dort durch den Wald und dann geht es bis ins Ziel um den Sonnensee. Mit leichtem Regen und 11 Grad Temperatur herrschten nur bedingt gute Laufbedingungen.

 

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 29.04.2015


"Attention!" - die Gefahren der Kartoffelreibe


Französische Gastschüler lernen deutsche Küche kennen - auch deutsche Gastgeber lernen fürs Leben

Aus der Küche des Gymnasiums duftet es verführerisch nach Puffer. In der Küche hat der Gastschüler Leo aus Frankreich eine nicht ungefährliche Begegnung mit einer Kartoffelreibe. „Attention!" warnt ihn Ben aus Sarstedt in perfektem Französisch. Denn bevor die Puffer auf den Teller können, müssen Kartoffeln und Zwiebeln kleingeraspelt werden — und so eine Küchenreibe hat scharfe Zähne. Während sich die beiden Jungen mit den Kartoffeln befassen, greift ihre Mitschülerin Emily tapfer zur Zwiebel.

Dort nämlich lauem noch ganz andere Gefahren: Auch die härtesten Jungs aus der Normandie sind an Emilys Arbeitsplatz schon leise weinend gesichtet worden. „Die Mädchen können das viel besser ab" berichtet eine der Betreuerinnen. Das sind Mütter aus Sarstedt, deren Kinder am diesjährigen Schüleraustausch teilnehmen. Das gestrige Pufferbacken im Gymnasium ist eine der Bestandteile eines Projekttages, zu dem die französischen Gastschüler und ihre Gäste eingeladen sind.

Lehrer Stephan Müller hat den sprachlichen Teil des Projektes wegen des schönen Wetters kurzerhand ins Grüne verlegt. In Zwei-Mann-Teams versuchen Deutsche und Franzosen gemeinsam, Kreuzworträtsel in der jeweils anderen Sprache zu lösen. Sie erfahren nicht nur, was Bushaltestelle auf Französisch heißt, die Lösung sind jeweils Redewendungen, die es in beiden Sprachen gibt. „Perlen vor die Säue werfen" zum Beispiel.

Als Nächstes gibt es Lebenshilfe pur. Die jeweiligen Teams sollen kurze Rollenspiel-Dialoge in beiden Sprachen entwerfen, in denen es um Alltagssituationen geht. „Du sitzt in einem Sarstedter Eiscafé und möchtest Dir ein Eis und etwas zu trinken bestellen" lautet eine Aufgabe. Eine andere: „Du bist als Austausch-Schülerin in Frankreich, dir gefällt ein Junge dort, und du möchtest mehr über ihn erfahren." Auf Französisch natürlich.

Auch beim Mannschaftssport kommt es darauf an, sich zu verständigen. Vor allem in einer gemischten Mannschaft und vor allem beim Uni-Hoc, einer Variante des Hockeys. Sportlehrer Walter Sommerfeld hat diese Sportart gewählt, weil sie schnell zu lernen und auch wegen des leichteren Balls ungefährlich ist. Aber auch beim Aufbau einer menschlichen Pyramide kommt es aufs Zusammenspiel über Sprachgrenzen hinweg an.

Der gestrige Projekttag war einer der Höhepunkte des Schüleraustausches. In Berlin sind die Franzosen bereits gewesen und haben die deutsche Hauptstadt bei bestem Kaiserwetter kennengelernt. Heute können sie sich auf einen Ausflug nach Hildesheim freuen: Die Stadtführerin Christel Tasiaux, die ihnen die Stadt zeigen wird, gilt als Geheimtipp und ein Hildesheimer Original, außerdem spricht sie perfekt Französisch. Am morgigen Donnerstag fahren die Franzosen zurück. Sie kommen aus der französischen Kleinstadt Fleury sur Andelle, die etwa 20 Kilometer nördlich der Sarstedter Partnerstädte Gaillon und Aubevoye an der Seine liegt. Fleury selbst hat nur 1900 Einwohner, der gesamte Kanton, in dem es liegt, hat etwa so viele Bewohner wie Sarstedt, rund 18 000.

 

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 22.04.2015


Kleines Fest 2015


Drei junge Frauen als Opfer eines Fernsehsenders


Gymnasium begeistert mit dem Theaterstück "Creeps" um Medien und Machtmissbrauch

Beifall mehrfach während der Aufführung des Theaterstückes „Creeps" von Lutz Hübner und langen Applaus danach gab es für die Mitglieder der „Großen Theater-AG" des Gymnasiums, für den Leiter Stefan Große sowie für Niklas Jentzsch, der für die Technik verantwortlich zeichnete. Und den hatten sich die Schülerinnen Michaela Rohr, Laura Kramer, Charlotte Heitmüller und Louisa Rebmann, ihr Lehrer und ihr Mitschüler Niklas verdient.

Die drei Mädchen Maren (Michaela Rohr), Petra (Laura Kramer) und Lilly (Charlotte Heitmüller) sind als Moderatorinnen einer TV-Jugend-Sendung auserwählt - glauben sie jedenfalls, als sie beim Sender eintreffen. Maren, sympathisch-unsicher bis verzweifelt-hilflos, will durch ihren Fernseh-Auftritt erreichen, dass ihre Mutter stolz auf sie ist. „Ossi" Petra, nicht weniger sympathisch, aber aufgeschlossener, will „mal rauskommen, was Neues erleben". Lilly, verwöhnte Tochter eines Artdirektors, will sich, ihrem Vater und der Welt beweisen, wie unabhängig sie vor allem von ihrem Vater ist. Der allerdings das Taxi bezahlt hat, mit dem sie zum Fernsehsender gefahren ist, und über dessen „Vitamin B" sie diese Einladung überhaupt erst erhalten hat, wie sie später desillusioniert erfahren muss. Sie empfindet es als glatte Zumutung, dass die anderen beiden die Frechheit besitzen, gegen sie um diese Moderatoren-Stelle überhaupt auch nur zu konkurrieren.

Lilly „kann nicht zuhören", wird ihr von den anderen vorgeworfen. Und das zu Recht: Sie hat „immer alles im Griff", glaubt ihre Mit-Bewerberinnen analysieren zu können, was sie allerdings nicht davor schützt, selbst Opfer dieses Fernsehsenders zu werden. Denn das Ziel des Castings ist keineswegs, dass eine der drei Mädchen die Moderatorin wird - der Moderator steht mit Niklas bereits fest. Das Casting, von Regie-Assistentin Sonja (Louisa Rebmann) im Hintergrund der Bühne geleitet, soll lediglich Material für einen Trailer für diese Sendung liefern. Sie versteht es geschickt, durch Lob („Das habt ihr toll gemacht!") oder Provokationen („Du musst dazu stehen, dass du aus dem Osten kommst ") den Konkurrenzkampf der Mädchen anzufeuern.

Es kommt zu verbalen Auseinandersetzungen (Maren über Lilly: Diese sei ein Beispiel dafür, „wie man das Großhirn mit Geldscheinen tapezieren kann"), bevor sie der arroganten Lilly in einer Casting-Pause, in der die Konflikte dann vehement aufbrechen, sogar eine Backpfeife gibt. Was selbstredend vom TV-Sender ebenfalls aufgezeichnet wird. Desillusioniert müssen die drei dann feststellen, dass das, was Maren am Anfang der Aufführung bereits feststellte („Das ist hier keine Bravo-Kontaktbörse"), zutrifft. Beeindruckend wird dann von den drei Mädchen das Lied „Drei Chinesen mit dem Kontrabass" vorgetragen - es kommt zu einer Solidarisierung gegen Sonja, die es nicht verhindern kann, dass die Mädchen ihr, Sonja, dem Sender und der gesamten Medien-Welt ihre Verachtung entgegensingen, dann voller Verachtung - brüllen.

Auch in der Realität erfolgen Veränderungen nicht abrupt, insofern ist das Ende des Stückes durchaus realistisch, wenn den drei kompromittierten Mädchen vorerst nichts anderes einfällt, als mit den 2500 Euro Gage für diese Demütigung „shoppen zu gehen".

„Creeps" geht insofern über die übliche Medienkritik hinaus, als hier nicht Erwachsene dargestellt werden, die sich freiwillig bei Big Brother, im Dschungel oder in sonstigen „Reality Shows" bloßstellen, sondern hier werden ahnungslose junge Menschen als Opfer skrupelloser Geschäftemacher von Medienkonzernen vorgeführt. Lehrer Stefan Große, der Leiter der Theater-AG, strahlte nach der Aufführung: „Das hat unglaublich viel Spaß gemacht. Und die Mädchen waren besser als bei jeder Probe. Das zeigt, wie viel Spaß sie selbst hatten."

Ein kleiner Wermutstropfen: Diese Aufführung hätte einen ausverkauften Stadtsaal verdient gehabt, doch etliche Plätze blieben am Mittwochabend unbesetzt. Die Schülerinnen und ihr Lehrer, die - nicht zuletzt durch das G-8-Abitur -unter immer schwierigeren Bedingungen die Schule besuchen und dort arbeiten, haben viele Stunden ihrer Freizeit für diese Theater-Inszenierung geopfert, um allen Sarstedtern ein solches Erlebnis zu ermöglichen. Es bleibt also zu hoffen, dass bei der „Wochenend-Aufführung" am heutigen Freitag ab 19.30 Uhr kein Platz mehr im Stadtsaal frei bleibt.

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitug vom 20.03.2015


Nur 0,05 Punkte fehlen zum Landessieg


Turn-Mädchen des Gymnasiums erreichen in Schneverdingen die Vizemeisterschaft in Niedersachsen

Nachdem es im vergangenen Jahr nicht geklappt hatte, war das Gymnasium Sarstedt in diesem Jahr wieder bei den Landesmeisterschaften im Gerätturnen vertreten. Die GySar-Mannschaft hatte bei der Bezirksausscheidung vor einem Monat in Gehrden ganz überlegen gewonnen. Lehrerin Sandra Tonn und die Leiterin der Turn-Arbeitsgemeinschaft, Ortrud Kepper-Bruns, machten sich mit Angelika Schmelzle, Tina Haushalter, Pauline Benner, Hannah Rockel, Leonie Bruns sowie Ersatzturnerin Kira Kromrey auf den Weg in die Heide nach Schneverdingen.

Glücklicherweise zog die Grippewelle an der Mannschaft vorbei, so konnte die Bestbesetzung starten. Kira hatte sich zwar beim Bezirk mit der Mannschaft qualifiziert, verzichtete aber zugunsten der damals kranken Angelika. Dass diese Entscheidung richtig war, zeigte sich schon am ersten Gerät. Das war ausgerechnet der Schwebebalken. Aber die Turnerinnen hatten ein starkes Nervenkostüm. So konnten sie sich - mit Angelikas und Paulines Wertungen an der Spitze - eine solide Grundlage schaffen. Am Sprung machte den jungen Damen allerdings der rutschende Weichboden zu schaffen. Hier verloren sie über einen Punkt gegenüber dem Luhe-Gymnasium Winsen, aber Leonie konnte hier wertvolle Punkte zur Mannschaftswertung beitragen.

Dieser Rückstand hielt aber nur kurz an, denn am Stufenbarren und beim Bodentumen waren sie unschlagbar. Bei den Übungen zwischen den zwei Holmen wurden Tina nur 0,7 Punkte abgezogen, womit sie die Tageshöchstnote erzielte.

Am Boden klappten alle Felltrollen und auch bei den Uberschlägen musste nicht viel abgezogen werden. Hier konnte auch Hannah mit einem guten Vortrag glänzen. Mit sich zufrieden erwarteten die Mädchen nun die Siegerehrung. Der Jubel war groß, als die Goetheschule Einheck als Dritte aufgerufen wurde. Das bedeutete: Das Gymnasium Sarstedt wurde Vize-Landesmeister.

Ein kleiner Wermutstropfen blieb allerdings: Nur 0,05 Punkte, die kleinstmögliche Differenz, trennte die Sarstedter Mannschaft vom Sieg. Jede hätte wohl den großen Zeh an einer Stelle mehr strecken können.

Aber beim abschließenden gemütlichen Studieren der Siegerliste im nahegelegenen Restaurant überwog dann doch die Freude über die ausgezeichnete Leistung. Die Vorbereitung für den Wettkampf lief parallel zum Einstudieren der Schautumnurrimer, die die Turn-AG beim Kleinen Fest zeigte. Danach geht die Arbeitsgemeinschaft in die verdiente Sommerpause.

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 20.03.2015

Heimliches Casting beim Jugendsender


Zwölftklässlerinnen bereiten Theaterstück "Creeps" von Lutz Hübner im Stadtsaal vor/ Premiere am Mittwoch

Auf zwei spannende Theaterabende dürfen sich die Besucher der Aufführung „Creeps" an diesem Mittwoch, 18. März, und Freitag, 20. März, im Sarstedter Stadtsaal freuen. Lehrer Stefan Große, Leiter der „großen Theater-AG" des Sarstedter Gymnasiums für die Jahrgänge neun bis zwölf, hat zusammen mit vier Zwölftklässlerinnen ein zeitgenössisches Stück von Lars Hübner aus dem Jahr 2000 vorbereitet.

Große hat das Jugend-Theaterstück nicht nur deshalb seinen Schülerinnen vorgeschlagen, weil es sehr erfolgreich auf deutschen Bühnen aufgeführt wurde, sondern vor allem auch aus „Sachzwängen": Durch das Abitur nach zwölf Jahren seien immer weniger Schüler in der Lage, sich um Dinge zu kümmern, die neben dem Unterricht auch wichtig seien.Mit dem Einüben des Stückes hat die Theater-AG bereits im vorigen Schuljahr begonnen. Aber weil eine Schülerin ausgeschieden ist, da sie keine Zeit mehr für die Proben hatte, musste eine Rolle neu besetzt werden. Somit sahen sich nur Charlotte Heitmüller, Luisa Rebmann, Michaela Rohr und Laura Kramer in der Lage, die für eine solche Aufführung notwendige Zeit zu investieren. Große hofft, dass sich die Situation an den Gymnasien wieder etwas entspannt, wenn die Rückkehr zum Abitur nach 13 Jahren realisiert sein wird. Umso mehr Anerkennung gebührt dem Lehrer und seinen Schülerinnen, wenn sie nun wie am vergangenen Sonnabend viele Stunden ihrer Freizeit für die Generalprobe aufgebracht haben. Für die Technik ist der Schüler Niclas Jentsch verantwortlich.

Für das Wort „Creeps" so lautet der Titel des Stücks - findet man mehrere Bedeutungen im Wörterbuch: schleichen oder kriechen sowie Schauder oder Fieslinge. Und all diese Begriffe treffen den Inhalt des Stückes. Die drei Mädchen Maren (Michaela Rohr), Petra (Laura Kramer) und Lilly (Charlotte Heitmüller) werden von einem Fernsehsender mit dem Slogan „The world is waiting for you" eingeladen. Sie glauben, sie seien für die Moderatoren-Stelle der Jugend-Musiksendung „Creeps" ausgewählt. Doch dann müssen sie jedoch erleben, dass sie von der ausschließlich im Hintergrund agierenden Regie-Assistentin Sonja (Luisa Rebmann) in einen Casting-Wettkampf getrieben werden, der dann allerdings einen unerwarteten Ausgang nimmt - mehr soll noch nicht verraten werden.

Stefan Große gibt jedoch noch einige Hinweise: „Dieses Musikmagazin spricht die Träume der Jugendlichen an, sugge-riert ihnen den Aufstieg vom Loser zum Star. Die drei Mädchen erkennen ihre eigenen Probleme, die sie dann auch ändern wollen."

Lutz Hübner - er schrieb das gerade mit Anke Engelke verfilmte Drama „Frau Müller muss weg" - gehört mit zu den bekanntesten Autoren der Gegenwart. Die Aufführungen im Sarstedter Stadtsaal beginnen jeweils um 19.30 Uhr. Der Eintritt beträgt 8 Euro für Erwachsene, 5 Euro für Schüler. Die Vorstellung dauert etwa anderthalb Stunden.

 

 

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Lutz Hübner, "Creeps" (2000)

18. und 20. März, jeweils um 19:30 - ca. 21 Uhr auf der Mensabühne. (Neuerdings mit einer Super-Beleuchtungsanlage: allein dafür lohnt das Kommen schon!)

Drei Mädchen zwischen 16 und 18 Jahren bewerben sich um einen Job als Moderatorin für eine Fernsehshow. Der Zuschauer erlebt ihr Casting mit, das die drei emotional in Grenzsituationen führt und zu einem unerwarteten Ende führt. Mehr sollte man hier nicht verraten.

Hübners Stück lief lange am Ballhof in Hannover und auf vielen deutschen Bühnen sehr erfolgreich. Der Autor stellt die Sehnsüchte und Wünsche, aber auch die Verletzungen und Ängste der Mädchen in den Vordergrund und enthüllt sehr schonungslos, wie das Medienbusiness mit diesen Gefühlen spielt und sie ausbeutet.

Das ist nicht neu - aber trotzdem gut! Immer wenn man denkt, dass man jetzt weiß, wie die Sache ausgehen wird, gibt es eine neue überraschende Wendung. Und unsere vier Spielerinnen lassen uns das großartig miterleben.

Uneingeschränkt zu empfehlen ab Klasse 7.


Kleines Fest soll wieder große Vielfalt zeigen


Gymnasium bereitet sich auf traditionelle Veranstaltung vor - und will sich wieder etwas anders präsentieren

Im vergangenen Jahr ist es den Lehrerprotesten gegen die vom Land verordnete Mehrarbeit zum Opfer gefallen, nun findet es wieder statt: Zum 13. Mal lädt in diesem Jahr das Sarstedter Gymnasium um „Kleinen Fest in der großen Schule" ein. Initiator ist Eddy Sommerfeld, der dazu erklärt: Während eines Besuchs der Veranstaltung „Kleines Fest im Großen Garten" in den Herrenhäuser Gärten sei ihm die Idee des „Kleinen Festes in der großen Schule" gekommen. „Ich war fasziniert von der Vielfalt an Darbietungen mit Theater, Musik, Tanz, Pantomime, Jonglage und mehr", erzählt Sommerfeld, „da stellte sich mir die Frage, ob eine Schule nicht ein ähnliches Programm zeigen könnte. Natürlich können wir uns mit den Profis nicht vergleichen, aber Freude, Ideen, naturwissenschaftliche und kulturelle Vielfalt können Schüler und Lehrer einem Publikum durchaus zeigen."

Jede Menge Buntes wollen die Sarstedter Gymnasiasten wieder beim Kleinen Fest in der Großen Schule aus dem Hut zaubern.

Zehn Jahre lang hatte Sommerfeld eine Theater- und später eine Video-AG geleitet. Dabei sah er, welche besonderen Talente Schüler haben - und beobachtete es immer wieder bei Konzerten, Kunstausstellungen und Theateraufführungen im Sarstedter Gymnasium - diese Talente sollten beim Kleinen Fest einmal groß herauskommen.

Die inzwischen traditionelle Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 19. März, um 17 Uhr im Gymnasium. Das konkrete Programm ist noch in Planung. Es soll eine bunte Mischung aus ganz unterschiedlichen Bereichen des Schullebens geben. Ziel des Kleinen Festes ist es, ein Forum zu schaffen, in dem Leistungen einzelner Schüler oder Gruppen der Öffentlichkeit präsentiert werden können. Dabei sollen auch Projekte vorgestellt werden, die im Unterricht oder in einer Arbeitsgemeinschaft entstanden sind. Außerdem sollen auch Schüler, die privat ein künstlerisches Hobby haben, dort auftreten dürfen, erläutert Sebastian Mähring, der zusammen mit Tobias. Rohloff und weiteren Lehrerinnen und Lehrern den Organisator unterstützt.

Abschluss des Kleinen Festes wird auch diesmal wieder die Talentshow „Sarstedt sucht das Supertalent" sein, in der Schüler vor einem großen Publikum ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen können. Eltern, Großeltern, Freunde, Verwandte und Bekannte haben an diesem Tag die Möglichkeit, die Schule „ ihrer" Kinder einmal außerhalb von Elternsprechtagen oder Elternabenden zu besuchen und in das Schulleben hineinzuschnuppern. Auch Grundschüler und deren Eltern sind willkommen, um sich ein Bild vom Gymnasium Sarstedt ma¬chen zu können. Für viele ehemalige Schüler ist das Fest immer wieder eine Möglichkeit, ihre ehemalige Schule zu besuchen, Freunde und ehemalige Lehrer zu treffen.

Karten für das Kleine Fest gibt es ab dem 17. März im Vorverkauf in der Schule oder am 19. März am Schuleingang.

Kleines Fest in der großen Schule findet wieder am 19. März 2015 statt



Turn-Mannschaft des Gymnasiums fährt zur Landesmeisterschaft


Wegen Grippewelle starten bei Bezirksausscheid "Jugend trainiert für Olympia" nur drei statt vier Teams - doch die schlagen sich wacker

Es ist Grippezeit. Viele der Schüler fehlen in diesen Tagen in der Schule. Besonders interessiert wurde diese Entwicklung von den Teilnehmerinnen der Turn-AG des Gymnasiums Sarstedt beobachtet. Warum? Sie wollten als einzige Schule des Bezirks mit vier Mannschaften bei der Bezirksausscheidung des Wettkampfes „Jugend trainiert für Olympia" teilnehmen. Aber leider machte die Grippewelle auch nicht vor der Turnhalle halt. Am Abend vor dem Wettkampf musste AG-Leiterin Ortrud Kepper-Bruns die Mannschaften völlig auf den Kopf stellen und auf drei zusammenstreich en.

Im vergangenen Jahr was das Gymnasium Sarstedt Ausrichter, diesmal Gehrden.

Die erste Mannschaft des Jahrgangs 1998 bis 2001 musste auf ihre beste Turnerin Angelika Schmelze verzichten, aber Kira Kromrey sprang ein und wurde zu einem starken Rückhalt. Am Barren legten die Damen vor. Tina Haushalter turnte nicht nur an diesem Gerät die höchste Wertung des Wettkampfes, sondern sicherte sich auch die beste Einzelwertung. Auch Pauline Benner turnte hier eine hervorragende P7-Übung mit zwei Kippen. Mit Hannah Rockl und Leonie Bruns sorgte sie hier für das beste Geräteergebnis. Auch an Sprung und Boden konnte keine andere Mannschaft an sie herankommen. Nur am Schwebebalken gab es noch ein paar Unsicherheiten, aber das konnte den deutlichen Sieg vor dem Gymnasium Großburgwedel nicht verhindern. 14 Punkte Vorsprung, das ist pro Übung ein knapper Punkt.

Dritter wurde das Hannah-Ahrend-Gymnasium aus Barsinghausen. Das bedeutete die Qualifikation zu den Landesmeisterschaften, bei denen die Mannschaft Mitte März in Schneverdingen gegen die anderen drei Bezirkssieger antreten wird.

Im zweiten Wettkampf waren Turnerinnen des Jahrgangs 2000 bis 2003 zugelassen. Hier waren die Sarstedter mit zwei Mannschaften am Start. Viktoria Schmelzle, Alva Bachmann, Jaqueline Schnabel, Pia-Marie Drauschke und Eva Stanetzek bildeten ein Team. Obwohl sie alle schon schwierigere Übungen beherrschen, durften sie maximal die P6-Übung zeigen und versuchten, diese den Kampfrichterinnen ganz ausgefeilt vorzuführen. Viktoria zeigte am Balken die zweitbeste Übung und auch die Mannschaftswertung fiel hier recht hoch aus. Alva lieferte zusammen mit Pia am Barren die meisten Punkte, während Jacqueline und Eva am Boden gute Übungen zeigten. Allerdings mussten die jungen Damen am Sprung und auch am Boden Punkte lassen. Die Turnerinnen aus Hameln und aus Burgdorf zeigten mit exzellenten Übungen, wie es noch besser geht. Am Ende belegten sie den guten vierten Rang. Nur vier Punkte fehlten zur Bronzemedaille.

In der zweiten Mannschaft erturnten sich Mila Pietsch, Wiktoria Pekerun, Jil Brüggemann, Svea Pintak, Chiara Köhler und Joelina Rosenberg die achtbeste Platzierung. Bei ihnen war Mila die eifrigste Punktesammlerin, aber auch Wiktoria zeigte mit einer guten Barrenübung, was in ihr steckt, während Jil für Bodenpunkte sorgte. Joelina unterstützte die Mannschaft mit ihrer Vorstellung am Balken. Svea und Chiara sind keine aktiven Turnerinnen mehr, nutzen aber das AG-Angebot, um sich doch nicht ganz vom Turnen zu verabschieden. Sie konnten am Boden beziehungsweise am Barren für ein gutes Ergebnis sorgen.

Aber nicht nur Turnerinnen hatten den Weg nach Gehrden gefunden. Neben Karin Purschke, Leona Pietsch und Vivien Funke als Kampfrichterinnen waren auch ein paar Fans mit dabei.

Nach den obligatorischen Fotos, aufgenommen von Sandra Tonn, der begleitenden Lehrerin, wurden auf dem Rückweg noch bei McDonald's die Siegerlisten studiert. Eine kleine Überraschung wartete hier: Nachdem alle Turnerinnen mit ihren gleichen Jacken -gesponsert vom Gemeinschaftswerk -im Restaurant auftauchten, wollte ein Mitarbeiter wissen, ob es denn Erfolge zu verbuchen gab. Ja, war die Antwort und schon gab es Eis für die Siegermannschaft.

Nun geht es weiter mit der AG. Jeden Samstag treffen sich die 20 Mädchen in der Turnhalle mit Ortrud Kepper-Bruns und Regina Blume, um für die Landesmeisterschaften zu trainieren aber auch um einen Auftritt für das Kleine Fest am Gymnasium vorzubereiten.

 

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 20.02.2015


Großer Erfolg bei der Matheolympiade


Frederik Hertel wiederholt seinen Erfolg vom Vorjahr

Am 20./21. Februar 2015 fand die Landesrunde der Mathematik-Olympiade in Göttingen statt, zu der Niedersachsens ca. 200 beste NachwuchsmathematikerInnen eingeladen waren.

Vom Gymnasium Sarstedt hatten sich Emma Hustede (Klasse 5). Frederik Hertel (Klasse 6) und Pauline Benner (Klasse 8)  durch ihre überragenden Leistungen in der Auswahlklausur vom Dezember für die Landesrunde qualifiziert. Alle drei hatten in dieser Klausur 40 von 40 möglichen Punkten erzielt.

Während Pauline bereits am Freitag nach Göttingen fahren und dort am Nachmittag die erste von zwei vierstündigen Klausuren schreiben musste, reisten Emma und Frederik erst am Samstag an. Für die Fünft- und Sechstklässler gab es dann eine dreistündige Klausur, während die Älteren ihre zweite Arbeit schrieben.

 

Frederik löste die kniffligen und anspruchsvollen Aufgaben so hervorragend, dass er wie schon im letzten Jahr bei der Abschlussfeier in der Aula der Göttinger Universität mit einer Goldmedaille geehrt wurde.

Wir gratulieren Frederik, Emma und Pauline herzlich zu ihrer erfolgreichen Teilnahme an der Landesrunde und  Frederik zu seiner Goldmedaille!

 

Aber auch die anderen 23 Schülerinnen und Schüler, die sich neben den Dreien der Auswahlklausur im Dezember gestellt und meist gute Ergebnisse erzielt hatten, sollen nicht vergessen sein. Vielleicht klappt es bei einigen von ihnen ja im nächsten Jahr mit der Landesrundenteilnahme.

Quelle: mo-ni.de


Ein Hubschrauber-Absturz beflügelt die Forschung


Drei Jugendliche aus Sarstedt stellen Arbeiten bei "Jugend forscht" in Hildesheim vor/ Heute ist die Auszeichnung

Es sind nicht nur die großen Erfolge, die Forscher beflügeln, auch Misserfolge stellen sich, ein, wenn man sich mit Naturwissenschaften befasst. Davon kann der Sarstedter Johannes Rolf ein Lied singen. In diesem Lied käme aber auch Positives vor, denn ein Absturz beflügelt Rolf und seinen Freund Maximilian Wolter, ihr Projekt weiterzuführen, einfach um das Problem zu lösen.

Die beiden Schüler des Gymnasiums Andreanum haben einen Quadrocopter konstruiert, eine Flugmaschine, die von vier waagerecht angebrachten Propellern in die Luft gehoben wird und dank einer ausgeklügelten Steuerung nicht nur stets waagerecht in der Luft steht, sondern sich auch dorthin bewegt, wo man sie haben will. Vielmehr: Sie sollte das. Stundenlang haben die beiden am Computer getüftelt, haben die verschiedenen möglichen Flugbewegungen der Maschine in Graphen und Formeln erfasst und dann die Steuerung programmiert. Ziel der Sache: Das Fluggerät sollte einem programmierten Kurs folgen, und zwar durch Wind und Wetter und ganz ohne Pilot. Die bordeigene Steuerung der Fluggeräte soll dieses außerdem von einer Fernsteuerung unabhängig machen — ein ehrgeiziges Ziel.

Am Boden zerstört zeigten sich die beiden optimistischen Jungforscher nicht, obwohl ihre Maschine mehrfach aus ungeklärter Ursache abgeschmniert ist. „Wir machen weiter", sind sie sich einig. Denn, und das dürfte ihnen Punkte bei Zuschauern und Jury bringen: „Wir wollen natürlich herausfinden, warum das Ding abgestürzt ist."

Ein abgeschlossenes Projekt kann dagegen Mara Meyer zum Alten Borgloh vorlegen, Schülerin des Gymnasiums Sarstedt. Ihr einziges Problem, wie sie nämlich das recht komplizierte mathematische plastisch darstellt, hat die Sarstedterin brilliant gelöst: Schließlich geht es bei ihrer Rechnerei um die Kugel, und so konnten die Schüler, die sich ihren Stand ansahen, sich über ein paar Fußbälle freuen und auf schönen bunten Rumkugeln kauen, während ihnen Mara das Projekt schilderte: Sie hat eine Formel entwickelt, nach der man die Oberfläche einer Kugel ausschließlich mit den gleichen geometrischen Formen bedecken kann, etwa Dreiecken. Fußbälle bestehen aus Fünfecken und Sechsecken (nicht jeder Fußballer dürfte das wissen). Nach Maras Formel könnte man Bälle aus Dreiecken zusammennähen, die außerdem noch alle gleich groß sind.

Mit einem völlig anderen Thema hat sich Pascal Niemann befasst. Er besucht die Robert-Bosch-Gesamtschule in Hildesheim, die mehrere Schülergruppen auf das Thema Waisenhausmauer angesetzt hat. Diese Mauer liegt in der Nähe des Museums in Hildesheim und ist ein Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Pascal und Robin Buchta ist aufgefallen, dass diese Mauer aus ganz unterschiedlichen Steinen besteht, und sie wollten herausfinden, warum das so ist und woher diese Steine sind.

Jeder Hildesheimer kennt den Steinberg bei Ochtersum, und genau aus diesem Berg stammt ein Teil der Steine. Andere wurden auf dem Galgenberg und dem Rottsberg gebrochen und zur damaligen Baustelle der Stadtmauer gebracht. Dafür gab es, fanden die beiden heraus, mehrere Gründe. Erstens sind die Steine unterschiedlich hart. Sandstein ist der weichste von ihnen, lässt sich aber dafür gut verarbeiten, etwa zu Randsteinen oder Tür- und Fensterstürzen. Kalkstein dagegen ist sehr hart und stabil, er gibt der ganzen Mauer Halt, denn schließlich muss diese einiges aushalten können. Ein weiterer Grund für die Verwendung unterschiedlicher Ste-ne sind die Transportwege und -möglichkeiten.

Natürlich haben sich die Jungforscher für ihre Arbeit nicht an der Mauer selbst vergriffen, sondern herausgefallene Steine mit solchen verglichen, die sie auf den Bergen gefunden haben. Auf den ersten Blick sehen die übrigens manchmal ganz anders aus. Es ist nämlich ein Unterschied, ob ein Stein ein paar hundert Jahre lang in einer Mauer eingeschlossen oder draußen Wind und Wetter ausgesetzt ist.

Am heutigen Freitag werden in Hildesheim die diesjährigen Regionalsieger von „Jugend forscht" geehrt.

 

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 20.02.2015

Sonnen-Experimente mit Pappröhre und Halogenlampe


Bei "Schüler experimentieren" sind auch junge Sarstedter dabei/ Ex-Gymnasiastin bleibt dem Wettbewerb weiter treu

Der Wettbewerb „Schüler experimentieren soll Schüler bis 15 Jahren an die Naturwissenschaften und an das Thema Experimentieren heranführen. Dazu gehört, dass die Kinder sich eine Frage stellen, möglichst aus ihrem Alltagsbereich, und sich Experimente ausdenken, um diese Frage zu beantworten. Experimente — das kann allerdings auch bedeuten, dass man das Ergebnis schon ahnen kann, es aber durch das Experiment bestätigt wird.

So etwas präsentierten die drei Sarstedter Lia Becker, Paula Satli und Till Neumann gestern in der Halle 39 in Hildesheim. Dort stellten die drei Gymnasiasten im Fachbereich Physik ihr Projekt „Optimale Ausrichtung von Photovoltaik-Anlagen" vor.

Dazu hatten sie sich die Versuchseinrichtung selbst gebaut: Eine kleine Photovoltaikplatte haben sie auf den Boden einer tiefen Kiste befestigt. Darüber eine lange Röhre mit einer kleinen Halogenlampe. Die Röhre war drehbar, sodass man unterschiedliche Sonnenstände simulieren konnte. Am Ende der Versuchsreihe stand die dokumentierte Feststellung, die regelmäßige Besucher südlicher Länder sehr gut nachvollziehen können: Die höchste Energie-Ausbeute erzielt man, wenn die Sonne genau senkrecht über der Anlage steht.

Auch mit den Folgen dieser Erkenntnis haben sich die Sarstedter experimentell beschäftigt. Denn um die günstigste Energieausbeute zu erzielen, sollten Solaranlagen im Idealfall so konstruiert sein, dass sie sich mit der Sonne bewegen, und zwar horizontal wie vertikal. In der Praxis ist das freilich nicht möglich. Unter anderem, weil die Sonne im Winter und Sommer unterschiedlich hoch am Himmel steht. Also verwenden die Konstrukteure von Photovoltaikanlagen Durchschnittswerte — die Platten sind in Richtung Süden ausgerichtet und leicht geneigt. Ebenfalls aus Sarstedt nahm Cedrik von Albert gestern am Wettbewerb teil.

Bereits am Eingang zur Halle 39 wurden die Besucher (gestern kamen natürlich besonders viele „kleine" Schulklassen dorthin) von einer Sarstedterin begrüßt: Inka Meyer zum Alten Borgloh hat ihr Abitur am Gymnasium schon bestanden. Sie hat in früheren Jahren als Schülerin erfolgreich am Wettbewerb „Jugend forscht" teilgenommen. Und als sie jetzt von ihrem früheren Lehrer gefragt wurde, ob sie dort assistieren könne, hat sie gleich zugesagt. Die Sarstedterin ist übrigens ein lebendes Beispiel für den Sinn der Sache: Sie studiert jetzt Elektrotechnik an der Hochschule in Braunschweig.

Am heutigen Donnerstag wird sie ebenfalls in der Halle 39 arbeiten. Und ihre Schwester Mara begrüßen, die mit einem eigenen Projekt bei „Jugend forscht" dabei ist. Die Ausstellung dort ist heute von 10 bis 15 Uhr geöffnet.

 

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 19.02.2015

Was hat der Fußball mit der Forschung zu tun?


Sarstedter Schülerin befasst sich mit einem komplizierten mathematischen Problem - für "Jugend forscht"

Wenn man als Schülerin ein mathematisches Problem hat und Hilfe von einem der renommiertesten deutschen Mathematiker bekommt, dem Freiberger Professor Udo Hebisch, dann ist man in der Liga von „Jugend Forscht" angekommen. Mara Meyer zum Alten Borgloh hat das geschafft: In zwei Wochen präsentiert sie ihr Projekt beim Regionalwettbewerb in Hildesheim. Und die Schülerin weiß schon jetzt, dass die weitaus Besucher nicht mal einen blassen Schimmer von dem haben werden, was sie da ausgerechnet hat. Der Fußball hat es der Sarstedterin angetan. Nicht der Soprt, sondern eher der Ball. Der besteht aus unterschiedlich geformten Flicken aus Leder oder Plastik, die zusammengenäht werden und eine Kugel ergeben. Normale Fußbälle bestehen aus schwarz-weißen Fünf- und Sechsecken. Das muss aber durchaus nicht

so sein, meint Mara, und hat sich die Aufgabe gestellt, einen Ball aus genau gleichen geometrischen Formen zusammenzusetzen, also ausschließlich aus Dreiecken oder ausschließlich aus Vierecken. Eigentlich würde man jetzt auf die Idee kommen, viele kleine Dreiecke aus Stoff auszuschneiden, einen Fußball zu holen und dann Puzzle zu spielen. Aber Mara ist nicht im Leistungskursus Handarbeit, sie interessiert sich für Mathematik. Gerade hat sie eine Facharbeit über sphärische Geometrie geschrieben. Und so hat sie sich zur Aufgabe gesetzt, die Sache mathematisch anzugehen. Also: Nach welcher Formel müssen die Teilstücke ausgerechnet werden, wenn sie wirklich alle gleich und regelmäßig geformt sind? In einer Ebene mag das ja noch im Rahmen sein, aber ein Fußball ist ja zudem auch noch ein geometrischer Körper, also dreidimensional.

Was Mara genau ausgerechnet hat, wird sie in der kommenden Woche beim Bezirksentscheid in Hildesheim präsentieren und damit die Jury gewiss beeindrucken. Gewiss schaut sich auch ihre ältere Schwester Inka die Arbeit an: Sie hat mehrfach erfolgreich an dem Wettbewerb teilgenommen und wird auch diesmal dabeisein - allerdings als Mitarbeiterin.

Wenn man Solarzellen auf dem Dach anbringen will, sollte dieses nicht gerade nach Norden hin geneigt sein - das ist eine Binsenweisheit, die man auch ohne Physikkenntnisse nachvollziehen kann. Aber wie sieht die ideale Neigung aus, wenn sich der Sonnenstand im Laufe des Tages und auch des Jahres ständig ändert? Mit diesem Thema haben sich drei Schüler des Gymnasiums beschäftigt. Und dazu einen Apparat aufgebaut, mit dem sich die unterschiedlichen Winkel im Experiment nachstellen lassen. Schließlich heißt der Wettbewerb, an dem sich Lia Becker, Paula Satli und Till Neumann beteiligen, „Schüler experimentieren" und ist quasi die Jugend-Forscht-Version für Kinder. Auch diese drei werden ihre Arbeit in der übernächsten Woche in Hildesheim präsentieren.

Der Regionalwettbewerb von „Jugend forscht" und „Schüler experimentieren" findet am Mittwoch, 18. und 19. Februar in der Halle 39 in Hildesheim statt und ist jeweils von 9 bis 15 Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich. Die ausgestellten Arbeiten werden von einer Jury bewertet, die Auszeichnung der besten Arbeiten findet am Freitag um 15 Uhr im Audimax der Universität statt. Die Sieger können an den Landeswettbewerben „Schüler experimentieren (19. bis 21. März in Oldenburg) und „Jugend forscht" (15. bis 19. März in Clausthal-Zellerfeld) teilnehmen. Der Bundeswettbewerb ist vom 26. bis 30. Mai in Ludwigshafen. Paten-Unternehmen des Regionalwettbewerbs sind Bosch, HI-Reg und die Sparkasse, Förderer sind Coca-Cola, Event-Werft, die Hildesheimer Allgemeine Zeitung, Jäger, ProChem, Regional- und Stadtverkehr Hildesheim, die Stiftung Niedersachsenmetall und die Universität.

 

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 11.02.2015

Friedensreiche Fußbekleidung


Malen und Zeichnen steht bei den Gymnasialschülern der Klassen 5 und 6 auf dem Lehrplan, plastisches Gestalten, Werken und Handarbeit nicht. Dem konnte die Kunstlehrerin Sandra Linschmann mit einem interessanten Projekt abhelfen: Sie arbeitete mit ihren Schülern aus den Klassen 6F und 6FL1 nach Methoden und Farben des österreichischen Künstlers Friedensreich Hundertwasser (1928 bis 2000). Und da eine der vielen Marotten des Künstlers war, selbstgemachte Schuhe zu tragen, durften die Schüler Schuhe nach Hundertwasser-Vorbild gestalten. Die bunt-glitzernden Ergebnisse sind derzeit im Eingangsbereich des Gymnasiums zu sehen. Und die gefielen dem örtlichen Chef des Rewe-Marktes so gut, dass sie demnächst zwischen Tiefkühlkost und Frischware in dem Supermarkt ausgestellt werden.

Wenn man aus ganz normalen Schuhen Kunstwerke macht, sind diese anschließend nicht unbedingt mehr für die Straße geeignet.

Also hat die Lehrerin erst mal Schuhe besorgt, hat von Kollegen und Schülern so viele bekommen, dass ein zweites Projekt im kommenden Schu-jahr schon gesichert ist. Bei der Gestaltung konnten die Schüler ihre Phantasie überschäumen lassen, denn das passte zu dem vielseitigen Künstler aus Wien. Dessen Kunstwerke leben ja von prallen Formen und kräftigen Farben, da kann es gar nicht bunt genug sein, und glitzern darf es auch kräftig. Das passt irgendwie zu Weihnachten, und so haben die Sarstedter Gymnasiasten quietschbuntes Geschenkpapier, farbiges Einpackband und jede Menge Glitzersteine verarbeitet. Ich fand es schön, wie sich ein Schuh verändert und dass er hinterher so bunt aussah", sagt Sophie. Ihre Mutter wird den bunten Schuh anschließend gut aufheben. „Es hat Spaß gemacht, ich habe hinterher den alten Schuh nicht mehr wiedererkannt", freut sich Sarah.

Hanna und Leonie hatten zufällig ein Paar erwischt, haben diese aber absicht lich ganz unterschiedlich gestaltet. Jetzt amüsieren sie sich diebisch, wenn jemand nicht glauben kann, dass die beiden Schuhe mal gleich aussahen. Denn die beiden haben sogar die Grundfarben neu ausgesucht.

Manche Schuhe sind mit Federn und Strass-Steinchen verziert, andere quietschbunt angemalt, man findet Gesichter und geometrische Formen, häufig die Spirale, für die Hundertwasser bekannt war. Johann hat einen besonders originellen Schuh: Der Junge baute aus einem alten Stiefel eine bunte Gießkanne, aus der blaues „Wasser" fließt -auf ein kleines Stückchen Teppichboden. An diesem Gag hätte der einfallsreiche Österreicher seine helle Freude gehabt.

Bevor es an die Schuhe ging, konnten die Schüler Postkarten mit typischen Hundertwasser-Motiven weitermalen. Auch diese Kunstwerke werden bei Rewe zu sehen sein. Die Lehrerin freut sich natürlich, dass der Marktleiter dazu bereit war: „Kunst muss an die Leute kommen, muss in die Öffentlichkeit. Dann können sich auch Eltern und alle anderen Interessierten die Sarstedter Hundertwasser-Schuhe ansehen."

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 10.02.2015


Einer schaffte den Test beim Mittagessen


Gymnasium nimmt erstmals am Wettbewerb Informatik-Biber teil und bekommt elf Urkunden

Das Mädchen vom Lande hat ein Problem: Ein Baum im Garten braucht dringend Wasser, aber das vom Vater entworfene Leitungssystem ist recht kompliziert. Das Mädchen ruft bei Professor Matik an, der ihm den Informatik-Biber zu Hilfe schicken will. Viele Wege führen auf der Karte zum Bauernhof, für die Teilstrecken braucht man höchst unterschiedlich lange Zeit. Welcher Weg führt am schnellsten zum Bauernhof? Wer den direkten wählt und die Minuten einfach zusammenzählt, kann zwar rechnen, ist aber kein guter Informatiker. Denn erst ein recht komplizierter Umweg ist in Wirklichkeit der schnellste. Dies ist eine der nur auf den ersten Blick einfachen Aufgaben aus dem bundesweiten Wettbewerb Informatik-Biber, an dem das Gymnasium jetzt zum ersten Mal teilgenommen hat.

Die Schüler aus Sarstedt befinden sich in großer Gesellschaft: Mehr als 200 000 Schüler aus Deutschland haben sich beteiligt, rund 11 000 mehr als im Vorjahr. Der Wettbewerb wird von der Gesellschaft für Informatik, der Fraunhofer-Gesellschaft und dem Max-Planck-Institut für Informatik getragen und soll allgemein das Interesse an der Informatik wecken. Vor allem bei den Mädchen, die inzwischen rund 40 Prozent der Teilnehmer und auch der Gewinner stellen.

Elf Gymnasiasten aus Sarstedt haben jetzt Urkunden für eine erfolgreiche Teilnahme bekommen. Als besonders erfreulich bezeichnete die Schulleiterin Christine Klein die Tatsache, dass auch drei Mädchen unter den Ausgezeichneten sind. Einem der Schüler liegt offenbar die Sache mit der Informatik ganz besonders, denn er hat den Aufgabenzettel beim Mittagessen in der Mensa quasi nebenbei ausgefüllt - und eine Auszeichnung erhalten.

Manuel Bruns ist schon einen ganzen Schritt weiter: Er konnte einen zweiten Preis im Bundeswettbewerb Mathematik erringen, eine anspruchsvolle Ehrung. Nur 1141 Schüler haben auf Bundesebene mit 452 Einsendungen teilgenommen. Aus Niedersachsen waren in der ersten Runde 43 Schüler dabei, von ihnen haben nur 18 die zweite Runde erreicht, darunter der Sarstedter. In den kurzen Zeugnisferien kann sich Manuel Bruns schon mit den Aufgaben für den zweiten Wettbewerbs-Teil beschäftigen, denn die wurden gerade verschickt.

Dabei hat er nicht mal Informatik als Unterrichtsfach gewählt, er beschäftigt sich in seiner Freizeit mit diesem komplexen Thema, programmiert selbst und arbeitet dafür rund vier Stunden täglich am Computer. Erfolgreich schrieb er ein Programm, das selbstständig ein kompliziertes Mathematik-Rätsel löst.

Das Gymnasium hat zum ersten Mal an diesem Wettbewerb teilgenommen. Die dortigen Schüler können freiwillig ab Klasse 10 am Informatik-Unterricht teilnehmen und von der elften Klasse an für die Oberstufe Informatik als Fach anstelle einer Naturwissenschaft (Mathematik und Informatik gehören zu den Geisteswissenschaften) wählen. Betreut werden die Schüler in Sarstedt von Roland Müller, der am Gymnasium Biologie und Informatik unterrichtet.

Biber ist übrigens der Name eines Computerprogramms.

Ausgezeichnet wurden: Lisa Kaczmarczyk, Lea Wiese, Sören Schulze, Jan Kucharczyk, Steffen Mitulla, Alexander Leßmann, Niklas Eckerlebe, Manuel Bruns, Marina Grout, Anh Minh Nguyen und Helmut Grout.

 

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom

Goldtaler und antikes Papierdorf


Gymnasium wirbt um Viertklässler

Für den Tag der Offenen Tür am Gymnasium Sarstedt hätte die Schule kein besseres Begrüßungskomitee als Lukas und Marvin wählen können. „Es macht hier viel Spaß, wir haben sehr viele AGs, wir haben Schüleraustausch mit Polen, den USA und Frankreich, und man kann sich in den Pausen in der Cafeteria etwas holen", sprudelte es aus Siebtklässler Lukas Hölscher heraus, als er nach den Vorzügen seiner Schule gefragt wurde. Gemeinsam mit dem gleichaltrigen Marvin Krüger empfing der 13-Jährige die Besucher und drückte ihnen ein Programm in die Hand.

Und das hatte es in sich. In der Sporthalle zeigten Turnerinnen, Hockey-und Tischtennisspieler ihr Können, die Theater-AG probte öffentlich und im Chemieraum wurden Goldtaler hergestellt. Mit einem launigen „Hereinspaziert, ausprobiert" warb Musiklehrerin Karin Müller-Rothe für die Bläserklasse. Die angehenden Gymnasiasten konnten dort versuchen, den Instrumenten Töne zu entlocken und wurden dabei von bereits erfahrenen Schülern unterstützt. So mancher bekam von der Anstrengung einen roten Kopf.

Mathematik- und Physiklehrer Frank Ueckert ließ die Köpfe der Kinder dagegen mit Knobelaufgaben rauchen. „Ich finde die Aufgaben leicht, aber die sind ja auch für Viertklässler", urteilte Mathematik-Ass Frederik Hertel aus der sechsten Klasse fachmännisch. Er kann jedem Grundschüler das Sarstedter Gymnasium empfehlen: „Die Lehrer hier sind sehr nett." Den gleichen Eindruck hatten die meisten Besucher, zum Beispiel Astrid und Günther Henrich, die sich gemeinsam mit ihrem Sohn Dennis einen Eindruck von der Schule verschafften. „Hier sind viele junge und engagierte Pädagogen", meinten sie nach ihrem Rundgang.

Die Lehrer wiederum freuen sich auf die nächste Schülergeneration, die ab dem Sommer die Schule besuchen wird. Die Kinder kommen total offen und begeistert hierher, es ist ein ganz tolles Arbeiten", sagte Isabell Hildner, die Deutsch und Religion unterrichtet. Ihre fünfte Klasse hat aus Papier ein Dorf gebaut, wie es vor rund 2000 Jahren ausgesehen haben könnte. „Damals wohnten alle in einem Raum, auch die Tiere" erklärte Hauke den Besuchern das Modell. Für muslimische Schüler und Schüler, die einer anderen oder keinen Religion angehören, würde anstelle von Religion das Fach „ Werte und Normen" angeboten, erklärte Hildner.

 

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 19.01.2015

 

Ebenfalls am Info-Tag ist dieses Video der Film-AGs, u.a. mit Schülerinnen und Schülern aus den 4. Klassen, vor dem Green-Screen entstanden:


Ein Informationstag soll angehende Schüler darüber informieren, was sie wo an ihrer künftigen Schule erwartet. Aber wie wirbt man für Interesse an einem komplexen Fach wie Physik? Die Lehrerin Anna Lübbecke hat sich dazu im Alltag umgesehen und mithilfe von Backaromafläschchen und Marmeladenglasern, einer alten Getränkedose und einer Ein-Cent-Münze ein paar Experimente zusammengestellt, die kleine Schüler nachmachen können und die doch die große Physik verdeutlichen. Denn am Sonnabend von 10 bis 13 Uhr ist Informationstag am Gymnasium.

„Ihr seid ein bisschen wie die Lehrer", begrüßt Anna Lübbecke ein paar Schüler, die am Sonnabend als ihre Assistenten arbeiten werden. Mehrere Experimente hat sie vorbereitet und eine dicke Rolle Küchenkrepp bereitgelegt. Denn alle Aktionen haben irgendwie mit Wasser zu tun.

Wie die Sache mit der verschwundenen Münze. Man lege dazu eine Münze auf den Tisch und stelle ein leeres Einmachglas darauf. Auch wenn man. von der Seite guckt - die Münze bleibt immer klar zu sehen (vor allem wenn der Untergrund weiß ist). Dann fülle man das Marmeladenglas mit Wasser, drehe es zu (an sich nicht erforderlich, ist nur bei Viertklässiern sicherer) und stelle es erneut auf die Münze. Die ist auf einmal weg, und man braucht nicht mal einen Zauberstab dazu. Vielmehr reicht die unterschiedliche Lichtbrechung in Luft und Wasser, um den Blick im wahrsten Sinne des Wortes abzulenken oder vielmehr umzulenken. Und schon verschwindet die Münze - zumindest rein optisch.

Wasserteufelchen waren, bevor es Fernsehen gab, ein beliebtes Spiel zur Unterhaltung. Die Dinger gab es sehr phantasievoll aus Glas geblasen - heute wertvolle Sammlerstücke. Es tut aber auch ein leeres Fläschchen, es muss nur aus Glas sein. Etwa die kleinen meist braunen Fläschchen für Backaroma. Die legt man unten in eine Plastikflasche, die man mit Wasser füllt und zudreht. Das Fläschchen steigt nach oben, weil Luft drin ist. Drückt man nun die Plastikflasche fest, sinkt das braune Fläschchen drinnen nach unten, lässt man los, steigt es wieder auf.

Die Erklärung ist ganz einfache Physik: Wasser gibt den Druck fast unvermindert weiter (die ganze Hydräuliktechnik beruht auf diesem Prinzip), Luft dagegen kann man zusammenpressen. Also auch die im Fläschchen, das dadurch mehr Wasser enthält, schwerer wird und absinkt.

Auch die Frage, welche Dinge im Wasser schwimmen und welche nicht, sind Vorführungsthemen. Auch ein geheimnisvoller Trichter spielte eine Rolle - die aber hier und heute nicht verraten werden soll, denn interessierte Kinder und Eltern können sich das Ganze ja live am Sonnabend im Gymnasium ansehen.

Dort beginnen um 10 Uhr Informationen und Mitmach-Aktionen in den einzelnen Fächern. Da können die Besucher Musikinstrumente ausprobieren, Goldtaler herstellen, sich Gysar-Taschen selbst gestalten oder ein Kaleidoskop basteln. Sie können Knobelaufgaben lösen und in die Sprache der alten Römer (Latein) und in die der modernen Franzosen hineinschnuppern. Handlesen und Globus basteln werden angeboten, Schüler und Eltern können sich eine Probe der Theater-Arbeitsgemeinschaft ansehen oder auch Kurzfilme, die Schüler hergestellt haben.

Dazu stellt das Gymnasium Schülerarbeiten von der Kunst bis zum Schüleraustausch vor. Um 12.30 Uhr gibt es eine zentrale Informationsveranstaltung in der Pausenhalle, in der die Schulleiterin sowie Eltern- und Schülervertreter ihre Schule vorstellen. Sollte es nach Crepes duften, ist es die Delf-Arbeitsgemeinschaft, die kulinarisch für die französische Sprache wirbt. Snacks, Getränke und Gespräche auch mit Elternvertretern gibt es in der Cafeteria. Anmeldungen für das neue Schuljahr sind übrigens vom 17. bis zum 19. Juni möglich.

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 16.01.2015


 

 

Arbeiten in Frankreich korrigiert


Prüfungen haben es in sich: Sarstedter Gymnasiaten erhalten DELF-Diplome

Elf Schüler des Sarstedter Gymnasiums haben von ihrer Schulleiterin Christine Klein und dem Französisch-Lehrer Stephan Müller ihre „Delf-Diplome" (Diplôm d‘Etudes en langue française) erhalten. Zusätzlich zum normalen Unterricht haben sie sich in einer Arbeitsgemeinschaft mit der französischen Sprache beschäftigt und ihre Prüfungen im vorigen Jahr bestanden.

Die mündlichen Prüfungen müssen von Franzosen abgenommen werden, die schriftlichen Arbeiten werden sogar in Frankreich korrigiert. Sieben Schüler haben die Diplome A 1 für Basiswissen (kürzere Gespräche führen, kleinere Texte verstehen und formulieren), vier weitere die Diplome A 2 für schwierigere Anforderungen erhalten. Sieben Schüler haben ihre Prüfungen im Vorjahr bereits als Siebtklässler bestanden, obwohl sie erst seit der 6. Klasse Französisch-Unterricht erhalten haben.

Die Arbeitsgemeinschaft läuft weiter 14-tägig montags und Stephan Müller drückte seine Hoffnung aus, dass dann auch Schüler der 8. und 9. Klassen ihre B-Diplome bestehen werden. Die Anforderungen hierfür seien deutlich höher als die für die A-Diplome.

Die A 1-Diplome erhalten haben die jetzigen Achtklässlerinnen Joelina Rosenberg, Laura Neubauer, Torben Gießler, Tobias Herden, Evelyn Zwezich, Xenia Wechsel und Rene Härke. Die A 2-Diplome überreichten Christine Klein und Stephan Müller an Neele Sandrock und Layla Bösel (beide 9. Klasse) sowie Lisa Kaczmasczyk und Sandrine Neugart (beide 10. Klasse).

 Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 15.01.2015


Informationstag für die zukünftigen 5.-Klässler


Unser Informationstag für die zukünftigen 5.-Klässler findet am

Samstag, den 17. Januar 2015

von 10.00 Uhr – 13.00 Uhr

statt.

An diesem Tag möchten wir unsere Schule mit ihren vielfältigen Möglichkeiten und Aktivitäten vorstellen und über den Bildungsgang am Gymnasium Sarstedt informieren.

Wir geben einen Überblick über die neuen Sprachen Französisch und Latein, die Forscher- und Bläserklasse, Förderprogramme, Arbeitsgemeinschaften, Schüleraustausch usw. Es gibt zahlreiche Aktionen zum Mitmachen, z.B. Schnupperunterricht in den neuen Sprachen und Experimente, dazu sportliche Angebote, Ausstellungen und Vorführungen.

Um 12.30 Uhr findet in der Pausenhalle die zentrale Informationsveranstaltung statt. Das Programm wird im Januar auf unserer Homepage zu finden sein.

Lehrkräfte, Schüler und Elternvertreter unserer Schule sind anwesend und beantworten gern Fragen zu unserer Schule und unserem Schulleben. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Wir freuen uns auf Dein und Ihr Kommen!


10 neue Fußballschiedsrichter am Gymnasium Sarstedt


Prüflinge während der Prüfung
Lehrwart und Kreisschiedsrichterobmann mit den beiden Kandidaten, die die Prüfung mit 0 Fehlern abgeschlossen haben

In der Schiedsrichter-AG wurden 10 neue Fußballschiedsrichter ausgebildet, um von nun an Verantwortung auf den Sportplätzen des Kreises Hildesheim zu übernehmen. Der Leiter der AG, Stephan Müller, betont, dass die Schiedsrichtertätigkeit die Persönlichkeit der Jugendlichen schult. Entscheidungsfreude, Mut, Verantwortung, Selbstkritik, persönliches Auftreten und Umgang mit Kritik von außen sind nur einige Aspekte, die als Schiedsrichter eine Rolle spielen und die auch für das alltägliche Leben und später den Beruf von Nutzen sein können.

Dabei ist es alles andere als selbstverständlich, dass sich Jugendliche für den Job als Schiedsrichter gewinnen lassen. Gerade einige Spielabbrüche in den letzten Monaten geben dabei zu denken. Umso erfreuter zeigten sich Kreisschiedsrichterobmann Marcin Kuczera und sein Lehrwart Florian Deckwert, dass sich nun trotzdem 10 neue Schiedsrichter der Herausforderung stellen wollen. Neben 8 Schülern und einer Schülerin nahm mit Fabian Rox erstmalig auch ein Lehrer teil, der das Lehrerpult für einige Wochen gegen die Schulbank eintauschte.

Die von Bezirksschiedsrichterlehrwart Marcus Schierbaum abgenommene Prüfung bestanden die Teilnehmer mit Bravour. Fabian Rox und Hannes Lampe blieben sogar völlig fehlerfrei und erhielten von Marcin Kuczera und Ausbilder Stephan Müller kleine Geschenke für das Spitzenergebnis.

Nach den ersten Einsätzen und einem sehr motivierenden Lehrabend mit dem ehemaligen Bundesligaschiedsrichter Lutz Wagner in Himmelsthür sind die neuen Schiedsrichter voller Elan und mit Begeisterung dabei. Bleibt zu hoffen, dass sich diese nicht so schnell durch negative Begleiterscheinungen auf unseren Fußballplätzen erschüttern lässt.

Die neuen Schiedsrichter sind: Ariane Breiding, Hannes Lampe, Fabian Kamzol, Bijan Mehr Bakhsh, Ben Wemmer, Marc Meseberg, Nils Schwabe, Jos Preißler, Jan Ole Pliske und Fabian Rox.

Klavierspieler brauchen viel Sport


Pianistin Julia Rinderle bringt Sarstedter Gymnasiasten die klassische Musik nahe

Für ein solches Konzert müssten sie ganz schön tief in die Tasche greifen. Aber die Klasse 8 FL 2 des Gymnasiums bekommt an diesem Schulvormittag ein Gratiskonzert einer angehenden Star-Pianistin, die dazu auch noch alle Fragen beantwortet. Verantwortlich dafür ist die Initiative „Rhapsody in School" aus Hannover.

Sieht man ihren Namen und hört genau hin, stellt man fest, dass Julia Rinderle aus dem Allgäu stammt. Inzwischen ist die 24-Jährige in Konzertsälen auf der ganzen Welt zu Hause. Sie hat schon in Tel Aviv und Kopenhagen, in Polen und vor dem besonders kritischen Publikum in Italien musiziert. Nun nach prächtigen Konzertsälen also auch in Sarstedt, im eher nüchternen Mehrzweckraum 101 des Gymnasiums. Star-Allüren sind der jungen Frau fremd, und sie versteht es, den Schülern Fragen zu entlocken.

Ob sie das absolute Gehör habe? (Hat sie leider nicht, sagt sie). Hört sie nur klassische Musik? (Mit 16 hat sie auch mal andere Richtungen probiert, heute nur noch Klassisches, weil es ihr mehr Spaß macht). Wie lange übt sie jeden Tag? (Vier bis acht Stunden). Hatte sie auch in der Schule ein „Hass-Fach"? (Ja, Mathe). Hat sie Hobbys zum Ausgleich? (Ja, das ist sehr wichtig, weil man beim Klavierspielen lange sitzen muss. Sie treibt daher viel Sport, besucht aber natürlich auch Oper, Theater und Kino). Warum sitzt sie beim Klavierspiel nicht still? („Wenn die Musik mich berührt, kann ich nicht stillsitzen, ich muss mich dann hineinfühlen").

Die Schüler, die zunächst ihre Besucherin mit teils detaillierten Fachkennt-nissen überrascht hatten - sie kennen nicht nur die Zauberflöte Mozarts, sondern auch Scarlatti, den nicht so bekannten italienischen Komponisten - erfahren auch viel Technisches. Zum Beispiel, dass die beiden Pedalen des Klaviers wichtige Funktionen haben. Das rechte lässt den Ton länger nachhallen, das linke macht ihn leiser.

Einige Schüler setzen sich selbst ans Klavier und zeigen, was sie in der Schule oder Musikschule gelernt haben. Leon improvisiert sogar frei.

Besonders fasziniert die Schüler die Frage nach dem Repertoire. Das ist bei Julia Rinderle ausgesprochen vielseitig und umfangreich. Muss sie das alles aus-wendig können, möchte ein Schüler wis-sen. Schon, bestätigt die Pianistin. Und sagt über ein Mozart-Stück: „Das ging schnell, das konnte ich schon nach einer Woche." Woraus man sehen kann, dass die Musik harte Arbeit ist. „Ich kann je-dem nur empfehlen, sich durchzubeißen. Aber wenn man es kann, macht es Riesenspaß", verrät sie.

Auf die Frage, wie sie sich all die vielen Noten merken kann, kommt eine überraschende Antwort: Die Pianistin merkt sich das Bild ihrer spielenden Hände, von oben gesehen. Dann weiß sie, welche Taste sie anschlagen muss. Aber, darauf legt sie Wert, die Technik ist eine Voraussetzung für das Klavierspielen, viel wichtiger sei das Gefühl, das die Freude an der Musik auch aufs Publikum überspringen lässt.

Einen persönlichen Musiktipp hat die Musikerin auch mitgebracht. Sie rät den Schülern, doch einmal in die Oper nach Hannover zu gehen. Zum Beispiel in die Oper „Hänsel und Gretel" von Engelbert Humperdinck, die dort gerade zu sehen und zu hören ist.

Professor Klaus Peters aus Hannover kann das nur bestätigen. Der Projektmanager von „Rhapsody in School" ist zum ersten Mal mit einer Künstlerin in Sarstedt zu Gast. Sinn der Sache sei es, Kindern und Jugendlichen klassische Musik näherzubringen, und zwar durch direkten Kontakt mit einem Künstler. Viele Stars der Klassik haben sich bereiterklärt, ehrenamtlich in Schulen aufzutreten. Allerdings sei es oft nicht leicht, einen Termin zu finden.

Auch insofern ist Julia Rinderle ein Glücksfall, denn die 24-Jährige studiert in Hannover, nachdem sie ihr Bachelor-Studium mit Bestnoten abgeschlossen hat. Da sie bei den Schülern gut ankommt und auch hübsch anzusehen ist, kann sie am Ende mit dem Kompliment eines kleinen Charmeurs nach Hause gehen. Auf die Frage, ob er einen Weltstar kennt, antwortet ein Junge spontan: „Ja, Julia Rinderle."

 

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 15.12.2014

Auch ein Brühwürfel kann Weihnachtsstimmung verbreiten


Traditionskonzert des Gymnasiums mit vielfältigem Musikangebot von James Bond bis In dulci jublio in der Heilig-Geist-Kirche

Dechant Harald Volkwein sprach in seiner Begrüßung von der Adventszeit als einer Zeit der Erwartung und meinte das Warten auf die Ankunft Gottes auf Erden. Dann wollte er von den Veranstaltern des traditionellen Adventskonzertes des Gymnasiums wissen, wie eigentlich die Sache mit dem Applaus geregelt sei? Immer zwischendurch oder am Ende, verhalten oder mit Pfiffen? Karin Müller-Rothe antwortete: „Ruhig immer - aber wir sind hier nicht beim Popkonzert." Erwartungsvoll auch war wie immer die Stimmung im Publikum. Eltern, Großeltern und Geschwister warteten sichtlich auf den Moment, als Kind, Enkel oder Bruder auf die Bühne trat und seinen Beitrag vortrug. Dass man freilich auch den anderen Musikern zuhören muss, wenn der eigene Auftritt vorbei ist, müssen einige der jüngeren Schüler noch lernen.

Nicht alle Besucher bekamen wegen des starken Andrangs einen Sitzplatz, aber auch im Stehen ließ sich die Musik gut anhören - gab es doch überwiegend Stücke zu hören, die auch rhythmisch daherkommen und zu denen man sich einfach bewegen muss - und das geht im Stehen weitaus besser. Hoch droben von der Orgel begrüßte „Gysar Brass" die Gäste mit Posaunenklängen, während sich vom vor dem Altar schon die ein bisschen nervöse Bläserklasse 5 bereitmachte. Schließlich absolvierten die Kinder unter der Leitung von Björn Ackermann ihren ersten öffentlichen Auftritt, und dann auch gleich mit zwei Stücken nacheinander: „Schlittenfahrt" und dem unverwüstlichen „Jingle Bells". Die Musiker zeigten dabei, dass sie nicht nur spielen, sondern auch singen können. Die ein Jahr älteren bewiesen, dass sie musikalisch noch etwas mehr draufhaben, und boten, was die Leiterin Karin Müller-Rothe als „eine Art Brühwürfel" vorweihnachtlicher Musik bezeichnete: Instant Christmas Concert - und das sind 15 Weihnachtslieder in zwei Minuten.

Mit Phil Collins und sogar einer Melodie aus James Bond folgten die Little Winds und die Sarstedt Winds, also Bläsergruppen unter der Leitung des Laatzeners Ulrich Bernert und von Patrick Völker. Im Mittelteil hatten die Chorgruppen das Wort, die überwiegend Englisches boten. Und wer im Publikum der Meinung war, nun aber genug aus dem Reich der Angelsachsen gehört zu haben, der wurde gewiss von einem vertrauten Weihnachtslied versöhnt: „In dulci jubilo" erklang - und der Komponist Dietrich Buxtehude hätte seine helle Freude daran gehabt. Gab es doch nicht nur die sehr schönen Chorstimmen zu hören, sondern auch die Zwischenstücke mit Geige (Margarete Dankworth) und Alt-Blockflöte (Karin Müller-Rothe). Das ragte, konnte man aus dem Publikum hören, schon aus einer Schulmusikveranstaltung heraus.

Am Ende hatten, auch das ist Tradition, die Besucher das Wort und konnten, wer es kannte, „Hark! The herald angels sing" mitsingen. Eberhard Schneider dankte für die Schulleitung am Ende allen Beteiligten für wochenlange Vorbereitungsarbeit. Und Karin Müller-Rothe wies auf das „Austrittsgeld" hin: Zwei nette Mädchen am Ausgang sammelten es ein, und sogar der Sammelkorb hatte seinen eigenen Kranz aus Lichtem.

 

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 11.12.2014

Änderung beim Mittagessen


Liebe Essensteilnehmer,

ab dem 01.01.2015 werden die Kosten für das Mittagessen in der Mensa auf 3,25€ erhöht.

Nähere Erläuterung hier

 


Weihnachtskonzert 2014


Mit Schwung in die Ferien – Luftballonfest am Gymnasium Sarstedt


Vor einem Jahr feierten die Fünftklässler ein Apfelfest zum Abschluss der ersten Wochen am Gymnasium, in diesem Jahr gab es ein Luftballonfest, mit dem wiederum wie im Vorjahr an die Einschulungsfeier angeknüpft wurde.

Zu Beginn gab Frau Krantz Auskunft über die zurückgeschickten Karten, mit denen die Schülerinnen und Schüler bei der Einschulung ihre Ballons hatten starten lassen. Insgesamt waren 14 Karten zurückgeschickt worden, der Ballon, der den am weitesten entfernt liegenden  Fundort Menden im Sauerland erreicht hatte, hatte bis dort 167 Kilometer zurückgelegt.

Danach folgte ein buntes Programm, das Fünft- und Sechstklässler einstudiert hatten: Die Bläserklasse 5 hatte ihren ersten richtigen Auftritt, die 6FL2 führte ein englisches Theaterstück auf, Niklas aus der 6FL3 zeigte einen selbstgedrehten Legofilm mit Szenen aus dem Schulalltag, die Forscher der 6FL1 präsentierten einen schwebenden Ballon und die Fünftklässler glänzten mit Sketchen, einem Video-Clip- Tanz und atemberaubenden Flic-Flacs und  Salti in einer Gruppen-Boden-Kür.

Zwischendurch gab es ein Spiel zur Auflockerung, bei dem es darum ging, mit sechs Kindern möglichst viele Ballons in der Schwebe zu halten. Alle fünf Sekunden kam ein weiterer Ballon hinzu, und die Siegerklasse 5FL1 musste erst beim zehnten Ballon kapitulieren.

Nach zwei spannenden Stunden wünschten sich alle „SCHÖNE FERIEN!“

 

Ingird Schneider

 

Beim Volkstrauertag geht es auch um „eine Welt"


Gedenkstunde wird diesmal von Schülern des Gymnasiums mitgestaltet / Brenneckes erster Auftritt

SARSTEDT. Begründet wurde der Volkstrauertag 1919 als Gedenktag an die Kriegstoten, die Nazis machten einen Heldengedenktag daraus und heute soll der Tag hauptsächlich zum Frieden mahnen: Marco Nehls, Gymnasiast aus dem elften Jahrgang, weiß das alles ganz genau, denn er hält am Sonntag eine Rede darüber bei der offiziellen Gedenkstunde der Stadt zum Volkstrauertag. Seine Bürgermeisterin Heike Brennecke freut sich schon darauf: „Seit Jahren bemühen wir uns immer wieder, neue Akzente in die Gedenkstunde zu bringen", sagt sie. In diesem Jahr wird das Gymnasium Impulsgeber sein, und die Schulleiterin Christine Klein ist sich sicher: „Die Wahl ist genau auf den Richtigen gefallen. "

Der Ablauf der Gedenkfeier wird wie in den Vorjahren sein: 11.15 Uhr Treffen im Foyer der Regenbogenschule, Musik und die Begrüßung durch die neue Bürgermeisterin. Danach spricht Marco Nehls, einer der vier Schülersprecher des Gymnasiums. Schließlich stellt sich die Eine-Welt-Arbeitsgemeinschaft der Schule vor. Diese gibt es schon seit einiger Zeit, sie bemüht sich, „über den Sarstedter Tellerrand hinauszuschauen» (Klein) und den Aspekt des Weltfriedens zu betrachten. Gerechtigkeit als Voraussetzung für einen Frieden soll im Mittelpunkt stehen. Das derzeit größte Projekt der Arbeitsgemeinschaft ist der Versuch, das Gymnasium zur Fair-Trade-Schule zu machen, also den Gedanken, beim Einkaufen auf eine Herkunft der Ware aus fairem Handel zu achten. Vorgestellt wird auch das Projekt „Kinder helfen Kindern", für das Sarstedter Gymnasiasten Weihnachtspakete für Kinder gefüllt haben, die in diesem Jahr nach Rumänien gehen sollen.

Im Anschluss an die Gedenkstunde gehen alle gemeinsam zum Denkmal für die Kriegstoten im Friedrich-Ebert-Park, wo ein Kranz niedergelegt wird.

Auch für die musikalische Gestaltung dieses Tages ist das Gymnasium zuständig. „Wir haben Choräle sowie Tänze aus der Zeit der Renaissance eingeübt", berichtet die Fachbereichsleiterin Musik, Karin Müller-Rothe. Mara Meyer zum Alten Borgloh, Nicolas Nickel, Manuel Bruns und Franziska Woite werden die Solisten sein.

Seit einigen Jahren hat die Stadt die Gedenkstunde immer zusammen mit Partnern organisiert, zum Beispiel der Kulturgemeinschaft, Kirchen und Schulen, Das Gymnasium ist zum dritten Mal dabei. Heike Brennecke: „Das macht den Tag spannend." Die Bürgermeisterin hofft auf mehr Beteiligung der Sarstedter als in den Vorjahren und appelliert an die Bürger, sich für diese Veranstaltung „eine Stunde im Jahr Zeit zu nehmen".

Für Heike Brennecke ist die Gedenkstunde der erste größere öffentliche Auftritt. Sie redet dort zum ersten Mal und hat den Schüler bei der Vorbesprechung spontan einbezogen: „Wir wollten unsere Reden noch kurz abstimmen", meinte sie.

 

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 13.11.2014

Berlin und Sarstedt sind einfach „cool“


Amerikanische und deutsche Austauschschüler berichten: Radtouren und Hauptstadtbesuche

SARSTEDT. Die amerikanischen Gastschüler aus dem Gymnasium sind wieder wohlbehalten in der Heimat. Nachfrage bei zwei Gastgebern: Was hat der Besuch gebracht?

Fragt man die Sarstedter Gymnasiastin Hannah Griese danach, antwortet sie wie aus der Pistole geschossen auf Englisch: „Total cool.“ Und ihr Hund Luna findet das auch, hat er doch jede Menge Streicheleinheiten von der Besucherin aus den USA bekommen. Mit Courtney Schoeplein hat sich Hannah richtig angefreundet, die beiden Mädchen wollen auch nach dem Austausch Kontakt halten, gegenseitige Besuche sind schon fest vereinbart.

Was Hannah natürlich besonders gut gefällt, war die Möglichkeit, selbst den Osten der Vereinigten Staaten kennenzulernen. „Vor allem New York hat mich fasziniert.“ Aber auch das Leben in dem Neuengland-Staat Connecticut sei interessant gewesen, der Einblick in ein ganz anderes Schulsystem auch. Hannah zeigt sich überhaupt an der großen weiten Welt interessiert: Am liebsten würde sie ein Jahr im Ausland verbringen, und zwar in Neuseeland – oder in den USA. Wobei sie genau weiß, dass sie dafür ausgezeichnete Schulleistungen benötigt. Für den Austausch mit den USA zum Beispiel hat das Gymnasium darauf geachtet, dass die ausgesuchten Schüler die Gewähr dafür bieten, dass sie den drei Wochen lang versäumten Unterrichtsstoff wieder aufholen können. Dennoch war das Interesse so groß, dass die Teilnehmer ausgelost werden mussten.

Wer mit Besuchern aus dem Ausland über die eigene Heimat spricht, kann immer wieder neue interessante Sichtweisen erleben. Courtney zum Beispiel zeigt sich sehr beeindruckt vom Hannoverschen Rathaus. In Connecticut, berichtet sie, sind die Rathäuser wesentlich schlichter, das Hannoversche sehe aus wie ein richtiges Schloss. „Cool“ wiederum findet die Amerikanerin, dass sie jeden Tag mit dem Fahrrad zur Schule in Sarstedt radeln konnte, auch ein Sleep-over und Besuche bei Freunden ließen sich problemlos organisieren – in den USA ist das wegen der wesentlich größeren Entfernungen nicht ganz so einfach. Beeindruckt hat die junge Amerikanerin auch die Tatsache, dass in Sarstedt so viele Menschen Englisch können – damit hat sie nicht gerechnet.

Für Hannahs Eltern Anne und Sven Griese war es das zweite Mal, dass sie Besuch aus den Staaten am Familientisch sitzen hatten. „Wir können das allen Eltern nur empfehlen“, sind sie sich einig. Man habe in dieser Zeit viel Englisch gesprochen, Organisatorisches aber oft auch in Deutsch. Sven Griese: „Berufsbedingt spreche ich Englisch, aber man kommt durch eine Besucherin aus den USA noch einmal gut hinein, vor allem in die Alltagssprache.“

Mehr Deutsch gesprochen wurde im Hause Stachan. Nick Stachan hatte einen Gastschüler, der zwar Malcolm Lewis heißt und eine dunkle Hautfarbe hat, aber nahezu perfekt Deutsch spricht. Denn seine Mutter stammt aus Deutschland und konnte ganz offensichtlich ihrem Sohn beim Deutschunterricht viel helfen.

Die beiden Jungen kennen sich bereits, denn Nick war im vergangenen Jahr drüben. Zufällig leben seine Eltern getrennt, ebenso wie die seines Gastschülers. Die jeweiligen Elternpaare haben sich vorher abgesprochen und auch die Aufenthalte der Gastschüler aufgeteilt, sodass beide Jungen jeweils bei beiden Elternteilen zu Gast waren.

Nick kann sich durchaus vorstellen, selbst einmal in den USA zu studieren. Erst einmal aber möchte er noch einmal dorthin – und will sich das Geld, das er zur Konfirmation bekommt, dafür zurücklegen. Ihn hat in der amerikanischen Gastschule das umfangreiche Essens-Angebot in der Cafeteria beeindruckt. „Dort wird wesentlich mehr Aufwand dazu betrieben.“ Und, natürlich, New York, vor allem Manhattan.

Seinem Gast sind die guten deutschen Jugendherbergen positiv aufgefallen, außerdem die Hauptstadt Berlin. Und dann sagt er noch ein Kompliment für Sarstedt: „Es ist kleiner und schöner als gedacht.“ Das bekommt man oft von den Austauschschülern zu hören: Wie schön es sei, mit dem Fahrrad überallhin zu gelangen, Malcolm: „Besonders schön fand ich einen Ausflug mit dem Fahrrad zu den Giftener Seen.“ Nick wird auf jedem Fall seinem jüngeren Bruder empfehlen, auch an einem USA-Austausch teilzunehmen. Seine Mutter Cordula Stachan muss ihn dazu rechtzeitig anmelden, und zwar schon in der sechsten Klasse.

 

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 27.10.2014

Berufsbilder gibt's aus erster Hand


Vertreter von zwölf unterschiedlichen Berufsgruppen stellen im Gymnasium ihre jeweilige Tätigkeit vor

SARSTEDT. Träume haben manchmal wenig mit der Wirklichkeit zu tun, Traumberufe ebenso. Auf der anderen Seite verstecken sich in der Berufswelt viele interessante Tätigkeiten, die ein Schüler heute oft gar nicht auf der Rechnung hat. Traumberufe auf den Boden der Tatsachen und verborgene Jobfelder zurück ins Blickfeld zu holen - das waren zwei Ziele der Berufsmesse für die Oberstufenschüler des Gymnasiums Sarrtedt. Vor fünf Jahren hatte eine Arbeitsgemeinschaft junger Lehrer die erste Berufsmesse organisiert, seitdem fand sie mehrfach statt - und zwar immer nach demselben Prinzip: Informationen kommen aus erster Hand von Gästen, die in bestimmten Berufen arbeiten. Das Ziel: den Schülern mehr Orientierung im Dschungel der Möglichkeiten geben.

Diesmal präsentierten zwölf Referenten ihren jeweiligen Beruf, erst mit einer Kurzvorstellung im Forum, dann in Kleingruppen in den Klassenzimmern. Es gab zwei Runden - so hatte jeder Schüler die Gelegenheit, in zwei Berufsfelder hineinzuschnuppem. Auch einige Eltern nutzten diese Chance, um ihren Nachwuchs bei der Berufswahl kompetent beraten zu können.

Die Palette der präsentierten Berufsgruppen und -felder war an diesem Abend recht vielfältig. Sie reichte von Jura über Lehramt, Polizei, Sparkasse, Journalismus, Wirtschaftsingenieur- und Bauingenieurwesen, Bundeswehr, Medizin, Industriedesign und Wtrtschaftsinformatik bis hin zum Handwerk, dessen Ausbildungsmöglichkeiten von Vertretern der Handwerkskammer erläutert wurden. Rund um die beiden Vorstellungsrunden standen Mitarbeiter des Berufsinformationszentrums und der Studienberatung aus Hildesheim bereit, um zusätzliche Informationen zu geben und das Bild der Berufswelt abzurunden.

Die Schüler merkten an diesem Abend: Ihnen stehen viele Wege offen, Nachwuchs wird in mancher Branche geradezu händeringend gesucht. „Qualifizierte Bauingenieure sind ganz schwer zu finden", erzählte zum Beispiel Martin Reinckes, der dieses Berufsfeld schon mehrfach bei der Berufsmesse vorgestellt hatte.

Die Organisatoren der AG Berufsorientierung des Gymnasiums hätten sich diesmal eine bessere Resonanz der Schüler gewünscht. Zur vorangegangenen Berufsmesse waren noch an die 100 Schüler gekommen, diesmal war es nicht viel mehr als die Hälfte. Wer kam, ging allerdings am Ende des Abends mit genaueren Vorstellungen von dem einen oder anderen Beruf nach Hause.

 

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 27.10.2014

Weltläufigkeit wollen sie in Sarstedt lernen


SARSTEDT. Weltgewandter und klüger sollen sie zurückkehren – das hat die Mansfield Middle School in Connecticut ihren Schülern mit auf den Weg gegeben, als diese nach Sarstedt aufgebrochen sind. Mithin steht nicht nur Baden im Hallenbad auf dem Programm, sondern auch ein Besuch in Berlin sowie eine Reise, die die Amerikaner nach Hamburg und anschließend an die Ostseeküste nach Kiel und Laboe führen wird. Vor allem aber werden die Gäste aus Neuengland das deutsche Familienleben kennenlernen, die deutsche Geschichte und Kultur – auch das hat ihnen ihre Schulleiterin Candace Morell mit auf den Weg gegeben.

Nicht zum ersten Mal besuchen Schüler aus dem kleinen Staat an der US-Ostküste Sarstedt, aber seit langem zum ersten Mal dürfen sie das Innerstebad genießen. Nicht nur, weil ihnen der stellvertretende Verwaltungschef Horst-Dieter Schelper gestern als Willkommensgruß Eintrittskarten ge-schenkt hat, sondern weil das Bad dies-mal nicht zwecks Überholung geschlossen ist. Der erste Ausflug in die Hildesheimer Rosentherme hat jedenfalls der Gemeinschaft gutgetan, beobachtete die Sarstedter Lehrerin Isrid Kitzmann. Generell gebe es langfristige Freundschaften aus solchen Begegnungen heraus. Da konnte Schelper nur zustimmen: Seine eigene Tochter, seit 17 Jahren aus der Schule und längst Lehrerin, trifft sich bis heute einmal im Jahr mit ihrer damaligen Austauschpartnerin. Freundschaften über den Atlantik hinweg sind ein Erlebnis, das auch die Schulleiterin Christine Klein den Jugendlichen wünschte. Sie selbst hat ihren Aufenthalt an der Schule in Mansfield als sehr interessant empfunden. „Es gab Einblicke in das amerikanische Schulleben." Die werden auch Sarstedter Schülern geboten, denn die jetzigen Gastgeber für die Amerikaner werden kommendes Jahr selbst als Gäste in die USA reisen.

Für die dortige Schulleitung ist der Austausch mit Deutschland besonders wichtig, denn sie möchte ihren Schülern Blicke über die Grenzen des Landes hinaus ermöglichen. Damit möglichst viele Schüler etwas von dem Austausch haben, schicken die Amerikaner in Sarstedt jeden Tag einen Bericht an die Schule, der dann bei den üblichen morgendlichen Durchsagen per Lautsprecher in der ganzen Schule verlesen wird.

Auch im Sarstedter Gymnasium hat man die Austausch-Aktion auf eine breitere Basis gestellt, und zwar durch Betreuungsschüler. Denn die Amerikaner sind zwar in den Familien von Gymnasiasten untergebracht, haben aber zusätzlich in der Schule Ansprechpartner, die sich um sie kümmern. Isrid Kitzmann: „So sind mindestens 50 unserer Schüler bei der Aktion dabei.“ Auch in diesem Jahr war das Interesse der Siebt- und Achtklässler größer als die Zahl der Plätze (20). Neben einem guten Sozialverhalten sind halbwegs ordentliche Zensuren (schließlich versäumt man drei Wochen Schulunterricht, die nachgeholt werden müssen) Voraussetzung, um teilnehmen zu können.

Das wiederum bringt eine Menge, wie die Lehrerin weiß: „Manche ehemalige Austauschschüler haben in den USA studiert oder bis heute Freunde dort." Auch die Amerikaner haben etwas davon. „Einer unserer Gäste war ganz begeistert von den Windrädern in unserer Region, interessiert sich für das Thema und studiert heute Umwelttechnik.“

Nicht nur die Polohemden mit dem Schriftzug des Gymnasiums, eine Spende des Gemeinschaftswerks, werden die Amerikaner mitnehmen.

Ihren Eltern dürfte es ähnlich ergehen wie der Sarstedter Mutter, die Isrid Kitzmann einmal anvertraute: „Mein Sohn ist dadurch ein Stück erwachsener geworden."

 

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 02.10.2014

92 bunte Luftballons starten am Gymnasium


Die 92 bunten Luftballons zerrten im Wind ganz schön an ihren Haltefäden. Und als sie endlich freigelassen wurden, sausten sie los und stiegen in den Himmel über dem Gymnasium. Die Symbolik der gestrigen Veranstaltung verstanden nicht nur die frischgebackenen Gymnasiasten, die gestern ihren ersten Schultag an der für die meisten noch neuen Schule erlebt haben.

„Es wird eine aufregende Zeit werden", versprach die Schulleiterin Christine Klein ihren neuen Schülern. Vor allem die schiere Größe des Schulgebäudes werde sie beeindrucken, meinte sie, wies aber auch darauf hin, dass es in dem Haus viele Menschen gebe, die den neuen Schülern den Weg zeigen könnten.

Das Gymnasium hatte gestern die 92 neuen Schüler sowie Eltern und Verwandte zur Feier in die Mensa eingeladen. Ingrid Schneider hatte vor allem gemeinsam mit der Klasse 6FL3 ein Programm vorbereitet, das die neuen Mitschüler auf ihre neue Schule einstimmen sollte.

Jetzt wissen die frischgebackenen Gymnasiasten nicht nur, dass es an ihrer Schule Forschungs- und Gläserklassen gibt, sondern auch andere, die im Schul-Jargon „Normales" heißen. Aber auch in denen tut sich eine Menge, berichteten die Schüler, vom Besuch im Museum mit einer Bienen-Ausstellung bis zur Fabrik, in der man unter anderem Tintenkiller produziert. Zwei kleine Fünftklässler trauten sich tatsächlich auf die große Bühne und spielten mit: Ann-Kathrin wollte wissen, was passiert, wenn sie nicht mit ihrer besten Freundin in die gleiche Klasse kommt (Antwort: Es gibt auch in den anderen Klassen nette Kinder.), und Niklas machte sich Sorgen, dass er sich in der Riesenschule verlaufen könnte („Man gewöhnt sich nach drei Tagen daran, und du kannst viele Leute fragen, die dir zeigen, wohin du gehen musst.").

Zu dem Nena-Lied „99 Luftballons" hatten die Sechstklässler eine Version gedichtet, die die Zahl der neuen Gymnasiasten verwendet und das mit dem Wunsch endete: „ Wir wünschen euch einen guten Start.`

Quasi als Ansporn für die Neu-Gymnasiasten spielte Jason aus der 6. Klasse ein Klavierstück. Obwohl er erst seit zwei Jahren am Piano sitzt, bot er den Zuhörern „Pour Elise", eines der bekanntesten Klavierstücke von Ludwig von Beethoven.

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 13.09.2014


 

Schuljahresbeginn 2014/15


Allen Schülerinnen und Schülern, Eltern, MitarbeiterInnen und LehrerInnen am Gymnasium Sarstedt wünschen wir einen guten Start ins neue Schuljahr und freuen uns darauf, Sie hier auf der Homepage mit aktuellen Informationen rund um's Gymnasium Sarstedt versorgen zu können.

Wir hoffen auf ein erfolgreiches, schönes und stressfreies Schuljahr!

 

11.09.2014

Sommerkonzert 2014


Plakat Sommerkonzert 2014

Infoabend zur Bläserklasse 2014/2015


Liebe Eltern,

Sie und Ihr Kind sind möglicherweise durch den Infotag interessiert am Bläserklassenmodell von Klasse 5 und 6 des Gymnasiums Sarstedt. Fragen rund um den Unterricht, die Kosten, das Instrument sowie Versicherung, Transport, Vorkenntnisse etc. können Sie beim Infoabend zur Bläserklasse im 5. Jahrgang stellen, der am

 Mittwoch, den 18. Juni 2014, um 19.00 Uhr in Raum 73 des Gymnasiums

 stattfindet. Der Musiklehrer Herr Ackermann, der das nächste Bläserklassenorchester im 5. Jahrgang leiten wird, wird Ihnen dazu Auskunft geben.

Bitte sagen Sie diesen Termin interessierten Eltern weiter!

Wenn Sie nicht teilnehmen können, trotzdem aber Fragen haben, können Sie sie gerne per mail an die Schule schicken; sie werden an die Fachobfrau Musik, Karin Müller-Rothe, weitergeleitet.

Karin Müller-Rothe, Fachobfrau Musik


 

 

 

 

Das Gemeinschaftswerk Gymnasium Sarstedt e.V. informiert zur SEPA-Umstellung


Das Gemeinschaftswerk Gymnasium Sarstedt hat im Rahmen der Umsetzung des neuen SEPA-Lastschriftverfahrens die erteilten Einzugsermächtigungen in SEPA-Basis-Mandate umgestellt. Die Gläubiger-CI kautet: DE98ZZZ00000294152. Als Mandatsreferenz wird die jeweilige Mitgliedsnummer verwendet. Die Vereinsbeiträge werden am 10.05. des jeweiligen Jahres eingezogen.


DAS JAHRBUCH IST DA!!!


Das Jahrbuch 2012/2013 ist erschienen und kann im Sekretariat bei Frau Thimm oder bei Petri&Waller für nur 5.- € erworben werden.


Anmeldung der Realschüler am Gymnasium Sarstedt


Das Gymnasium Sarstedt nimmt im Zeitraum vom 10. Februar bis zum 20. Februar 2014 die Anmeldungen der Realschüler für die 10. Jahrgangsstufe, die Einführungsphase für die Oberstufe, an. Die Anmeldungen sind montags bis freitags zwischen 8.00 und 15.00 Uhr im Schulsekretariat oder nach telefonischer Absprache (Tel.-Nr. 05066-902280) möglich. Mitzubringen ist das Originalzeugnis des 1. Halbjahres der 10. Klasse.

Sie können weitere Informationen über das Gymnasium Sarstedt, insbesondere die Einführungsphase für die Oberstufe, und das Unterrichtsangebot bei der Schulleitung in Einzelberatungen erhalten.

Am 6. März 2014 findet außerdem um 19.30 Uhr ein zentraler Informationsabend über die Oberstufe am Gymnasium Sarstedt statt, zu dem alle interessierten Eltern und Schüler der 10. Klassen eingeladen sind.


Die Kinder des Waisenhauses Cador sind in das neue Schuljahr gestartet. Einige von ihnen müssen zwar die Klasse noch einmal wiederholen, doch es gibt trotzdem einen gewaltigen Unterschied: Sie können nun nach vielen Jahren auf einer öffentlichen Grundschule endlich eine Privatschule besuchen! Die Leiterin des Waisenhauses schreibt: “Les enfants sont tous dans la joie” – Die Kinder sind alle sehr glücklich.


Sammelaktion für das Waisenhaus Cador in Lomé (Togo/Afrika)


Der im Januar 2013 durch Lea Engel gegründete Verein Cador-Hilfe e.V., ist eine Initiative zur Unterstützung des Waisen­hauses Cador in Lomé, Togo. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, den benachteiligten Kindern im Waisenhaus den Alltag zu erleichtern und ihre schulische sowie berufliche Bildung zu fördern. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, durch eine Mitgliedschaft, eine Spende und durch

Patenschaften oder Teilpatenschaften die Zukunft der Waisenkinder positiv zu beeinflussen und somit den Kindern ganz direkt zu helfen. Für all diese Formen von Unterstützung erhalten Sie von uns eine Spendenquittung.

Mehr Neuigkeiten gibt es unter: http://www.cador-hilfe.de/#news


"Götter" ziehen vom Olymp mit Wünschen in die Welt


„Die Götter verlassen den Olymp" hatten sich die Abiturienten als Motto ihrer Abschiedsfeier ausgesucht, worauf ihnen die Schulleiterin Christine Klein nicht nur Selbstbewusstsein bescheinigte,  sondern sie auch fragte, wer von ihnen denn Zeus, Aphrodite oder doch eher Dionysos sei. Immerhin: „Ihr seid ein guter Jahrgang", betonte sie: Notendurchschnitt 2,52, und bei 23 Prozent der Abiturienten steht eine 1 vor dem Komma des Zeugnisdurchschnitts. Bester Abiturient ist Marco Stappenbeck mit einem Schnitt von 1,1, den auch Hagen Söding erreicht, auf Platz 3 steht Alexander Kirst mit 1,3. Alle drei Jungen also, was auch eher ungewöhnlich ist. „Gestalten Sie Ihre und unsere Zukunft", forderte Christine Klein ihre Ex-Schüler auf.

Der Schulchor „CHrOssoveR" umrahmte die Feierstunde, obwohl er drastische Verluste hinnehmen muss: Clara Stein, Christina Boes, Judith Göttert, Jan Pepe Hochmuth, Marcel Mitulla, Sina Olde, Christopher Riedel, Gaja Söding, Kimberly Sommer, Janita Lührs, Luisa Alves, Sebastian Hawner und Sabrina Hein verlassen. Auch das Orchester „ Sarstedt Winds" verliert Musiker, die schon als Steppke in der Bläserklasse dabei waren: Marcel Mitulla, Kimberly Sommer, Hagen Söding und Alexander Kirst verabschiedeten sich von Björn Ackermann, von dem sie „jede Menge Ohrwürmer mit nach Hause genommen haben." Die Moderatorinnen Clara Stein und Antonia Brüggemann dankten Lehrern und den Eltern („Wer hat uns Brote mit Bärchenwurst gemacht, bevor wir selbst zu Burger King fahren konnten?").

Die Lehrerinnen Dorothee Krantz und Silke Gehrkens gaben mit zu Herzen gehenden Erlebnissen aus dem eigenen Studentenleben unter anderem den Rat mit: „Verliert nie den Glauben an euch selbst". Sie wünschten sich „leidenschaftliche Menschlichkeit", die leider nicht auf dem Lehrplan der Oberstufe stehe. Hannah Kattner und Daniel Schlesag stellten in ihrer Schülerrede fest, dass man gemeinsam einen Schritt in Richtung Erwachsenwerden getan habe. Der stellvertretende Schulelternratsvorsitzende Dr. Hans Esser bewies mit einer kurzen Geschichte, dass man erst einmal die wichtigsten Dinge im Leben regeln solle, sich aber immer zwischendurch Zeit für ein Bierchen nehmen sollte.  Geehrt wurden die langjährigen Schülersprecher Cora Alten und Tobias Eineder, die guten Physik-Absolventen Marco Stappenbeck, Morten Pfeifer, Hagen Söding, Alexander Kirst und Sebastian Hawner sowie die Gewinner eines Religions-Wettbewerbs.

AbiturientInnen 2013


Abitur Jahrgang 2013

Allen AbiturientInnen des Abitur Jahrgangs 2013 gratulieren wir herzlich und wünschen viel Glück und Erfolg auf dem weiteren Bildungs- und Lebensweg.

Fleißarbeit bei Landeswettbewerb prämiert


Zwei Schülergruppen des Gymnasiums Sarstedt sind jetzt in Hannover für ihre Seminararbeiten zum Thema „Erinnerung" ausgezeichnet worden.

Sie hatten sich gemeinsam mit fünf weiteren Gruppen des zwölften Jahrgangs an dem Wettbewerb Evangelische Religion beteiligt, der vom Religionspädagogischen Institut in Loccum ausgeschrieben wurde.

Der Begriff Erinnerung kann mit vielen Themen in Verbindung gebracht werden: Tod, Tradition, Krankheit, Auslandseinsatz, Flucht, Kulturkonflikte, Gedenktage, Nationalsozialismus. Dies waren einige der Themen, mit denen sich die rund 700 Schüler für ihren Beitrag zum Landeswettbewerb auseinandergesetzt haben.

Zum siebten Mal hatten Schüler der Klassen 10 bis 12 die Möglichkeit, zu einem vorgegebenen Thema ein Portfolio zu erstellen. In diesem Jahr war die Beteiligung besonders groß. Insgesamt wurden 185 Arbeiten zum Thema „Erinnerung" eingereicht. Ein Portfolio konnte aus Texten, Bildern, Collagen, Filmen oder sogar selbstgeschriebenen Liedern bestehen. Diese Ausarbeitungen sollten einem werden. Also ganz schön viel  Aufwand. Die Schüler des Sarstedter Gymnasiums hat das jedoch nicht abgeschreckt. Seit Herbst arbeiteten die Zwölftklässler im Rahmen ihres Seminarfaches unter der Leitung der Deutsch- und Religionslehrerin Isabell Hildner an den Mappen für den Landeswettbewerb.

Und das, obwohl die Beiträge kurz nach den Klausuren unter Abiturbedingungen fertig sein mussten. Doch die Arbeit hat sich gelohnt. Zwei der sieben Arbeitsgruppen wurden in der Jugendkirche Hannover für ihre Leistungen mit einem Buchgutschein im Wert von 30 Euro prämiert.

Die Gruppe von Clara Stein, Malena Bunzel und Alina Vahldiek gewann den Buchpreis für ihr Portfolio, das sich mit Erinnerungen an den 11. September beschäftigt. Ein ähnlich schwieriges Thema behandelten Vivien Hanke und Laura Boseniuk mit ihrer Arbeit zum Thema Demenz.

Lehrerin Isabell Hildner war nach dem Festakt in der Jugendkirche Hannover sehr stolz auf die Leistungen der Schülerinnen und freut sich, dass fünf ihrer Schützlinge sogar prämiert wurden. Und das, obwohl es für Schüler und Lehrerin die erste Begegnung mit dem Wettbewerb war.

Musikalisch Abschied genommen


Ab in die Ferien geht es in der kommenden Woche, Zeit für ein Sommerkonzert des Gymnasiums. Das wiederum auch Abschied bedeutete. Zum Beispiel für die Bläserklasse 6, die ihren letzten gemeinsamen Auftritt hatte (weil die Schüler sich ab Klasse 7 musikalisch neu orientieren) und für 15 Abiturienten, die am heutigen Freitag ihre Abschlusszeugnisse bekommen und also die Big Band verlassen werden. Und schließlich für viele Musiker am Gymnasium, die in den nächsthöheren Chor wechseln.

Aber das Konzert eröffneten die, denen solche Wechsel erst noch bevorbevorstehen: „Chorissimo" heißt der feuerrot gekleidete Chor aus den Anfangsklassen. „Wir ,treffen uns dienstags in der siebenten Stunde und singen die gleichen Lieder wie hier", stellte ein Mädchen den Chor vor. Zum Beispiel „There is sunshine in the morning".Dabei brannte die Sonne draußen dermaßen stark vom frühabendlichen Himmel, dass sich die Organisatoren zu einer Programmänderung entschlossen: Das Freiluftkonzert wurde nach innen verlegt. Ursprünglich sollte es den Zuhörern die Möglichkeit geben, sich draußen abzukühlen.

Aber innen in der Mensa war es deutlich kühler. Lob gab es für die elften Klassen, die sich um das leibliche Wohl der Besucher kümmerten, die die breitgefächerten Beiträge der verschiedenen Chöre und Musikgruppen des Gymnasiums verfolgten und nicht mit Applaus geizten. Schließlich durften sie sogar bei einem bekannten Nena-Schlager selbst mitsingen.Während die Chöre den ersten Teil bestritten, erklang nach der Pause gespielte Musik, auch hier immer nach Jahrgängen sortiert. Little Winds, Sarstedt Winds und schließlich die Big Band stellten sich vor.

Und mancher der kleinen Musiker hörte deshalb so aufmerksam zu, weil er oder sie selbst schon im nächsten Sdhuljahr in einer der „älteren" Gruppen musizieren darf.

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung


Känguru richtet sich häuslich ein


 Die Gymnasiastin Hannah Dilling kann ihr neues weißes T-Shirt mit einigem Stolz tragen und sagen, dass es nur 200 Sechstklässlerinnen gibt, die besser rechnen können als sie. Und zwar in ganz Deutschland, denn auf diese mathematische Größe bezieht sich der Mathe-Schülerwettbewerb „Känguru", der jetzt zu Ende gegangen ist. „Das Känguru wächst bei uns langsam auf", sagt Ingrid Schneider, die als Lehrerin Mathe unterrichtet und in einer Arbeitsgemeinschaft die besten Jung-Mathematiker trainiert.

Denn normalerweise interessieren sich eher die kleineren Schüler für solche Wettbewerbe, fangen in der Klasse 5 enthusiastisch an, die Begeisterung lässt in den oberen Klassen aber meist schnell nach. „Wir hatten mit 135 Teilnehmern zum ersten Mal eine so große Zahl", freut sich die Schulleiterin Christine Klein, vor allem über das große Interesse in den Klassen 9 und 10. Sogar die Klasse mit der höchsten Teilnehmerzahl kommt aus diesen Jahrgängen, die 9F2, aus der 19 Schüler bei Känguru mitgerechnet haben.

 

Bundesweit haben sich mehr als 850 000 Schüler an dem Wettbewerb beteiligt, dessen Aufgaben vom Institut für Mathematik der Berliner Humboldt-Universität kommen. Die an jede Altersstufe angepassten Aufgaben werden an die Schulen geschickt und am „Kängurutag" (diesmal der 11. April) binnen 75 Minuten bearbeitet, die Lösungen werden via Internet gespeichert und zentral ausgewertet. Da das Ganze von Mathematikern erledigt wird, kann es auch sein, dass zwei unterschiedliche Jahrgangsstufen die gleiche Aufgabe bearbeiten, aber unterschiedlich viele Punkte dafür bekommen. Nun stehen die besten Schüler-Mathematiker des Landes fest und wurden gestern benachrichtigt.

 

Die Sarstedter Preise wurden gestern im Gymnasium an die Gewinner ausgegeben, eine Teilnehmer-Urkunde gibt es für jeden. Jeweils 1. Preise gab es für Hannah Dilling, die zusätzlich für den größten KänguruSprung (die meisten Aufgaben nacheinander richtig gelöst) ein T-Shirt bekam, sowie für Pauline Benner und Tobias Rechenburg. Jeweils einen zweiten Preis erhielten Justin Posorski, Magdalens Dresler, Max Beckert, Franziska Reith und Sebastian Ramftel. Dritte Preise errangen Lars Trüe und Maximilian Leonard Steding. Auch für Sarstedts beste Mathematiker gibt es nach dem Wettbewerb allerlei Zahlenspiele zu entdecken. Justin Posorski zum Beispiel, der beste Fünftklässler, hat 89 von 120 möglichen Punkten auf seinem Konto. Das klingt erst mal nicht nach viel. Aber von 175 000 Fünftklässlern, die in ganz Deutschland teilgenommen haben, waren nur etwa 1000 besser als er. Andersrum: 174 000 Mitschüler im ganzen Land hat er mathematisch hinter sich gelassen.

 

Max und Franziska können zu Hause berichten, dass von den 28 000 Teilnehmern ihrer Altersstufe 27 000 „schlechter" waren als sie. Die beiden Sarstedter haben 116 von 150 möglichen Punkten erreicht. Aber: Die volle Punktzahl schafften in ganz Deutschland ganze fünf Schüler.

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung


   

Aktuelles


Anmeldetermine für die zukünftigen 5.-Klässler:

17.06.2015  13.00 Uhr bis 18.00 Uhr

18.06.2015  8.30 Ur bis 13.00 Uhr und 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr

19.06.2015  8.30 Uhr bis 15.00 Uhr

Aktualisierungen


 

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  • Terminplan
  • Hofdienst
  • Verdoppelung der 7. und 8. Stunde

 

 

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