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Weihnachtskonzerte des Gymnasiums


In diesem Jahr finden die Weihnachtskonzerte des Gymnasiums am 13. und 14. Dezember wie im letzten Jahr in der Heilig-Geist-Kirche in Sarstedt statt. Beginn ist jeweils um 18.00 Uhr, der Eintritt ist frei.

 

Alle Musikschaffenden des Gymnasiums sind dabei: die drei Chöre in den Jahrgansstufen 5/6, 7-9, 10-13 und die großen Ensembles SarstedtWinds und BigBand. Auch die neue Formation LittleWinds ist wie im Vorjahr dabei, das sind die BläserInnen der Kl. 7 und 8, die ihre Bläserklassenzeit hinter sich haben. Die Bläserklasse 6 spielt am Mittwoch ihr Programm, und die „kleinen Bläsis“ der Kl. 5 am Dienstag. Ansonsten ist das Programm an beiden Tagen identisch: Flottes und Besinnliches, Weihnachtliches und Weltliches, von Barock bis Rock – eine bunte Mischung, die anderthalb Stunden abwechslungsreichen Konzertgenuss garantiert.

Und wem das noch nicht reicht, der hat am Mittwoch, den 21. 12. ab 17.00 Uhr die Gelegenheit, das Weihnachtsmusical von Ulli Führe „Am Himmel geht ein Fenster auf“ zu erleben, das von CHORissimo, dem Chor der Kl. 5 und 6, auf der Bühne der neuen Mensa dargeboten wird. Damit sorgen die Kinder und Jugendlichen des Gymnasiums wieder für eine swingende herzenswärmende Vorweihnachtsfreude.

Bis 23 Uhr auf der Schulbank


An den deutschen Uni­versitäten wimmelt es nur so von Aus­tauschstudenten aus der ganzen Welt, die in einem Auslandsjahr neue Erfahrun­gen und oftmals eine neue Sprache lernen wollen. Doch auch am Gymnasium sind regelmäßig Gäste von nah und fern zu Gast. Connor Vinson kommt aus Missis­sippi in den USA und ist inzwischen seit einem halben Jahr in Deutschland. „Ich habe an meiner Highschool zwei Jahre Deutsch gelernt und freue mich, die Spra­che jetzt jeden Tag sprechen zu können", erzählt der 16-Jährige. Er hat sich gut in seine elfte Klasse integriert und viele Freunde gefunden. „Zu Anfang habe ich mich sehr auf die Schule konzentriert", erklärt er. Doch nachdem er gemerkt hat, dass die Schule nicht alles ist, ist er viel in der Umgebung unterwegs.

Für seinen Mitschüler Kangyeol Lee ist es eine völlig neue Erfahrung, Freizeit zu haben. Der Südkoreaner geht seit dem Sommer in die zehnte Klasse des Gymna­siums und wundert sich, dass die Schüler hier so früh nach Hause gehen können: „Meine Schule in Korea ist viel strenger. Wir gehen von 7 Uhr morgens bis abends um 23 Uhr zur Schule", erzählt er und ruft nicht nur unter seinen Mitschülern, sondern auch der Schulleiterin Christine Klein ehrliche Verwunderung hervor. „Lernt ihr dann die ganze Zeit?", fragt sie nach. Kangyeol scheint über diese Frage etwas verwundert zu sein und überlegt einen Moment, wie er das Sys­tem am besten erklären kann: „Wir ha­ben bis sechs Uhr Unterricht mit zwei Pausen und anschließend freies Lernen."

Da freut sich der 16-Jährige besonders, dass er in Sarstedt Zeit findet, Sport zu treiben und Freunde zu treffen. Im Ge­gensatz zu Connor ist Kangyeol ohne je­des Sprachvorwissen nach Deutschland gekommen. In einem Intensivsprachkurs in Frankfurt hat er zusammen mit zahl­reichen Landsleuten Deutsch gelernt, be­vor er zu seiner Gastfamilie nach Sar­stedt gekommen ist. „Es ist eigentlich Zufall, dass wir jetzt in Sarstedt sind", erzählt Connor.

Die beiden sind über ein Austausch­programm mit dem Namen Experiment unterwegs, bei dem sie sich beworben ha­ben. Sie konnten das Land angeben, in das sie gerne gehen würden, und die Or­ganisatoren haben dann die passenden Gastfamilien gesucht. „Ich habe einen Gastbruder, Max, mit dem ich viel unter­nehmen kann", freut sich Connor. Zu­sammen mit seiner Gastfamilie ist er auch schon in Deutschland herumgereist und hat sich unter anderem Hamburg und Berlin angesehen. „Hamburg ist eine ganz tolle Stadt, ich mag sie sehr", schwärmt der US-Amerikaner. Doch auch in Sarstedt ist er sehr glücklich. „Sarstedt ist eine ganz, ganz schöne Stadt!" Connors Heimatstadt hat eine ähnliche Einwohnerzahl wie seine Gast­stadt und er fühlt sich sehr heimisch. Doch eine Sache vermisst der 16-Jährigedoch sehr, obwohl das Leben in Deutsch­land für ihn gar nicht so anders ist: Die Marschkapelle seiner Highschool. Hier spielt Connor zusammen mit bis zu zwei­hundert Schülern die Marschtrommeln und hat dabei viel Freude.

Kangyeol fällt die deutsche Sprache noch etwas schwerer als seinem Mitschü­ler und der Unterrichtsstoff ist auch ein anderer als in seiner Heimat. Doch er ist sehr froh, in Deutschland zu sein. „Wir haben sehr viele Regeln in Südkorea. Eine Schuluniform und einheitliche Kurzhaarfrisuren", erzählt er und fasst sich an sein inzwischen kinnlanges Haar.

Gerne trägt er seine eigenen Pullover in der Schule und genießt es, seine Zeit nach dem Unterricht frei einzuteilen. Am Wochenende hat er auch noch einiges vor: Kangyeol besucht eine Freundin in Düs­seldorf. Für seine Zukunft hofft er, an ei­ner deutschen Universität Physik und Mathe studieren zu können.

Auch Connor gefällt die deutsche Spra­che so gut, dass er sich gut vorstellen kann, die Sprache perfekt zu lernen und einmal Deutschlehrer in seiner Heimat zu werden.

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 27.02.2012


Kleines Fest in der großen Schule 2012


Kleines Fest 2012

Nur noch wenige Wochen bis zum "Kleine Fest in der großen Schule" am 22.03.2012 ab 17:00 Uhr. Auf der Sonderseite des kleinen Festes erfahren Sie / Ihr allerlei Wissenswertes und natürlich das geplante Programm. Mehr Infos (Geschichte des Kleinen Festes und das Prgoramm) auf der Sonderseite (hier klicken)

(trz/so) - 25.02.2012


Was ist denn eigentlich dieses Facebook?


Zehntklässler im Gymnasium organisieren Informationsabend vor allem für ihre eigenen Eltern

„Ich habe 44 Freunde, alles ist in Butter. Darunter auch ein Kumpel und der Nachbar meiner Mutter. Und heut' ist wieder einer dieser wunder­vollen Tage. Ich bekomm` ne brandneue Freundschaftsanfrage.". Mit diesen Wor­ten der Musikgruppe „Wise-Guys" aus ihrem Lied „Facebook" leitet die Klasse 10.2 ihren Infoabend zum Thema„ Soziale Netzwerke” ein.

Der Hörsaal des Sarstedter Gymnasi­ums ist dunkel, gespannt warten Eltern, Lehrer und Schüler auf den eigentlichen Beginn. Unten ist schon alles aufgebaut. Ein typisches Jugendzimmer mit Postern und natürlich einem Laptop ist Bühnen­bild für ein einleitendes Theaterstück. Zwei „Kinder" sitzen vor ihrem PC und checken bei Facebook die neusten Nach­richten, als ihre „Eltern" reinkommen und fragen: „Was ist eigentlich dieses Fa­cebook?". Diese Frage stellen sich auch viele Besucher. '

Während Eltern und Lehrer die Schul­bank drücken und von Schülern über ein nicht ganz unkompliziertes Thema ler­nen, hört man immer wieder „ Aaaaah!" und „O000h!" aus den Zuschauerreihen. Sehr überzeugend und professionell stel­len die Schüler mit Hilfe von Präsentatio­nen, Umfragen, Diagrammen, Videos und Fallbeispielen alles Wissenswerte über soziale Netzwerke vor.

Auf der Tagesordnung stehen Themen wie Entstehungsgeschichte von Face­book, Vorstellung eines Schülerprofils, Attraktivität von Netzwerken, Suchtge­fahr, Privatsphäre, Datenschutz, Cybermobbing und aktuelle Neuerungen bei Facebook. Außerdem referiert Ingrid Wiltzsch, Expertin für Jugendarbeit und Prävention, von der Polizei Hildesheim über die strafrechtlichen Möglichkeiten bei Mobbing, Missbrauch und Drohungen im Internet. Die anderen Themen werden ausschließlich von den Schülern der Jahr­gangsstufe 10 vorgetragen. Übergeleitet ,werden die Themen, für die es jeweils eine Expertengruppe gibt, mit kurzen Thea­tersequenzen.

Den anderthalb Stunden langen Vor­trag haben die Zehntklässler im Rahmen eines dreiwöchigen Deutschprojektes zu­sammen entwickelt. Die Grundidee war die Teilnahme an dem diesjährigen Wett­bewerb der Landeszentrale für Politische Bildung, dessen Thema „Meine Visiten­karte im Netz" ist.

Die Idee für den Infoabend als Teilnah­me an der Ausschreibung hatte die Deutschlehrerin Silke Gehrkens: „Denn so lernen die Jugendlichen das Präsentie­ren vor Publikum und werden zusätzlich über die Gefahren von sozialen Netzwer­ken aufgeklärt."

Erarbeitet und organisiert haben die Schüler alles selbstständig. Zuerst wurde durch eine Umfrage ein Katalog von häu­figen Fragen zu sozialen Netzwerken er­stellt, woraus sich dann eine Gliederung ergab. Ihren Interessen nach wählten die Jugendlichen sich nun ein Themengebiet aus, für das sie eine Präsentation ausar­beiteten.

Geprobt für diesen Abend wurde erst ein paar Tage vorher. „Die Proben liefen nicht gut", sagt der Hauptorganisator Ja­scha Satzky. Dafür war die Veranstal­tung umso besser. Dass es keine Nachfra­gen vom Publikum gab, spricht für die Qualität des Vortrages, der die Grundlage für eine Diskussion am Schluss liefere. Dabei kommen die Eltern zu dem Schluss, dass sie ihre Kinder besser vor den Ge­fahren im Netz schützen müssen. Deshalb befürworten alle Besucher den Vorschlag, diesen Infoabend auch für Mitschüler an­zubieten. Alle sind sich einig, dass mehr Aufklärung geleistet werden muss.

Zusagen konnten die Schüler zu diesem Termin noch nicht, da sie erst einmal über das Ganze abstimmen wollen.

Doch vorher muss eine Dokumentati­onsmappe für den Wettbewerb erstellt werden.. Einsendeschluss ist bereits am 1. Dezember. Um zu dieser Mappe gleich beizutragen, füllen alle einen Feedback-Bogen über den Abend aus und langen gleich noch einmal bei den ausliegenden Info-Broschüren zu.

Am Ende haben alle etwas bei diesem gelungenen Abend gelernt, dennoch gilt es die Gefahren von sozialen Netzwerken, vor allem Facebook, im Hinterkopf zu be­halten, wenn das eigene Kind oder man selbst sich wieder einmal einloggt.

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 28.11.2011

44 Pakete gehen nach Osteuropa


Es sind vor allem die „kleinen" Klassen 5 und 6, die' am Gym­nasium die alljährliche Paketaktion tra­gen. „Sie sind mit viel Eifer dabei", er­zählt Elisabeth Engelhausen, die die Ak­tion organisiert. Zwei Schülerinnen ga­ben sogar je drei Pakete ab, in die sie Süßigkeiten, kleine Spielsachen, Haar­spangen oder Bastelmaterial eingepackt hatten. Die Pakete gehen über die Orga­nisation „Kinder helfen Kindern" an Kin­derheime und einzelne Familien in osteu­ropäischen Ländern. Die Sarstedter Schüler haben die vorgedruckten Pakete entsprechend gekennzeichnet. So'können die Organisatoren erkennen, ob das Paket für ein Mädchen oder einen Jungen ge­packt wurde. Die Pakete werden über die Organisation ADRA verteilt.

Dahinter steckt die protestantische Freikirche der „Siebenten-Tages-Adventisten". Die Organisation versichert frei­lich, dass sie Menschen unabhängig von deren politischer oder religiöser An­schauung helfe. Und sie besitzt das Spen­densiegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DISZ), eine Art Spen­den-TÜV.

Quelle Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 02.12.2011

Infotag für Viertklässler am 21.01.2012


10.00 Uhr Auftakt mit der Bläserklasse in der Pausenhalle

12.00 Uhr Zentrale Informationsveranstaltung in der Pausenhalle

Schulleiterin, Eltern- und Schülervertreter

Informationen und Mitmach - Aktionen

Ausstellungen

Fremdsprachen/Beratung

Bläserklasse

Musikinstrumente

zum Ausprobieren Raum 73

Sport

Unsere Kunstturnmannschaft trainiert.....in der großen Sporthalle

 

Kunst

Präsentationen in der

Schulstraße und in Raum 41

 

in der Schulstraße

Schüleraustausch Studienfahrten

Sportkurse

Berichte aus dem Schulleben

Arbeitsgemeinschaften

Theater

 

aus dem Unterricht der Klasse 5 Raum 213

zur Wahl der zweiten Fremdsprache

 

10.45 Uhr und 11.15 Uhr (ca. 30 Min.)

Latein

„Schnuppern“ für Schüler 206

Informationen für Eltern 205

Französisch

„Schnuppern“ für Schüler 211

Informationen für Eltern 209

Forscherklasse

Biologie Teste dein Wissen! Raum 32 Physik Zaubern mit Kerzen und Tinte

Kaleidoskope basteln Raum 31

Chemie:

 

Goldnuggets herstellen

Raum 14

Physik

Versuche zum Staunen

mit dem Leistungskurs des

11. Jahrgangs Raum 10

Mathematik

Computerraum Raum 212

Knobelaufgaben Raum 216

Geschichte

Ägyptische Schreibwerkstatt

Raum 210

Englisch

Berichte vom USA – Austausch

im Fremdsprachenraum 410

Kunst

Aquarellmalerei

Raum 43

Religion / Werte und Normen

 

vor Raum 218

Busfahrpläne/ Informationen für Fahrschüler

Schülerrat

Infos zu Aktionen

und Schulkleidung

Crêpes bei der DELF -AG

 

im Eingangsbereich

Beratungslehrer / Schulseelsorgerin

 

im Beratungsraum hinter der Aula

 

Erdkunde

Die Welt auf dem Smartboard

Raum 405

Seminarfach (Oberstufe)

„Prag“ mit Studienfahrt

und dem Spiel „Pragopoly“

Raum 406

Informationen zu

 

Methodentraining

Förderprogramm

Hausaufgabenbetreuung

Frühstück und Mittagessen

Raum 204

Mehr Mut - und freier Eintritt ins Stadion


Elf Jungs aus Gymnasi­um und Realschule haben eine Erfahrung hinter sich, die ihnen persönlichen Mut, Selbstvertrauen und Kritikfähigkeit ge­geben hat — und kostenlosen Eintritt auch zu Spitzenspielen der Bundesliga. Sie sind nämlich Fußball-Schiedsrichter gewor­den und das im Unterricht oder vielmehr einer Arbeitsgemeinschaft.

 

Die begeisterten Fußballer konnten dort ihren Sport mal aus einer ganz neu­en Richtung kennenlernen — und allein das ist ja bekanntlich schon ein Gewinn. Der Sportlehrer Stephan Müller ist selbst 17 Jahrelang Schiedsrichter gewesen. Be­geisterung für Fußball muss man bei den meisten Jungen nicht wecken, für das Schiedsrichteramt schon. Es kann schon ein undankbares Geschäft sein, wenn man auf dem Fußballplatz von hinten oder anschließend in der Zeitung ange­mosert wird. „Das muss man abkönnen", sagt Melvin Beganovic. Er ist zwar erst 14, hat aber schon seinen Schiedsrichter­ausweis in der Tasche. Sein erstes Spiel in der Jugendklasse hat er auch schon ge­pfiffen — zunächst als Linienrichter.

„Man lernt, Mut zu haben`,

Was hat ihm die Schul-AG gebracht? „Man lernt, Verantwortung zu überneh­men, man lernt aber auch Geduld, denn man muss immer ruhig bleiben", meint er, und fügt hinzu: „Es ist auch ganz günstig, wenn man gut drauf ist." Es sind „Fähigkeiten, die man auch im späteren Leben gut gebrauchen kann", fügt sein Lehrer hinzu. Und sein Mitschüler Kaan-Rana Pekgüven meint: „Vieles weiß man ja schon vorher, aber man lernt doch eine Menge über den Fußball dazu." Selbstbe­herrschung lernt man auch. „Wenn man beleidigt wird, darf man nicht zurückschimpfen." Die beiden Schüler meinen, dass sich ihre neuen Kenntnisse auch auf ihr eigenes Verhalten als Spieler auswir­ken. „Man versteht manche Schiri-Ent­scheidungen besser."

Müller hat vor dem Start der Arbeitsge­meinschaft einen Test gemacht und fest­gestellt: Auch fußballbegeisterte Schüler mussten bei mancher Frage nach den ge­nauen Regeln passen. Es steht ja auch nicht nur die inzwischen bekannte Ab­seits-Frage im Regelwerk, es gibt auch eine ganze Menge Grenzsituationen.

Welche Regel ist die leichteste? Kaan: „Das ist wohl die Sache, dass der gewinnt, der die meisten Tore erzielt:" Und die schwerste? „Ganz klar Regel 12. Da geht es um das Thema unsportliches Verhal­ten. Also, was ein Foul ist und was nicht." Klar, darüber streiten sich Fußballspieler und Zuschauer ja auch 'am häufigsten. Insgesamt umfasst das Fußball-Regel­werk des Deutschen Fußballbundes zwar nur ganze 17 Regeln, aber die sind auf rund 90 Seiten erläutert.

Thomas Rüdiger, Bezirksschiedsrich­ter-Obmann, hat die Prüfungen der Sar­stedter Schüler abgenommen. Kreis­schiedsrichter-Obmann Wilhelm König freute sich über elf neue Schiedsrichter und wünschte den Jungen aus Gymnasi­um und Schiller-Oberschule, dass sie auch in Zukunft bei der Stange bleiben. Das wollen sie übrigens alle.

Die elf jungen Sarstedter haben jetzt gelbe und rote Karten sowie Spiel-Karten (auf denen sie ihre Entscheidungen fest­halten) sowie Pfeifen, die Grundausstat­tung. Die Regeln haben sie drauf, mich fehlt die Erfahrung. Die erwerben sie jetzt zunächst bei Jugend-Spielen. Was sich übrigens auf dem Taschengeldkonto ganz gut macht: 15 Euro pro Spiel sind da durchaus drin.

Bestanden haben: Alexander Boettcher, Timo Wolters, Till Schurzmann, Melvin Beganovic, Kaan-Rana Pekgüven, Arthur Narloch, Alexander Herden, Paul Labocha, Laurin Riekehof, Nils Klei­nerf, Moritz Prassol.

Weihnachtskonzerte des Gymnasiums Sarstedt


Wenn man das lateini­sche Weihnachtslied „Transeamus" sin­gen will, ist es hilfreich, Norddeutscher zu sein. Das „s-t" in dem Schlusswort „est" muss nämlich beim Singen deutlich zu hören sein. Die drei Chöre des Gymna­siums Sarstedt haben es drauf, denn die Musiklehrer Gudrun Habermann und Björn Ackermann haben das genau ein­studiert. Zwei Neustarts, und das „s-t" beendete auf den Punkt perfekt das gan­ze Lied.

 

Davon können sich die Besucher der beiden Konzertveranstaltungen in der kommenden Woche selbst überzeugen: Am Dienstag und Mittwoch lädt das Gymnasium jeweils um 18 Uhr in die Hei­lig-Geist-Kirche zu weihnachtlichen Konzerten unter dem Motto „von Rock bis Barock" ein.

Die letzten Proben in der Schule sind zu Ende, die einzelnen Stücke sitzen jetzt. „Das nehmen wir so", sagte Gudrun Ha­bermann zum Ende der gemeinsamen Probe der Unter- und Mittelstufenchöre, und klappte ihr Klavier zu. Bis zum Ein­singen am Montag vor dem ersten Auf­tritt ist die Probe beendet. Begonnen haben sie immer mit der Ansage „Ich singe gern", verbunden mit ein paar Locke­rungsübungen fast sportlicher Art. Tat­sächlich hört man sofort, dass der Gesang völlig anders klingt, wenn die Sänger zum Beispiel gerade aufrecht stehen.

Auch die verschiedenen Bläsergruppen der Schule von den Bläsis der Unterstufe bis hin zu den Musikern aus der Oberstu­fe haben in den vergangenen Wochen ihre Stücke eingeübt.

Eine besondere Zusatzaufgabe hatte die Klasse 10.1 in diesem Jahr. Sie organi­sierte den Verkauf und die Vermarktung der beiden CDs, auf denen sich die Musi­ker der Schule ausführlich vorstellen. Die CDs zum Stückpreis von je fünf Euro sind jetzt bei Petri und Waller, im Reiseland und im Fotogeschäft Kaltenbach zu be­kommen.

Die buntere CD enthält eher Musik aus der Unterstufe, während sich die Big Band mit einer eigenen CD vorstellt. Die­se beiden CDs sind auch bei den Konzer­ten in der kommenden Woche zu erhal­ten.

Lesehund hilft Bücherwürmern am Gymnasium


Bei dem Projekt "3000 Schritte - Lesen bewegt" habe 48 Schüler teilgenommen. Nach dem sie von der Schule einmal zur Tonkuhle und wieder zurück gegangen sind, ging es in die Bibliothek. Dort haben die Schüler in spannenden Büchern rumgestöbert und gelesen.

Geleitet wurde das Tagesprojekt von Frau Junker, einer pädagogischen Mitarbeiterin in der Bibliothek des Gymnasiums. Ihr Hund Lucky leistete den Schülern die ganze Zeit Gesellschaft. Vom fünfjährigen Labrador hörte man nicht mehr als ein Schnaufen und Seufzen. Manchmal schaute er auch mit in die Bücher.

 

Superstimmung beim Supertalent


Wie lebendig der Schulalltag sein kann, hat das Sar­stedter Gymnasium beim „Kleinen Fest" gezeigt. Hunderte Gäste schlenderten am Donnerstagabend durch die Gänge und bestaunten Projekte und Werke der Schüler, da­runter Tanz-, Musik- und Chemie-Shows. Höhepunkt des Abends war die Suche nach dem „Supertalent".

„Feuer und Flamme" lautet das Motto, das sich der Chemie-Leistungskurs des 13. Jahrgangs für seine Show beim „Klei­nen Fest" überlegt hat. Mit feurigen Ef­fekten untermalen die Schüler ein selbst ausgedachtes Märchen: Gummibärchen verglühen in Kaliumehlorat, ein ge­schmolzenes Teelicht wird mit einem Schuss Wasser zum flammenden Inferno, Trockeneis und Magnesiumspäne verei­nen sich zum funkelnden Feuerwerk. „Wir haben eine Menge Versuche auspro­biert und uns dann für die Experimente entschieden, bei denen am wenigsten schiefgehen kann", sagt Lehrerin Saskia Mannß und lacht.

Geforscht und herumexperimentiert wird auch im Nachbarraum: Schüler stel­len dort stolz ihre Projekte für „Jugend forscht" vor. Leonie Herbig und Marius Krewer wagen sich in den Kampf gegen Schweißfüße. Sie haben getestet, in wel­chen Schuhen die Füße am wenigsten schwitzen und in welchen sie bei Regen­wetter trocken bleiben. Das Ergebnis de­monstrieren sie anschaulich: Die Besu­cher können ihre nassen Hände in Gore­tex-Handschuhe stecken und unter Was­ser tauchen. Das probieren die zehnjährigen Freundinnen Ariane und Amelie gleich aus. Nach fünf Minuten zie­hen sie ihre Hände erstaunt aus dem Was­ser. „Die sind ja trockener als vorher", ruft Amelie verwundert. „Goretex ist at­mungsaktiv und wasserabweisend", er­klärt Leonie.

Weniger wissenschaftlich, dafür aber umso lauter ist es auf den Gängen: Schü­ler, Eltern und Lehrer drängeln sich an den Crepes- und Hot Dog-Ständen oder an dem von den Eltern gestalteten Büfett. In der Cafeteria kredenzen Schüler der Koch- und Back AG Spezialitäten wie Blätterteigtaschen. „Köstlich - und der Milchshake erst findet Schulleiter Dr. Wolfgang Tischer.

Ausgedehnte Essenpausen sind trotz der Leckereien nicht drin, schließlich bie­ten die Schüler ihren Gästen ein volles Programm. Ob Kinovorstellungen des 13. Jahrgangs, Kasperle-Theater, Kunstaus­stellungen, Gedicht-Vorträge oder Auf­tritte der Big-Band, der Bläserklassen und der Schulchöre - an jeder Ecke gibt es etwas zu sehen und zu staunen.

Schon von weitem ist das Gejohle in derTurnhalle zu hören: Die Videoclip Dance AG der sechsten und siebten Klassen und die Jazztanz-Kurse der Oberstufe brin­gen die Halle mit Ballett, Hip Hop und Salsa zum Beben. „Wir haben einige Mäd­chen, die im Verein tanzen, deswegen ist das Niveau richtig hoch", erklärt Sport-und Englisch-Lehrerin Dorothee Krantz. Um Punkt halb acht ist die Turnhalle jedoch gähnend leer. Alle Schüler stür­men Richtung Bühne am anderen Ende des großen Flures. Dort beginnt die Suche nach dem „Supertalent". Schüler aller Altersstufen singen und rappen selbst­komponierte und nachgespielte Lieder,

spielen Klavier und zeigen raffinierte Würfel-Tricks. Das Publikum drängelt sich vor der Bühne und unterstützt jeden Auftritt mit tosendem Applaus und Ge­johle.

Am Ende hat eine dreiköpfige Jury die schwere Aufgabe, die Besten zu küren -schließlich können nur drei Gruppen ge­winnen. „The Stravberry Kids" mit Mer­Im Depta, Malte Albers und Lukas Bente räumen mit „Knockin' an heavens door" den ersten Preis für die Oberstufe ab, Hendrik Meyer und Leon Simon überzeu­gen die Jury als beste Newcomer mit ih­ren Würfel-Kunststücken.

Ein besonderes Lob erhält der Fünft­klässler Georg Reifschneider, der Mo­zarts „Türkischen Marsch" auf dem Kla­vier spielt und damit den ersten Platz in der Mittelstufe belegt. „Es ist so mutig, dass du dich ganz allein auf diese Bühne traust, und dann noch mit einem klassi­schen Stück ", sagt Lehrerin Telse Vogt. Schulleiter Tischer beobachtet das fröhliche Geschehen auf der Bühne vom Rand. Er lächelt zufrieden. „Das Super­talent ist der absolute Renner. Ich freue mich, wenn wir das Fest im nächsten Jahr in unserer neuen Aula feiern können. Das wird ein Traum."

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 13. März 2010

 


Bald Obst des Monats am Gymnasium


Bald Obst des Monats am Gymnasium?

Sarstedter Schule startet Projekt „Gesunde Ernährung und Haushaltsmanagement"

Die Schüler des Gymnasiums sollen sich gesund­heitsbewusster ernähren. Mit dem Projekt „Gesunde Ernährung und Haushaltsmanagement" will die Schule ab sofort Lust auf Obst, Ge­müse und Co. machen. Leiterin des zunächst auf ein Jahr befristeten Projekts ist Gabriele Perelli.

Montagmorgen, 11.25 Uhr, zweite große Pause. Die Mädchen und Jungen des Gymnasiums strömen mit leeren Mägen in die Cafeteria der Schule. Sekunden später halten die ersten bereits Speisen in den Händen. Sehr beliebt sind zum Bei­spiel kleine Kuchen und mit Käse überba­ckene Laugenstangen. Etwas abseits sitzen die beiden Achtklässlerinnen Mareen und Marie-Theres. Sie knabbern an ihren Apfeln. Wenn es nach dem Willen von Schulleiter Dr. Wolfgang Tischer geht, wird es dieses Bild bald öfter im Gymna­sium geben. Mit „Gesunde Ernährung und Haushaltsmanagement` hat die Schule gestern ein neues Projekt gestar­tet, das den Schülern mehr Lust auf Obst und Gemüse sowie ballaststoffreiche Nahrung machen soll. „Aber es soll auch nachhaltig sein", sagt Dorothee Krantz. Die Lehrerin ist die Schnittstelle des Kol­legiums zur Cafeteria. Dort wirbelt ab so­fort Gabriele Perelli. Die Frau, die das Projekt mit Unterstützung der Agentur für Arbeit für ein Jahr betreuen soll, ist in der Schule kein Neuling mehr. Sie ma­nagt bereits seit zwölf Monaten die Cafe­teria. Neu ist hingegen die gesundheits­bewusste Ausrichtung.

So soll es künftig mehr Obst und Ge­müse in der Cafeteria geben. Allerdings wissen die Verantwortlichen, dass man bei Schülern Appetit auf Gesundes nicht per Knopfdruck vermitteln kann. „Des­halb wollen wir den Schülern etwa in den

Pausen unterschiedliche Apfelsorten an­bieten",. sagt Dorothee Krantz. Boskoop, Granny Smith, Cox Orange oder Brae­burn: Die Mädchen und Jungen sollen

sich durch verschiedene Sorten probieren und eine Lieblingssorte ermitteln. „Man könnte dann zu Beispiel das Obst des Mo­nats wählen", schlägt Dorothee Krantz

vor. Die Schule will versuchen, hierbei mit einem Obstbauern der Umgebung zu­sammenzuarbeiten.

Auswirkungen soll das Projekt auf kurz oder lang auch auf das Mittagessen des Gymnasiums haben. Dies wird von einer Catering-Firma gebracht. Im Optimalfall, so wünschen es sich die Projekt-Or­ganisatoren, entwickeln die Schüler im Lauf der Zeit einen gesundheitsbewuss­teren Umgang mit dem Essen und lassen ihre Vorstellungen und Wünsche auch in die Gestaltung des angelieferten Essens einfließen. „Schließlich können wir ja auf die Menüplanung einwirken", erklärt Schulleiter Tischer.

Die Frage nach dem Mittagessen werde im Gymnasium ohnehin immer wichti­ger. Seit die Einrichtung am Wellweg Ganztagsschule ist, nehmen immer mehr Schüler hier ihr Mittagessen ein. Waren es vor eineinhalb Jahren noch rund 50 Es­sen, werden heute bis zu 90 Essen pro Tag über den Tresen der Cafeteria gereicht. Wenn die Mensa fertig ist, essen die Schü­ler natürlich dort.

Das neue Schulprojekt soll auch mit weiteren Angeboten der Schule verzahnt werden. So soll es sich später auch in der Koch- und Back-Arbeitsgemeinschaft wiederfinden.

„Wir übernehmen ja als Ganztagsschule auch immer mehr Verantwortung", sagt Tischer. Und falsche Ernährung spiegele sich nicht nur in Übergewicht, sondern auch in mangelnder Konzentrationsfä­higkeit wider. Wie es allerdings nach ei­nem Jahr weitergehen soll, wenn das Pro­jekt ausläuft, weiß Tischer auch noch nicht. „Darüber denken wir noch nach."

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 10. März 2010

 


Deine Mensa bindet wieder...


Der Abriss des Sporthallen-Vorraums hat bereits begonnen.

Mit dem symboli­schen „ersten Spatenstich" haben Stadt und Landkreis den Bau von Mensa und Veranstaltungshalle im Schulzentrum gestartet. Bis Ende dieses Jahres soll zudem die Sport­halle teilweise umgebaut und saniert werden.

Die Rituale von Kindern und Jugendli­chen sind für Erwachsene oft schwer zu verstehen - umgekehrt ist es manchmal genauso. „Was machen DIE denn da?", fragte ein Fünftklässler gestern Mittag merklich irritiert seine Klassenkamera­den, während vier Männer und eine Frau an einer bis dahin völlig unbeachteten Stelle des Sportplatzes am Schulzentrum ihre Spaten in die Erde stießen - und sie dann einige Fotos später achtlos dort zu­rückließen.

Mit einem symbolischen „ersten Spa­tenstich" haben Stadt, Landkreis und Schulen gestern den Bau von Mensa und Veranstaltungshalle am Schulzentrum offiziell eröffnet. Jetzt beginnt der Wett­lauf mit der Zeit. Denn die neuen Gebäu­de sollen Ende des Jahres stehen, zudem soll auch die Erneuerung der Umkleide­kabinen der Sporthalle sowie die energe­tische Sanierung der gesamten Halle Ende 2010 abgeschlossen sein. „Man sagt ja immer, ein Bau braucht so lange wie ein Kind - demnach müsste es gerade klap­pen', zeigte sich Baudezernent Eckhard Speer vom Landkreis optimistisch.

Sein Chef, Landrat Reiner Wegner, er­innerte derweil an die Summe, die der Steuerzahler sich das Vorhaben insge­samt kosten lässt: 4 Millionen Euro. 2,4 davon fließen allein für die Mensa. 1,65 Millionen Eure trägt der Bund im Rah­men des Konjunkturpakets 11, 532000 der Landkreis und 216000 die Stadt. Um den Baustart des lange vorbereiteten Projek­tes zu feiern, hatten sich nicht nur Vertre­ter von Land, Landkreis, Stadt und Schu­len versammelt, sondern auch viele Schü­ler. Gymnasium, Realschule und Albert­Schweitzer-Schule hatten in vielen Klassen den Unterricht ausfallen lassen. Die Jungen und Mädchen sollten sehen, was dort „für sie" gebaut wurde, wie Re­alschul-Rektor Jürgen Sander betonte. Eine Albert-Schweitzer-Klasse hatte da­für eigens einen „Mensa-Hit" einstudiert, die Bläserklasse 5 des Gymnasiums into­nierte gar „Freude, schöner Götterfun­ken", und Schüler aller drei Einrichtun­gen verteilten Kuchen unter den Gästen. Freude, schöner Götterfunken - Sander wandelte in seiner Rede Schillers „Ode an die Freude" ab und lobte, der Neubau füh­re die Schulen enger zusammen: „Deine Mensa bindet wieder, was das Schulgesetz geteilt." Der Realschul-Rektor lobte den Landkreis überschwänglich: „Das ist der vierte Schulträger, mit dem ich zu­sammenarbeite - aber der erste, der sei­nem Namen alle Ehre macht." Auch ein Seitenhieb gegen die Stadt Hildesheim, schließlich war Sander bis Mitte 2009 Chef der dortigen Freiherr-vom-Stein­ Schule.

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 4. März 2010


Ein Telefon als Hauptdarsteller


Die Theatergruppe des Gymnasiums hat nicht davor zu­rückgeschreckt, mit „Plötzlich und unerwartet" einen Francis-Durbri­dge-Krimi auf die Bühne zu brin­gen, der 1983 ein „Straßenfeger" war. Der Mut und die gelungene Auf­führung wurden am Ende vom Pu­blikum mit viel Beifall und vom Schulleiter mit weißen Rosen be­lohnt.

Die steinreiche Maggie Howard, ge­spielt von der ausdrucksstarken Yvonne Becker, räkelt sich gelangweilt auf dem Sofa. Sie ist besorgt um ihre Schönheit und genervt von den ständigen Geschäfts­reisen ihres Mannes. Sie beklagt sich bei ihrer Schwester, Helen Tenby, die von Greta Seliger gespielt wird. Das hübsche Au-pair-Mädchen Ruth Bechler (Nele Gittermann) verabschiedet sich, um übers Wochenende zu ihrem Freund zu fahren. Sie tritt aber anfangs nur kurz in Erschei­nung. Sebastian Peper spielt den Haus­herrn Glenn Howard, der kurze Zeit spä­ter erscheint und sich übertrieben nach dem Wohl seiner Frau Maggie erkundigt. Diese bekommt Besuch von ihrer frühe­ren Lebensgefährtin Samantha Blaine (Nadine Lutze), was das Missfallen ihres Ehemannes und ihrer Schwester erregt. Dann taucht Sheila Wallis auf, eine ta­lentfreie Schauspielerin, die von Lisa Barner perfekt dargestellt wird. Sie soll die beiden Schwestern zu einem Theater­besuch begleiten. Aber die flippige Sheila erklärt, dass sie nicht mitfahren könne, weil ihr Vater einen Unfall gehabt hat. Also fahren Maggie und Helen allein zur

Theater-Premiere. Kaum sind sie fort, kommt Sheila zurück und fällt in die Arme ihres Geliebten, dem untreuen Ehe­mann Glenn. Sebastian Peper überzeugt die Zuschauer in seiner Rolle als schein­barer Mustergatte, der jedoch durchtrie­ben und mordlüstern an das Geld seiner Ehefrau gelangen will. Er macht seine drogenabhängige Geliebte Sheila zur Komplizin. Lisa Barner wirbelt in ihrem rosafarbenen Kleidchen über die Bühne und mimt das zerstreute und unkonzen­trierte Dummchen.

Nach dem Verschwinden ihrer Schwes­ter keimt in Helen ein Verdacht auf. Sie beobachtet ihren Schwager argwöhnisch. Greta Seliger schlüpft ganz in diese Rolle und spielt absolut identisch die ruhige und nachdenkliche Helen.

Obwohl das Ende vorhersehbar wirkt, nimmt es doch eine interessante Wen­dung. Der unechte Kommissar „Remick" (David Höhle) kann aber den Fall ebenso wenig wie die echte Inspektorin Appelton (Sabrina Thomas) aufklären. Der Schluss­punkt wird durch die Ereignisse gesetzt.

Das rote Tastentelefon, das ständig klingelt oder auf dem unentwegt telefo­niert wird, spielt die wahre Hauptrolle. Es steht in einer Kulisse, die die Schüler einfach, aber sehr wirkungsvoll gestaltet haben. Unter Leitung von Stefan Große haben die acht Schüler der Jahrgänge zehn bis 13 an der Umsetzung seit Schul­jahresbeginn gearbeitet. Zur gelungenen Vorstellung trugen auch Katharina Ten­gen als Souffleurin und „gute Seele" so­wie Kalle Auer, der die Schauspieler ins rechte Licht setzte und für den guten Ton sorgte, bei. Sichtlich stolz honorierte Schulleiter Dr. Wolfgang Tischer die Leis­tung der „Schauspieler" am Ende des Abends mit weißen Rosen. „Regisseur"" Stefan Große bekam einen schönen Früh­lingsstrauß als Dankeschön.

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 6. März 2010

 


 

Geoffrey weiß die Antwort immer


Der Sarstedter Gymna­siast Geoffrey-Desmond Busche ist eines der größten Mathematikta­lente in Niedersachsen. Bei der Mathe-Olympiade in Göttingen hat der Elfjährige jetzt die Silberme­daille gewonnen. Einen Bundes­wettbewerb gibt es in seiner Kate­gorie der Fünftklässler noch nicht aber Chancen hierfür räumen ihm seine Lehrer bereits heute ein.

So richtig wohl scheint dem jun­gen Sieger nicht zumute zu sein. Das liegt aber weniger an der sil­bernen Auszeichnung, die dem Gymnasiasten Geoffrey-Desmond Busche um den Hals baumelt, als vielmehr am großen Interesse um seine Person. Schließlich ist der elfjährige Schüler des Sarstedter Gymnasiums durchaus stolz auf seine Medaille, die er beim Landeswettbewerb der Mathe-Olympiade in Göttingen gewonnen hat.

„Aber er steht nicht gern im Mittelpunkt", sagt Lehrer Fabian Rox, der Geoffrey-Desmond in Mathematik unterrichtet. Der Elfjährige sich dezent zurück, doch sein Lehrer spart nicht mit Lob. Viele meiner Schüler sind gut in Mathe, aber er ist mit Abstand der Beste", sagt Rox. Und dabei bewahre sich Geoffrey-Desmond sehr angenehme Wesenszüge. „Er ist sehr bescheiden und zurückhaltend", lobt Rox.

Als einer von rund 200 Schülern aus ganz Niedersachsen hatte sich der Junge vom Sonnenkamp zum Landeswettbewerb in der Universität Göttingen eingefunden. Dort trafen sich am Wochenende die besten Mathematikschüler des Landes, um diejenigen zu ermitteln, die zum Bundesentscheid fahren dürfen. Eine Silbermedaille hätte dafür nicht gereicht, aller- dings gibt es bei den Fünftklässlern ohnehin keinen Bundeswettbewerb. „Der geht erst in Klasse acht los", sagt Lehrerin Ingrid Schneider. „Er hat also noch zwei Jahre Zeit, sich dafür vorzubereiten-"

Dass Geoffrey-Desmond dazu in der Lage sein könnte, glauben seine Lehrer

am Gymnasium schon. „Er hat im­mer eine Eins im Zeugnis", berich­tet Rox. Wenn er im Unterricht eine Frage stelle, müsse er immer zunächst andere Schüler an die Reihe nehmen. Geoffiey weiß die Antwort eigentlich immer." Neu­lich habe er einen Fehler gemacht -einen Rechtschreibfehler in einer Matheaufgabe.

Beim Wettbewerb in der Göttin­gen Universität räumte der Sarsted­ter 32 von 40 möglichen Punkten ab. Vier Textaufgaben mussten Ge­offrey-Desmond und die weiteren 46 angereisten Fiinftklässler schriftlich beantworten, den Lösungsweg darstellen und begrün­den. Hierfür hatten sie drei Stun­den Zeit. Das Gymnasium Sarstedt hat sich in diesem Jahr zum ersten Mal an dem Wettbewerb beteiligt.

Acht Schüler der Einrichtung wa­ren zum Landeswettbewerb nach Göttingen gefahren. Geoffrey-Des­mond Busche war der erfolgreichs­te Teilnehmer des Gymnasiums.

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 3. März 2010


 

 

Junge Forscher räumen ab


Inka Meyer zum Alten Borgloh und Rebecca Meißner haben den Re­gionalwettbewerb „Schüler experimentieren" gewonnen. Sie fahren jetzt vom 11. bis zum 13. März zum Landesentscheid nach Oldenburg.

Schüler des Gymnasiums Sarstedt haben, beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht - Schüler experi­mentieren" groß abgeräumt. Sie stel­len nicht nur den Sieger und den Drittplatzierten in der „Schüler experimentieren"-Sparte „Arbeits­welt", sondern auch noch Platz zwei im Bereich „Technik". Das Gymna­sium Sarstedt kann sich zudem über einen Sonderpreis des Kultusminis­teriums freuen.

Vor allem das innovative Putzsystem für Blechblasinstrumente von Inka Mey­er zum Alten Borgloh und Rebecca Meiß­ner hatte es der Jury offenbar angetan. „In dieser Form ist so etwas bisher noch nicht angewandt worden", sagte Wettbe­werbsleiter Ulrich Kirschner am Nach­mittag während der Laudatio in der Ne­xans-Niederlassung in Hannover. Zu die­sem Zeitpunkt war bereits klar, dass die beiden Schülerinnen des Sarstedter Gym­nasiums zum Landesentscheid nach Ol­denburg fahren dürfen. Sie gewannen in der „Schüler experimentieren"-Katego­rie „Arbeitswelt" den ersten Preis und dürfen im März am Landesentscheid teil­nehmen. Vertreter der einzelnen Regio­nen treffen sich vom 11. bis zum 13. März im Oldenburger Zentrum für Aus- und Weiterbilung der EWE, um die Teilneh­mer für den Bundesentscheid zu ermit­teln.

Die Arbeit von Inka Meyer zum Alten Borgloh und Rebecca Meißner zeichnet sich durch ein hohes Maß an Eigenstän­digkeit und Sorgfalt aus, sagte Kirschner. Er lobte auch den gut strukturierten Vor­trag, den die beiden Schülerinnen am Donnerstag gehalten hätten. Die beiden Schülerinnen haben bereits ein Patent für ihre Idee angemeldet (der Sarstedter An‑

zeiger berichtete). Auch Christoph Wal­dert kann sich über einen Preis bei „Schü­ler experimentieren" freuen. Sein auto­matisches Sonnenschutzrollo, das Kol­lektoren vor übermäßiger Hitze schützen soll, landete in der Kategorie „Technik" auf dem zweiten Platz. Seine Arbeit wurde zudem mit einem Sonderpreis für Um­welt und Naturschutz bedacht. Das Pro­jekt von Marius Krewer und Leonie Her­wig kam bei den Jurymitgliedern offen­bar ebenfalls gut an. Die beiden hatten die Materialien Gore-Tex und Leder ge­nau unter die Lupe genommen und mitei­nander verglichen. Sie sicherten sich in der Kategorie „Arbeitswelt" den dritten Platz. Als einziger Bewerber des Sarsted­ter Gymnasiums ging Fabian Schleich leer aus. Der 14-Jährige hatte Teststrei­fen erfunden, mit denen man Eisen nach­weisen kann.

Trotzdem freute sich die Gruppe über die vielen Auszeichnungen, die nach Sar­stedt gehen. „Das hätten wir uns nicht träumen lassen", sagte Daniel Kahle. Der Physiklehrer hatte die Projekte gemein­sam mit seiner Kollegin Saskia Mannß betreut. Insgesamt waren 65 Teilnehmer mit zusammen 35 Projekten zum Regio­nalwettbewerb angetreten. Bundesweit haben sich mehr als 10 000 Jugendliche an dem Wettbewerb beteiligt. Ab dem 15. Lebensjahr nehmen sie in der Kategorie „Jugend forscht" teil. Für die Jüngeren heißt der Wettbewerb „Schüler experi­mentieren".

Das Gymnasium Sarstedt ist mit seinen drei Preisträgern überdurchschnittlich oft unter den Siegern des Wettbewerbs für junge Forscher vertreten. Wegen sei­nes Engagements bekommt das Gymnasi­um Sarstedt aus diesem Grund einen Son­derpreis in Höhe von 250 Euro des nieder­sächsischen Kultusministeriums. Das Geld muss allerdings laut Wettbewerbs­leiter Kirschner dafür verwendet werden, weitere Forschungen anzustrengen – etwa für Laborgegenstände oder andere wis­senschaftliche Hilfsmittel.

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 6. Februar 2010


 

 

France Mobil stoppt am Gymnasium


SARSTEDT. Zum ersten Mal hat das France Mobil das Sarstedter Gymnasium besucht. Die Franzö­sisch-Kurse der sechsten Klassen haben so gelernt, was sich hinter „Frankophonie" verbirgt.

Was für die Deutschen Johann Wolfgang von Goethe ist, ist für die Franzosen Victor Hugo. Was für den deutschen Bundespräsidenten das Schloss Bellevue ist, ist für den französischen Staatspräsidenten der Elysee-Palast. Derlei Fakten über das Nachbarland müssen die Französischschüler am Sarstedter Gymnasium bei Emilie Heimbur­ger jedoch nicht im Unterricht ler­nen. Von der 29-Jährigen, die mit dem France Mobil am Wellweg vorfuhr, haben die SechstklässIer bei verschiedenen Spielen erfah­ren, dass sie ihre neuen Vokabeln nicht nur direkt in Frankreich tes­ten können.

Für ein Spiel zog sich die aus dem Elsass stammende Journalis­tin ein Trikot der französischen Fußballnationalmannschaft über. Wusstet ihr, dass es mal ein Foto der Nationalmannschaft gab, auf dem nur einer von elf Spielern tat­sächlich aus Frankreich stamm­te?", fragte sie auf Französisch in die Runde mit den 23 Kindern in Raum 409. Die Spieler seien zwar in Frankreich geboren, stammten ursprünglich aber aus den unter­schiedlichsten Ländern, klärte die 29-Jährige auf . Die Kinder sollten herausfinden, woher die Vorfahren der Fußballer kommen.

Generell seien die Schüler sehr interessiert und motiviert, sagte Heimburger, die mit den Mädchen und Jungen einfach in Französisch plauderte und schwierige Wörter kurz ins Deutsche übersetzte. Mit ihrer Arbeit beim France Mobil habe sie die Erfahrung gemacht, dass gerade die, die schon ein we­nig Französisch konnten, schüch­tern seien, wenn sie es sprechen sollten. Fünftklässler, die das noch gar nicht können, fragen neugierig nach Wörtern und plappern ein­fach los."

Im Unterricht sei es derzeit so, dass die anfängliche Motivation et­was abgeflaut sei, sagte Franzö­sischlehrer Arthur Rupp. Deshalb sei der Zeitpunkt für einen Besuch des France Mobils gut.

„Die eine oder andere Arbeit ist vielleicht misslungen, da brauchen sie mal wieder neuen Schwung." Deshalb tue den Sechstklässlern, die im ersten Jahr Französisch ler­nen, diese Abwechslung vorn all­täglichen Lernen sehr gut. „Und vielleicht erzählen die Schüler ih­ren Freunden davon, die dann auch Französisch wählen", ergänz­te Rupp. Er hatte die Idee, das France Mobil ans Sarstedter Gym­nasium einzuladen. In seiner ehe­maligen Schule in Hannover sei der Besuch ein großer Erfolg gewe­sen.

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 02.03.2010


 


 

Gymnasiasten sammeln Spenden für Haiti


Mehr als 1000 Euro von Schülern, Lehrern und Eltern

Sarstedt (ber). Der Schülerrat des Sar­stedter Gymnasiums hat bei einer spontanen Spenden­aktion für die Opfer des Erdbebens ins Haiti 1017,86 Euro Spenden gesammelt.

Klassenweise legten die Schüler das ge­sammelte Geld gestern vor den Schul­sprechern Martina Jung, Carolin Kapp­meyer, Alina Wahle und Moritz Appell auf den runden Stehtisch in der Pausen­halle—Wenn man hineinschaut, sieht man schon, dass das wahnsinnig viel ist", sagt Jung mit einem Blick auf die Kuverts. Da­bei seien sie gar nicht sicher gewesen, ob die Bitte zu spenden so kurzfristig Erfolg haben würde. Erst am Dienstag hätten sie den Aufruf gestartet.

Im Schülerrat sei es ganz still gewor­den, als sie über das Thema Haiti gespro­chen hätten. „Da wussten wir, dass wir etwas machen müssen", berichten die vier.

Noch bis heute können Spenden abge­geben werden. Ob sie weitere Aktionen zur Unterstützung der Erdbebenopfer starten, stehe noch nicht fest. Nun wer­den die Spenden erst einmal im Sekreta­riat abgegeben, von wo aus das Geld schließlich weitergeleitet wird. Gespen­det haben sowohl Schüler, Lehrer als auch Eltern, erzählt Jung und betont: „Dafür möchten wir uns bei allen herz­lich bedanken."

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 22.01.2010


Ein Traummann für "Sexy Susanne"


Wer ist „Sexy Su­sanne", und was hat sie am Gymnasium Sarstedt zu suchen? Die Antwort kennen nun die achten und neunten Klassen des Sarstedter Gymnasiums. Vier Tage lang nah­men sie an einem gemeinsamen Be­ratungs- und Präventionsprojekt von Diakonie, Aidshilfe, AWo und Do­num Vitae teil.

Hässliche Grufti-Shirts, dreckige Hän­de und Sandalen, das ist für Rebecca und Modeleine die absolute Albtraumvorstel­lung für einen Freund. „Am schlimmsten ist es, wenn er ungepflegt ist", sind sich die beiden Achtklässlerinnen einig. Ma­cho, fettige Haare und unangenehmer Geruch haben Anneli und Finia neben ihren Albtraum-Mann geschrieben. Il­lustriert haben sie ihre Vorstellung mit langen, dunklen Haarsträhnen und ei­nem dicken Pfeil auf die Achsel des Pa­piermannes, aus der eine Duftwolke auf­steigt.

Das ist jedoch noch nicht alles. „Er darf nicht immer negativ denken, das geht gar nicht", finden die beiden. In Sachen Kör­perpflege können Sarah und Aileen ihren Klassenkameradinnen nur zustimmen: „Er sollte nicht so aussehen, als hätte er schon 30 Jahre auf dem Sofa gesessen." Was hingegen gut ankommt ist, wenn die Jungs „charmant" und „aufmerksam" sind und hin und wieder auch mal sagen „Ich hab dich lieb".

Diese konkreten Vorstellungen überra­schen Christiana Beste-Taubert von der Beratungsstelle Donum Vitae nicht. „Die Mädchen wissen in dem Alter schon sehr genau, was sie wollen und was nicht." Das ist auch der Sinn der Übung „Traum­mann - Traumfrau". Die Jugendlichen sollen dadurch lernen, sich zu überlegen, was sie von einem Partner möchten. „Und auch, was sie selbst als Frauen für einen Wert haben", erklärt die Sozialarbeite­rin.

Bevor die Schülerinnen sich aber ihren Traummännern widmen können, macht „Sexy Susanne" die Runde. Mit diesem Kennenlernspiel will die Sozialarbeite­rin locker in das Thema Sexualität ein­steigen. Dabei soll jedes der Mädchen ih­ren Vornamen mit einem Begriff aus dem Bereich Sexualität verknüpfen, der mit dem gleichen Buchstaben anfängt - ganz gleich wie zotig das Wort auch sein mag. Das sorgt im ersten Moment für heftiges Kichern im Stuhlkreis. Hier gibt es einen Knuff mit dem Ellenbogen, dort erröten­de Wangen, und gegenüber schlägt man sich vor Schreck die Hand vor den Mund. Insgesamt vier Tage lang sind Beste­Taubert sowie ihre Kollegen der Arbei­terwohlfahrt (AWo), der Diakonie und der Aidshilfe am Sarstedter Gymnasium zu Gast. In dieser Zeit stehen für die achten Klassen unter anderem die unterschiedli­chen Verhütungsmethoden auf dem Stun­denplan. „Wir möchten vermitteln, wie sie verantwortungsvoll mit Verhütung umgehen", erläutert Beste-Taubert. Au­ßerdem sollen die Schüler lernen, mit ih­ren Partnern offen über Sex zu sprechen. Die neunten Klassen beschäftigen sich mit den Themen Schwangerschaft und HIV. „Dabei möchten wir die Hemm­schwelle im Umgang mit HIV-Infizierten abbauen." Dazu gehöre auch, die Über­tragungswege zu erklären und über den Verlauf der Krankheit zu informieren. Im Bereich Schwangerschaft steht der Para­graf 218 des Strafgesetzbuches im Vor­dergrund. Der beinhaltet die gesetzlichen Regelungen zum Abbruch einer Schwangerschaft.

 

Eine Voraussetzung dafür ist das Gespräch bei einer entsprechenden Beratungsstelle, zum Beispiel der Hildes­heimer Einrichtung Donum Vitae. „In ei­nem Rollenspiel zeigen wir, was wir bei solch einem Gespräch überhaupt ma­chen", erzählt Beste-Taubert. Ebenfalls Teil der Unterrichtseinheit ist die ethi­sche Auseinandersetzung mit dem Thema Abtreibung.

Bei den verschiedenen Aspekten tren­nen die Sozialarbeiter die Mädchen und Jungen. „In dem Alter fühlen sie sich bei diesen Themen freier, wenn das andere Geschlecht nicht dabei ist."

Etwa 77 Mal haben Beste-Taubert und ihre Kollegen von DonumVitae im ver­gangenen Jahr junge Menschen zu den Themen Sexualität, ungewollte Schwan­gerschaft und HIV beraten. Die Reaktio‑

nen der Schüler, zum Beispiel auf „Sexy Susanna", unterscheiden sich dabei nicht nur zwischen Mädchen und Jungen, son­dern auch nach Schulform. Zwar seien Mädchen in dem Alter entwicklungsbio­logisch weiter. „Aber Jungen sind gene­rell etwas härter drauf", erklärt Beste­Taubert. Im Vergleich zur Realschule sei es für Schüler am Gymnasium zudem of­fenbar ungewohnter, die teils derben Be­griffe - wenn auch nur im Spiel - laut aus­zusprechen.

Beim Stichwort Traummann habe jede Generation andere Vorstellungen, die bei­nahe für jeden wichtig sind. Da lerne auch sie selbst immer wieder etwas dazu, er­zählt Beste-Taubert. „Im Moment ist es zum Beispiel bei Männern erwünscht, dass sie sich neben Gesicht und Achseln auch die Brust rasieren."

 

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 26.01.2020

 


 

 

 

 

Streichkonzert im Gymnasium


arstedt (abu). „In den Schulen wird gestrichen" — dieser Satz löst meist wü­tende Proteste bei Eltern, Lehrern und Oppositionspolitikern aus. Auch im Gym­nasium Sarstedt wurde jetzt massiv ge­strichen, doch statt Ärger gibt es Lob von allen Seiten. Denn diesmal haben nicht die Regierenden das Geld gestrichen, son­dern einige Eltern die Wände. Und das soll erst der Anfang gewesen sein.

Zweiter Stock der Schule, gestern Nachmittag: Auf den Gängen ist alles still, es sind Zeugnisferien. Doch je näher man der Lehrerstation kommt, desto stär­ker dringt der Geruch frischer Farbe in die Nase. Plötzlich ertönt Gelächter. Und tatsächlich, in dem Raum herrscht rege Betriebsamkeit: Fünf Frauen, ein Mann und ein Mädchen lassen Farbrollen über die Wände streichen. Sie haben sich den Raum gut aufgeteilt, doch der Ehrgeiz ist groß: „Manchmal kommt es zu regelrech­ten Revierkämpfen", erzählt Britta Stein lachend und tunkt ihre Rolle tief in den Eimer mit der orangenen Farbe.

Orange? Tatsächlich. Es ist geradezu eine „orangene Revolution", die Stein und ihre Mitstreiterinnen veranstalten, nach­dem Generationen von Gymnasiasten sich zwischen drögen, blassgrünen Wand­elementen bewegt haben. Die Lehrersta­tion jedenfalls ist kaum wiederzuerken­nen — und das trotz erhöhten Schwierig­keitsgrades.

„Das Material, das hier 1972 eingebaut wurde, ist sehr schwer zu bearbeiten", er­klärt Schulleiter Dr. Wolfgang Tischer. Entsprechend teuer sei es, zu renovieren. Dafür habe der Landkreis einen Plan vor­gelegt, wonach er zwei bis vier Klassen­zimmer pro Jahr hätte streichen lassen. Bei mehr als 40 Räumen mindestens eine Jahrzehnt-Aufgabe.

Das rief zahlreiche Eltern auf den Plan.Sie boten ihre Hilfe an, wollten selbst zum Pinsel greifen und dadurch Kosten sparen helfen. Zudem starteten sie meh­rere Aktionen, um an Geld zu kommen. Carola Göttel und Liliane Jäckel baten Sarstedter Firmen um Spenden und sam­melten allein 4300 Euro ein. Die Einnah­men aus dem Sponsorenlauf im vergange­nen Juni (diese Zeitung berichtete) schraubten die Summe auf 8000 Euro. Dieses Engagement beeindruckte auch die Landkreis-Vertreter. Sie vereinbarten mit Schule und Elternschaft ein Pilotpro­jekt. Nun bezahlt der Landkreis die Far­be, Eltern, Lehrer und Schüler streichen weitere Klassenräume. „Durch das groß­artige Engagement der Eltern schaffen wir so wahrscheinlich zehn Klassenräu­me pro Jahr und kriegen die ganze Reno­vierung viel schneller durch", freut sich Schulleiter Tischer.

Tatsächlich sind es zwar mehrheitlich, aber nicht ausschließlich Eltern, die in den „Ferien" die Schule unsicher machen. Mit Lea Stein ist gestern auch eine Schü­lerin dabei, die im fröhlichen Verbund mit ihrer Mutter Britta sowie Carola Göt­tel, Bettina Bendix, Liliane Jäckel und Petra Simon die Wände streicht. Auch ei­nige Lehrer arbeiteten an den insgesamt vier Tagen mit. „Jetzt wissen wir für künftige Streich-Aktionen auch, wie viel Zeit man mit wie vielen Helfern tatsäch­lich braucht", sagt Martin Reinckens.

Die nächsten „Streichungen" in der Schule soll es in den Osterferien geben. Elternvertreterin Carola Göttel weiß auch schon, wie sie Mütter und Väter mo­tiviert: „Für die Klassenräume sprechen wir jeweils die Eltern der Schüler aus die­sen Klassen an. Da haben schon viele er­klärt, dass sie mitmachen wollen." Im Gymnasium, so scheint es, wird also wei­ter massiv gestrichen.

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 03.02.2010


Junge Forscher warten aufs Patentamt


Sechs Schüler des Sarstedter Gymnasiums nehmen am Regionalwettbewerb „Jugend forscht - Schüler experimentieren" teil.

Am Gymnasium Sarstedt sind wieder die Forscher los: Sechs Schüler haben sich nach Unterrichtsschluss für spannende Versuche zusammengefunden. Ihre Ergebnisse präsentieren sie heute und morgen der Öffentlichkeit sowie der Jury des Regionalwettbewerbs an „Jugend forscht" und „Schüler experimentieren" in Hannover.

Fabian Schleich kratzt mit einem klei­en Spachtel orangefarbenes Kaliumheacyanoferrat aus einem Glastöpfchen und lässt es in ein Reagenzglas rieseln. Zusammen mit ein paar Tropfen destil­iertem Wasser färbt es sich zu einer gelblichen Flüssigkeit, die der 14-Jährige auf einen Streifen Papier, ähnlich einem win­zigen Kaffeefilter, träufelt und trocknen lässt. Fertig ist ein Teststreifen, mit dem man Eisen nachweisen kann. Jetzt ver­mischt der Schüler des Gymnasiums Sarstedt Eisensulfid mit destilliertem Wasser und träufelt die Flüssigkeit auf den Test­treffen - sofort verfärbt sich dieser bläulich. „Mit diesen Teststreifen kann man jetzt das Metall nachweisen", sagt der 14-jährige Sarstedter.

Seine Vorführungen dürfte er heute nd morgen noch einige Male wiederholen müssen. Denn zusammen mit fünf weiteren Jugendlichen der Einrichtung hat er in den vergangenen Monaten nach Schulschluss im Gymnasium experimentiert. Ihre Ergebnisse wollen die Schüler beim Regionalwettbewerb von „Jugend forscht" und „Schüler experimentieren" bei Nexans in Hannover der Offentlich­eit und der Jury des Wettbewerbs vor­stellen. Weil sie alle noch keine 15 Jahre alt sind, starten sie in der Sparte „Schüler experimentieren". Bundesweit nehmen mehr als 10 000 Schüler an Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb teil, der in diesem Jahr unter dem Motto "Entdecke neue Welten!" steht. „Insge­samt hatten wir vier Projekte an der Schule", berichtet Physik- und Mathelehrer Daniel Kahle, der die Projekte ge­meinsam mit seiner Kollegin Saskia Mannß betreut hat.

Was er nach dem Unterricht zusam­mengetüftelt hat, wird heute und morgen auch Christoph Waldert in Hannover vorstellen. Er hat ein automatisches Wär­meschutzrollo für Sonnenkollektoren er­funden, in denen Wasser erwärmt wird. Damit sie im Winter nicht einfrieren, ha­ben sie eine Art Frostschutz im Wasser. Dies wiederum beginnt bei hohen Tempe­raturen auszuflocken, die Pumpe kann die Flüssigkeit nicht mehr problemlos umwälzen. In den Kollektoren werden im Hochsommer Temperaturen bis zu 200

 

Grad Celsius erreicht. „Die Idee ist ent­standen, weil wir zu Hause Kollektoren auf dem Dach haben, die kaputt waren", erzählt der Achtklässler, der in Elze lebt. Die Reparatur sei sehr teuer gewesen. Deshalb sei bei ihm die Idee herangereift, der nächsten kostspieligen Reparatur vorzubeugen.

Christoph Waldert hat einen Tempera­turfühler gebaut, der mit einem Compu­ter verbunden ist. Wird eine bestimmte Temperatur überschritten, setzt der Computer einen kleinen Motor in Gang, der ein Sonnenschutzrollo über den Kol­lektor gleiten lässt. Sinkt die Temperatur, fährt der Motor das Rollo automatisch wieder hoch. „Wir mussten, lange auspro­bieren, bis wir den richtigen Motor gefun­den hatten", erzählt der Schüler. Und auch eine Start- und Stopp-Automatik einzubauen, die dafür sorgt, dass der Mo­tor stoppt, war nicht ganz einfach. Dieses Problem löste Waldert mit Hilfe einer Lichtschranke.

Seine Jahrgangskollegen Leonie Her­wig und Marius Krewer haben sich dem Unterschied zwischen Leder und dem modernen Material Gore-Tex angenom­men. Sie nahmen die beiden Materialien genau unter die Lupe, untersuchten etwa, wie gut oder schlecht Luft zwischen Vor­der- und Rückseite wechseln kann, und wie atmungsaktiv beide insbesondere bei der Herstellung von Kleidung und Schu­hen verwendeten Materialien sind.

Auch Rebecca Meißner und Inka Meyer zum Alten Borgloh tüftelten nach Schul­schluss emsig. Aber im Gegensatz zu ih­ren Mitschülern vom Gymnasium wollen sie gestern noch nicht berichten, was der Kern ihrer Forschung gewesen sei. Das hat aber einen guten Grund. „Ihr Projekt ist für ein Patent angemeldet", sagt Leh­rer Daniel Kahle. Der Vorgang liege der­zeit beim Deutschen Patent- und Mar­kenamt in München. Allerdings, so Kah­le, soll er am heutigen entschieden sein. „Beim Regionalentscheid werden sie ihr Projekt vorstellen."

Sollten sich Jungforscher der Sarsted­ter Schule auf der Regionalebene qualifi­zieren, fahren sie Mitte März zum Lan­deswettbewerb. Wer dort erfolgreich ist, kann vom 13. bis 16. Mai zum Bundes­wettbewerb nach Essen.

Die Schüler aus Sarstedt stellen ihre Forschun­gen heute und morgen bei Nexans in Hanno­ver, Kabelkamp, vor. Geöffnet ist heute von 10 bis 17 Uhr und morgen von 9 bis 12 Uhr.

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 04.02.2010


Erholung für den Computer


Sarstedt (avl). Lesen regt den Geist an, regelmäßige Bewegung ist die beste Medizin für den Körper. Deshalb hat sich das Sarstedter Gymnasium nun auch an der Kam­pagne „Bewegung und Gesundheit" des Bundesgesundheitsministeriums beteiligt. Die Aktion „Lesen bewegt - gemeinsam 3000 Schritte extra" wird außerdem vom Deutschen Bi­bliotheksverband und dem Börsen­verein des Deutschen Buchhandels unterstützt.

Rund drei Dutzend Schüler waren der Aufforderung von Elke Junker, Leiterin der Gymnasiums-Biblio­thek, gefolgt, einen Spaziergang zum Teinkamp zu unternehmen und anschließend nach Herzenslust in den Räumen der Bibliothek zu stö­bern, neue Bücher zu erkunden, die dann auch für zu Hause ausgeliehen werden konnten.

Angesprochen waren vor allem die jüngsten Jahrgänge, die Klassen fünf und sechs, die Elke Junker be­sonders am Herzen liegen. „Gerade in diesem Alter fällt es leicht, den Mädchen und Jungen das Lesen nä­her zu bringen, ihr Interesse für Jugend-, aber auch Sachbücher zu entfachen", glaubt sie. Lesen ist ih­rer Meinung nach die Basis für er­folgreiches Lernen, „aber wer viel über Büchern, erst recht über Schul­büchern sitzt, muss sich zwischen­durch auch einmal bewegen - und das am besten an frischer Luft. Der Spaziergang zum See am Teinkamp wurde mit einem Schrittzähler pro­tokolliert und am Ende kamen eini­ge mehr als die empfohlenen 3000 Schritte heraus.

Begeistert von dem Gang durch die frische Luft waren auch Junkers beide Hunde Lucky und Jimmy. die am Gymnasium eine besondere Rol­le innehaben. Sie stehen im Mittel­punkt der tiergestützten Leseförde­rung, die seit drei Jahren mit Erfolg gerade bei den jüngeren Schülern angenommen wird.

Nach dem Gang durch die frische Luft waren dann die Leseratten ganz und gar in ihrem Element. Im Mittelpunkt des Interesses stand na­türlich die Abteilung Jugendbücher. „Hände hoch, oder ich lache", „San­dra - der Detektiv in Jeans" sowie verschiedene Tiergeschichten stan­den in der Gunst der jungen Leser ganz oben. Über ein Buch voller Ge­schichten von Erich Kästner freute sich etwa die 12-jährige Sandra: „Ich habe schon ,Das fliegende Klassenzimmer' und Pünktchen und Anton' gelesen, jetzt freue ich mich auf die Kurzgeschichten, die ich mir für zu Hause ausleihen wer­de."

Wie im Flug vergingen die knapp drei Schmöker- und Lesestunden. Und am Ende hatte der Nachmittag seinen Zweck erfüllt. Die Jungen und Mädchen hatten - ohne es rich­tig zu bemerken - beim Spaziergang etwas für ihre Gesundheit getan und Freundschaft mit dem ein oder an­deren Buch geschlossen. Durchaus möglich, dass in den nächsten Tagen die diversen Computerspiele in den Kinderzimmern einmal eine Erho­lungspause bekommen.

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 24.10.2009

 


 

Auge in Auge mit dem Bussard


Sarstedt (abu). Bio-Unterricht ganz praktisch: Eine Falknerin hat gestern ihren Wüstenbussard in ei­ner fünften Klasse des Gymnasiums vorgeführt. Und unter anderem er­klärt, wie der Vogel sogar hilft, Krankenhäuser vor dem Einsturz zu bewahren.

„Neo" ist die Geduld in Person. Alle paar Sekunden soll er von einem Leder­handschuh auf den anderen klettern. Und jedes Mal, wenn der Raubvogel es sich ge­rade wieder auf der Hand von Claudia Schmidt bequemgemacht hat, reckt sich ihm ein neuer Kinderarm entgegen. 30­mal geht das so, bis die ganze Klasse 5FL des Gymnasiums Sarstedt einmal durch ist. Geduldig stehendie Jungen und Mädchen Schlange. So ordentlich würden sie am Busbahnhof vermutlich niemals war­ten.

Es ist eine etwas andere Biologie-Stun­de, und „Neo" ist der Stargast. Auge in Auge mit dem Wüstenbussard - da sind die Schüler schon um 8 Uhr morgens hell­wach. Dabei kam der Besuch eher zufäl­lig zustande. Bio-Lehrerin Stefanie Hart­wig hatte die Schüler Steckbriefe ihrer Haustiere schreiben lassen. „Da gab es Hunde, Katzen, Hamster, Wellensittiche-und Marielouis Schmidt hat einen Steck­brief von ihrem Bussard abgegeben', er­innert sich Hartwig. Für die kleine Schu­lenburgerin vermutlich ganz normal, ihre Eltern haben sich schon seit 16 Jahren der Falknerei verschrieben. Doch Lehrerin Hartwig ahnte: Das wäre doch mal was ganz Besonderes für den Unterricht. So lud sie Andrea Schmidt ein.

Nun steht die 42-Jährige mit „Neo" auf dem Arm auf dem Schulhof und erklärt ihren Vogel. Als Küken sei dieser zu Fa­milie Schmidt gekommen. Die teilte sich die Erziehung des kleinen Raubvogels mit einem ihrer beiden Steinadler, bis das ge­fiederter Bürschchen zu frech wurde und dem vermeintlichen „Herrn der Lüfte" das Futter klaute. „Seitdem hat er seine eigene Voliere", erzählt Schmidt lachend.

Dann berichtet sie, dass der Bussard vor allem zur Jagd auf Kaninchen einge­setzt werde. Da verdunkelt sich mancher Kinderblick auf „Neo", Kaninchen sind schließlich süß. „Aber wenn es zu viele sind, untergraben sie auch Gebäude", er­klärt die 42-Jährige weiter. „Gerade ver­gangene Woche waren wir am Kinder­krankenhaus auf der Bult in Hannover unterwegs." Die Klinik-Verantwortlichen hatten bei Familie Schmidt angerufen, weil sie rund ums Haus eine regelrechte Kaninchenplage ausgemacht hatten. „Die können alles untergraben, da können Ge­bäude einstürzen", versichert Claudia Schmidt den erstaunten Schülern.

Tochter Marielouis zeigt einigen ihrer Klassenkameradinnen unterdessen „Neos" Assistentin für derartige Jagd­ausflüge: Frettchen „Fee". „Das Frettchen geht in den Bau und scheucht die Kanin­chen raus, der Bussard bringt sie um", er­läutert die Falknerin die tierische Ar­beitsteilung.

Gestern allerdings gehört „Neo" die Show allein. Zum Abschluss lassen ihn Claudia Schmidt und Tochter Marielouis ein paar Mal zwischen sich hin- und her­fliegen, locken ihn dabei mit Rufen und toten Küken. „Nur die Rufe würden es aber nicht bringen, obwohl er uns kennt", erklärt Claudia Schmidt. „Er reagiert nur auf das Futter."

Während die Schüler dem Bussard be­geistert beim Fressen zuschauen und be­staunen, wie sich der Kropf mit jedem hi­nuntergewürgten Küken mehr wölbt, regt sich vom Himmel aus Protest. Wütend krächzende Krähen kreisen über der Wie­se hinter der Schule. „Sie hassen auf ihn", nennt Claudia Schmidt das im Falkner-Latein. Der vermeintliche Konkurrent ums Futterrevier sorgt für gewaltige Auf-regung bei den ortsansässigen Rabenvö­geln, die beruhigt zur Kenntnis nehmen dürfen, dass „Neo" schließlich wieder im Auto verstaut und davongefahren wird.

Zuvor darf er allerdings auf noch mehr Kinderarmen Probe sitzen. Lehrerin Ste­fanie Hartwig hat auch eine Gruppe des Paul-Gerhardt-Kindergartens mit ihrem Sohn Niklas eingeladen, sich den Bussard aus der Nähe anzuschauen. Die kleineren Kinder sind aber deutlich vorsichtiger, nur die Hälfte nimmt „Neo" auf den Arm. Anders als die Schüler streicheln sie ihn auch nicht. Und irgendwann hat auch der geduldigste Wüstenbussard genug. Flat­ternd macht er allen klar, dass er wieder nach Hause will.

Stichwort: Wüstenbussard

Der Wüstenbussard (Parabuteo uni­cinctus) lebt - anders als sein Name ver­muten lässt - nicht etwa nür in Wüsten. Vielmehr ist er vom Südwesten der USA über Mittelamerika bis nach Patago­nien auch in Sumpfgebieten und über Grasland. Als einziger Greifvogel jagt der Wüstenbussard in Gruppen, wobei sie das Gelände von Kakteen oder Tele­fonmasten aus nach Beute absuchen und dabei regelrechte Mannschafts­Strategien entwickeln. Dabei hat er es vor allem auf Mäuse, Ratten, Eidechsen, Kaninchen und kleine Vögel abgesehen,die sie zur Not auch zu Fuß aus dem Ge­büsch treiben, wenn sie sich dorthin verkrochen haben. Arbeitsteilung gibt es auch beim Nestbau: Bis zu drei Männ­chen werkeln am Grundbau, ein Weib­chen vollendet das Nest. Paare bleiben bis zu drei Jahre zusammen. Auch ihre Jungvögel verteidigen oft mehrere Bus­sarde gemeinsam. Wüstenbussarde er­reichen eine Spannweite von bis zu 1,20 Metern und werden in freier Wildbahn bis zu 15 Jahre alt, in Gefangenschaft sogar 20 bis 25 Jahre. Sie werden 750 bis 1100 Gramm schwer.

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 04.11.2009

 


 

In schwindelnder Höhe über New York


Hildesheimer Allgemeine Zeitung - Sarstedter Anzeiger vom 01. Oktober 2009

Sarstedter Schüler berichten vom Austausch in den USA: Unterwegs zwischen und auf den Hochhäusern von Manhattan

 

S a r s t e d t.

Elf Mädchen und zehn Jungen vom Gymnasium Sarstedt sind im Rahmen des Schüleraustausches nach Mans­feld im US-Bundesstaat Con­necticut gereist. Wie ihre Vorgän­ger vor zwei Jahren berichten sie regelmäßig im Sarstedter Anzei­ger über ihre Erlebnisse. Heute in Teil 3: Besuch in New York.

Wir mussten schon um 5 Uhr aufste­hen, um nach New York zu fahren. In zwei Bussen fuhren wir mit den deut­schen und allen amerikanischen Schü­lern, die am Austausch beteiligt sind, los - insgesamt 76 Schüler und 18 Be­gleitpersonen. Nach drei Stunden ka­men wir im Stadtteil Bronx an. In den großen Wohn­blocks in diesem Stadtteil leben meist ärmere Leu­te. Dann verließen wir die Autobahn und überquerten eine Brücke nach Manhattan. Über Harlem fuhren wir die 5th Avenue entlang zum Central Park. Am Ende des Central Park, am berühmten Plaza Hotel, stieg unser deutschsprachiger Touristenführer in den Bus. Als wir uns über die vielen „yellow cabs" - die gelben Taxis - in den Straßen wunderten, erzählte er uns, dass es von diesen in New York City zurzeit 12 140 Stück gibt. Die Lizenz für ein „yellow cab" kostet 400 000 Dollar - so viel wie ein Haus in Con­necticut.

Auf unserem Weg zum Terminal der Staten Island Ferry fuhren wir zu­nächst am Hudson River entlang und dann am Ground Zero vorbei, wo in­zwischen das erste Stockwerk des ers­ten neuen Gebäudes zu erkennen ist. Der Bus setzte uns ganz in der Nähe der Fähre ab. Wir liefen ein kleines Stück zu Fuß. Viele Polizisten und bewaffnete Sicherheitskräfte waren vor Ort - viel­leicht wegen der UN-Sitzung, die am Tag zuvor begonnen hatte. Die Fähre fuhr sehr nah an der Freiheitsstatue und an Ellis Island - der Insel, auf der früher die Einwanderer landeten - vor­bei. Von der Fähe aus hatten wir einen großartigen Blick auf Manhattan.

Danach war es schon wieder Zeit zum Lunch. Darum setzten uns unsere Busse am Pier 17 ab - einem Einkaufszen­trum, das direkt am East River liegt. Daneben ankern einige alte Segelschif­fe, eines davon die in Hamburg ge­baute „Peking".

Direkt am Ein­gang konnten wir einem Schlangen­menschen zuse­hen, der am Ende seiner Vorführung in einen kleinen Glaswürfel kletterte. Dann sammelte uns der Bus wieder auf, um uns zur Brooklyn Bridge zu bringen - der ältes­ten Hängebrücke über den East River. Sie wurde von dem deutschen Ingenieur Röbling entworfen und nach 14 Jahren Bauzeit im Jahr 1883 eröffnet. Wir gin­gen bis zum ersten Brückenpfeiler, wo wir auf einer Plattform Fotos machten und den Ausblick genossen. Von der Brooklyn Bridge fuhren wir mit dem Bus zum Empire State Building. Wegen des vielen Verkehrs kamen wir aber nur langsam voran. Kurz vor unserem Ziel blieben die Busse dann auch noch in der 36th Street stecken. Das Empire State Building ist mit seinen 102 Stockwer­ken - seit den Anschlägen am 11. Sep­tember`2001 - wieder das höchste Ge­bäude New Yorks. Wir wurden wie auf einem Flughafen „durchgecheckt". Da so viele Leute das Empire State Buil­ding besuchen wollten, mussten wir lange warten, bis uns ein Fahrstuhl 80 Stockwerke in die Höhe, beförderte. Von dort aus fuhr ein kleinerer Lift bis zur Aussichtsplattform. Da wir nicht wie­der so lange in der Warteschlange ste­hen wollten, beschlossen wir, die letz­ten sechs Stockwerke zu Fuß zu gehen. Die Aussicht, die uns auf der Plattform erwartete, war atemberaubend. Leider blieb uns nicht viel Zeit, diese zu genie­ßen, da wir schon viel Zeit verloren und einen sehr strikten Zeitplan hatten. Wegen unserer schlechten Erfahrun­gen im Straßenverkehr gingen wir dies­mal lieber zu Fuß zum Times Square. Unser Dinner nahmen wir dort im Hard Rock Café ein. Uns blieb noch etwas Zeit, uns im Café und dem dazu gehöri­gen Shop umzusehen. Als wir das Hard Rock Café wieder verließen, war es be­reits dunkel, aber die riesigen Leucht­reklamen tauchten den Times Square in taghelles, buntes Licht. Wir gingen zwei Blocks durch das nächtliche New York zu den Bussen zurück.

Der Text stammt von Linda Grimpe, Mareen Langer, Felix Meyer, Kira Patzke, Miriam Schwerdtfeger und Johannes Wilk.

hp-ag - (20.10.09)

 


Theater AG begeistert Publikum


Die Reise zur Schatzinsel

SARSTEDT. Die Schüler der Klassen sechs bis neun des Sarstedter Gymnasiums haben "Die Schatzinsel" aufgeführt. Das erste Bühnenbild führte die Zuschauer in die Herberge von Mr. Hawkins (Nick Esser), wo sich der Pirat Bill Bones (Charlotte Heitmüller) eingenistet hatte. Gerade noch rechtzeitig vor seinem Tod konnte er Jim Hawkins (Jannik Gückel) das Mysterium seiner Schatzkarte verraten. In der Hinterlassenschaft findet Jims Mutter (Nele Gittermann) die Zeichnung und weiht Dr. Livesey (Valentina Graeflich) und Sir Trelawney (Nina Wintjes) in das Geheimnis ein. Die beschließen, ein Schiff zu chartern und den Schatz zu bergen. Heimlich werden sie bei ihren Plänen von Pew (Inka Alten) belauscht.

Nun werden die Besucher Zeuge, wie Pew im Piratenlager den Bandenchef Long John Silver (Lisa Oldenburg) über das Vorhaben informiert. Mit Israel Hands (Alissa Gott), Dick (Julia Herzog). Schwarzer Hund (Leon Doring), Hunter (Sina Foerster) und Joyce (Greta Seliger) lässt sich dieser von Sir Trelawney anheuern.

Beim nächsten Bild erlebt das Publikum das Geschehen an Deck. Die Schatzinsel ist schon

in Sicht, als die Piraten Kapitän Smollet (Nils Kreutzkam), den Schiffseigner und die übrigen CrewMitglieder gefangen nehmen. Jim wird als Geisel zur Insel verschleppt und dort von Benn Gunn (Michael Rohr), der einst auf der Insel ausgesetzt wurde, befreit. Schnell rudern sie zum Schiff zurück. Dort lassen Benn und Jim die Gefangenen frei. Weil Benn den Schatz längst gefunden und mit dem Boot zum Schiff gebracht hat, kann Kapitän Smollet Segel setzen. Die Piraten bleiben auf der Insel zurück.

Das Publikum ist nicht nur von den Leistungen der jungen Schauspieler beeindruckt. Auch die Bühnenbilder, für die Fabian Wiesner und die TheaterAG gesorgt haben, sind echte Hingucker, ebenso Kostüme und Maske

von Cora Alten. Silke Gerkens hat das Stück mit lß Schülern ein Jahr lang einstudiert. "Es war mehr als Schule. Alle haben unglaublich professionell gearbeitet und geprobt", lobt die Lehrerin.

Quelle: Sarstedter Huckup, 18.06.2009

 


Das Gymnasium soll schöner werden


Sponsorenlauf mit Schülern, Eltern und Lehrern

Sarstedt (avi). Die Schüler, Lehrer und Eltern des Sarstedter Gymnasiums suchen in Zeiten fehlender öffentlicher finanzieller Mittel nach Möglichkeiten, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen die Verschönerung ihrer Schule. Auf finanzielle Hilfe und Sachspenden hoffen die Verantwortlichen daher bei einem Sponsorenlauf am heutigen Montag, 22. Juni. Schüler, Eltern und Lehrer sind ab 10 Uhr auf den Sportplatz des Schulzentrums am Wellweg eingeladen.

Pro Schüler und Runde auf der Tartanbahn können Geldbeträge gespendet werden. Bei einer Tombola warten 500 gespendete Preise auf ihre Gewinner. Hauptpreis ist ein Tag schulfrei  ausnahmsweise ganz offiziell. Daneben gibt es Gegrilltes, Getränke, Salate und andere Leckereien  ebenfalls zum größten Teil gespendet  die noch einmal Geld in die Kassen bringen sollen.

Der Schulvorstand des Gymnasiums will mit dem Erlös die Schule verschönern und besser ausstatten. "Weil dem Landkreis die Mittel für die innere, geschweige denn für die äußere Renovierung, fehlen, haben wir beschlossen, selbst Hand an zu legen", sagt Carola Göttel, Mitglied des Elternrats. Zusammen mit anderen Eltern, Schülern und

Lehrern ist es ihr gelungen, eine Reihe von Sponsoren zu gewinnen, die außer zahlreichen nützlichen Dingen für die Klassenräume auch 4055 Euro Bargeld für die Verschönerung des Gymnasiums gespendet haben.

Davon wollen die Verantwortlichen nach den Ferien unter anderem Malerutensilien kaufen und in Eigenregie dringend notwendige Verschönerungsarbeiten in Angriff nehmen. Insgesamt 35 Klassenräume warten darauf, dass fleißige Hände sie verschönern. Die Hobbymaler haben sich bereits von einem Fachmann bei der Wahl der Farben beraten lassen.

Zwar sind es keine Fachleute, die nach den Ferien ans Werk gehen, aber sie wollen ihr Bestes geben, um sich künftig in ihren vier Klassenwänden wohler zu fühlen. Zur Arbeitsgruppe "Ausstattung/Schulverschönerung" gehören neben der Leiterin der Arbeitsgruppe Edda Habekost und Konrektor Eberhard Schneider die Eltern Carola Göttel, Liliane Jäckel, Martin Reinckens und Hubert Praetze, sowie die Lehrer Claudia Bröhenhorst, Maike Vogel, Dorothee Krantz und Arthur Rupp. Jennifer Torka hält die Verbindung zu den Schülern aufrecht.

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung - Sarstedter Anzeiger, 22.06.2009

 


Sarstedter Gymnasiasten beim Mathe Wettbewerb erfolgreich


SARSTEDT. Ein Känguru ist das Symbol für einen weltweiten MathematikWettbewerb, bei dem in diesem Jahr bereits zum fünften Mal auch Schüler des Sarstedter Gymnasiums mitgemacht haben, insgesamt 174. Sieben von ihnen besonders erfolgreich  sie bekamen jetzt von MatheLehrerin Ingrid Schneider ihre Preise überreicht.

Am Wettbewerb „Känguru der Mathematik" nehmen inzwischen Schüler aus mehr als 30 Ländern teil. In diesem Jahr haben rund fünf Millionen Kinder weltweit am 19. März zeitgleich verschiedene MatheAufgaben gelöst  aufgeteilt nach Klassenstufen. Jeweils zwei Stufen bearbeiten den gleichen Test, zum Beispiel Schüler der Klassen fünf und sechs. "Wir hatten 70 Minuten Zeit für 30 Aufgaben", erzählt der Sarstedter Max Beckert. Der Elfjährige hat an seiner Schule den Sonderpreis gewonnen für die größte Anzahl

von aufeinander folgenden richtig gelösten Aufgaben. Max schaffte zehn Aufgaben am Stück, ohne einen Fehler zu machen. Diese Leistung nennt sich "weitester KänguruSprung" und erklärt den WettbewerbsTitel. Max hat dafür ein TShirt mit WettbewerbsLogo bekommen.

Die HumboldtUniversität zu Berlin organisiert den Wettbewerb n Deutschland. Landesweit brüteten diesmal rund 800 000 Schüler über den MatheTests. Die Uni Berlin schickte auch die Preise für die Sarstedter Schüler unter anderem Experimentierkästen, Bücher. Spiele und Puzzles. Ein großer ChemieBaukasten ging an die Fünftklässlerin Annika Prietzel, die als einzige am Sarstedter Gymnasium einen ersten Preis erreichte. In jeder Klassenstufe bestimmen unterschiedliche Punktzahlen die Platzierungen. Einen dritten Preis schaffte Jan Kluckert ebenfalls aus der fünften Klasse. Auch Sechsklässlerin Mayrin Sommer freute sich über einen

dritten Preis. "Ich möchte später MatheLehrerin werden", verriet sie. Unter den Siebtklässlern schafften es Inka Meyer zum alten Borgloh und CedricRouven Busche einen zweiten Preis, unter den Elftklässlern Hannes Rupp. "Es ist schön, dass sich die Kinder freiwillig mit Mathe beschäftigen", freut sich Ingrid Schneider. Die MatheLehrerin hatte den Wettbewerb vor fünf Jahren am Gymnasium bekannt

gemacht.

jaz

Quelle: Sarstedter Huckup, 18.06.2009

 


 

Vom grünen Punkt und einer Fliegerbombe


Sarstedt (avl).

Die Elftklässler des Sarstedter Gymnasiums haben einiges über den Grünen Punkt gelernt. "Einmal wurden beim Entleeren der gelben Säcke zwei Handgranaten und Uberreste einer Fliegerbombe gefunden, da war die Müllkippe zwei Tage lang gesperrt", erzählte ihnen Marcus Hildebrand. Der Leiter des Produktmanagements Papier reiste aus Düsseldorf an, um den Schülern der elften Klassen etwas über das Duale System Deutschland  oder ganz einfach den Grünen Punkt  zu erzählen.

Organisiert hatte den Vortrag ChemieLehrerin Edda Habekost. Hildebrands Vortrag traf bei den Schülern auf offene Ohren, besonders als es darum ging, was mit den vielen Sachen geschieht, die täglich weggeworfen wer

den. Hildebrand widersprach der oft geäußerten Meinung, der getrennte Müll würde doch zusammen auf einer großen Halde landen. "Dazu sind die einzelnen Rohstoffe zu kostbar", erklärte der Chemiker anhand einiger Beispiele und Fotos. Bei einer PETFlasche würden beim Recyceln nur fünf Prozent verloren gehen, so dass eine solche Flasche bis zu 20 Mal wieder verwendet werden könnte.

Dagegen bedürfe es eines umfangreichen chemischen Prozesses, um eine braune Flasche, die in einem Weißglasbehälter gelandet ist, wieder herauszufiltern. Die wenigsten Probleme gebe es beim Altpapier. So sei es längst zur Gewohnheit geworden, recyceltes Papier wieder zu verwenden und damit Wälder und Natur zu schonen.

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung - Sarstedter Anzeiger, 24.06.2009

 


227 haben ihren Abschluss in der Tasche


Sarstedt (cha). 227 junge Frauen und Männer aus der Region Sarstedt haben gestern ihre Abschlusszeugnisse bekommen. Am Gymnasium zeichnete Direktor Dr. Wolfgang Tischer den Jahrgangsbesten Severin Bunk aus. Der Schüler hat einen selbst für das Gymnasium extrem guten Notendurchschnitt von 1,1. Grund zur Freude gab es zeitgleich in der benachbarten SchillerRealschule und auch in der Offenen Ganztagsschule in Giebelstieg, wo die Abschlussjahrgänge ebenfalls ihren letzten Tag hatten.

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung - Sarstedter Anzeiger, 20.06.2009

 


Schüler drehen Runden für Geld


Etwas für die eigene Gesundheit tun und nebenbei dem Gymnasium helfen: Rund 250 jungen und Mädchen der Sarstedter Schule haben gestern am Sponsorenlauf des Schulvorstands teilgenommen. Gleichzeitig sollte die Veranstaltung den Teamgeist unter den Schülern fordern.

 

 

VON CHRISTIAN HARBORTH

 

 

SARSTEDT. Lisa Böhme hätte dem Gymnasium ein kleines Vermögen verschaffen können. Aber die Gymnasiastin wollte es sich offenbar nicht mit ihrer Oma verscherzen. Denn die hatte sich spontan als Sponsor ins Spiel gebracht  und ihrer Enkeltochter beim gestrigen Sponsorenlauf fünf Euro pro absol

vierter Runde zugesagt. Das ist natürlich schön für die Schule. Kann aber in der Geldbörse zu empfindlichem Leerstand führen, wenn der Teilnehmer reichlich Puste hat. Lisa jedenfalls hatte nach vier Runden um den Sportplatz am Schulzentrum ein Einsehen. Sie brach ab und entlastete damit Omas Geldbörse. Trotzdem spulte ihre Leistung 20 Euro in die Kasse des Schulvorstands.

Dieser wird jeden Euro gebrauchen können. Schließlich wollen die Verantwortlichen das Gymnasium nach den Sommerferien auf eigene Kosten verschönern. Neue Farbe soll an die Wände. Einige neue Regale will der Schulvorstand ebenfalls anschaffen. Und das dürfte dann doch den einen oder ande

ren Euro verschlingen. Über einen Grundstock von 4055 Euro verfügt der Schulvorstand bereits. Das Geld stammt von diversen Sponsoren. Dazu kommt jetzt das Geld, das die Schiller gestern erlaufen haben. "Wir haben rund 250 Teilnehmer", sagte Edda Habekost vom Organisationsteam am Vormittag, als die Jungen, Mädchen und einige Lehrer erst seit ein paar Minuten auf der Strecke waren. Schon da war klar, dass am Ende ein satter Betrag zusammenkommen dürfte. Einige ganz eifrige hatten schon fast ein Dutzend Striche auf dem Arm. Die Striche zogen Helfer nach jeder absolvierten Runde. Wer nicht mehr konnte, ging damit zum Stand seines Jahrgangs, dort errechneten die Helfer, wie

viel Geld der jeweilige Teilnehmer beisteuern konnte. Einige Lehrer beteiligten sich ebenfalls als Läufer. Sie dürften ihre Runden am Ende selbst bezahlt haben. MinimumEinsatz war 50 Cent pro Runde.

Wer nicht selbst seine Runden auf der Tartanbahn drehte, feuerte Freunde und Bekannte vom Rand her an. Die Schule erhofft sich von dem Sponsorenlauf auch eine integrative Wirkung.„ Die Veranstaltung soll auch den Teamgeist in der Schule fördern", sagte Edda Habekost. Wer allerdings in diesem Jahr nicht mehr dabei war, waren die Abiturienten. Wie viel Geld am Ende für die Verschönerungsarbeiten am Gymnasium zusammenkam, stand am Ende der Veranstaltung noch nicht fest.

Quelle: Hannoversche Allgemeine Zeitung - Leinenachrichten, 23.06.20


Das sind die besten Kicker aus 54 Schulen


SchulfußballKreismeisterschaft der Jungen nach zwölf Veranstaltungen entschieden / Heute erster Bezirksentscheid

Hildesheim (bn). Nachdem die SchulfußballKreismeister der Mädchen bereits feststehen, sind nun auch die Kreismeister aller Wettkampfklassen der Jungen im Wettbewerb "Jugend trainiert für Olympia" ermittelt worden. Als Organisator musste der Schulfußballrefererit des NFVKreises Hildesheim Heinrich Pohl somit zwölf Veranstaltungen mit 54 Schulen unter Dach und Fach bringen.

Das war nicht immer einfach. Wegen des frühen Beginns der Sommerferien

stand wenig Zeit zur Verfügung. Aber unter tatkräftiger Mithilfe der Mitarbeiter Wilfried Fricke und Bernhard Sydow vom NFV sowie der beiden Fachberater AndreaMicaela Pohl und Stefan Menzel wurden alle Wettkämpfe ordnungsgemäß über die Bühne gebracht.

Auch die zuverlässigen Schiedsrichter Wilhelm Vogel, Gerhard Hase, Günter Köhler und Güray Gündez sorgten für faire Spiele. Ein Dank ging auch an die Vereine TSV Gronau, PSV GrünWeiß Hildesheim, MTV 48 Hildesheim und SC

Itzum für die Bereitstellung und Herrichtung ihrer Sportplätze.,, Ohne die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit all dieser Genannten hätte dieser SchulfußballWettbewerb nicht durchgeführt werden können", lobte Heinrich Pohl bei der Siegerehrung der erfolgreichen Jungenmannschaften.

Endstand der WK II (Jahrgänge 1993 bis 1995): 1. Renataschule, 2. Gymnasium Sarstedt, 3. Gymnasium Himmelsthür, 4. Realschule Lamspringe. Bezirksentscheid ist heute (Dienstag) in

Hannover bei der DJK TuS Marathon.

Endstand der WK III (Jahrgänge 1995 bis 1997): 1. Goethegymnasium, 2. Gymnasium Andreanum, 3. Gymnasium Sarstedt, 4. Realschule Sarstedt. Bezirksentscheid ist am 27. Mai beim Hannoverschen SC.

Endstand der WK IV (Jahrgänge 1996 bis 1999): 1. Christophorusschule Elze, 2. Gymnasium Sarstedt, 3. Gymnasium Himmelsthür, 4. Gymnasium Andreanum. Bezirksentscheid ist am 28. Mai in Nienburg, MussriedeStadion.

Quelle: Hildesheimer Allgemeine Zeitung - Sarstedter Anzeiger, 26.05.2009

 


Rock Fans kamen auf Ihre Kosten


Sarstedt (woi). Neben fünf Rockbands sorgten auch die beiden RockArbeitsgemeinschaften des Gymnasiums Sarstedt für Stimmung an ihrer Schule.

Über 300 Rockfans hatten sich zum traditionellen Schülerrockfestival in der Pausenhalle des Gymnasiums

eingefunden. Für Sicherheit sorgte am Eingang ein SecurityTeam, sodass die Veranstaltung störungsfrei verlaufen konnte. Nachdem die RockAG I (PopRockSoul) aus den Jahrgangsstufen sechs bis acht für erste Stimmung gesorgt hatte, vermochte die RockAG H das Publikum mit rockigen Songs unter anderem von Linkin Park zu ersten Begeisterungsstürmen zu bringen. Derart eingestimmt gingen die RockFans dann auch entsprechend bei den folgenden Auftritten der Bands "Under Korona", "The Bumchucks", "The Treasons", "Sick of the law" und "Senceless" mit. "Under Korona" ist eine junge Band aus dem Raum Hildesheim, deren Sound von Funk und Reggae Rufs geprägt ist. "The Bumchucks", zweifellos die Band mit dem originellsten Namen, bedeutet es doch übersetzt "Landeier", boten New Wave und Punk, während "The Treasons", eine aus drei Musikern bestehende Band aus Lehrte, ihre Musik als nach vorne treibend und krass bezeichnet. "Sick of the law" besteht bereits seit 2003 und bietet Musik, die der der bekannten Gruppe "Nirvana" ähnelt, jedoch einen eigenen Stil nicht vermissen lässt. "Senceless" ist den Sarstedter Rockfans nicht zuletzt vom 11. S arstedter Open Air und Rock am Gym 2008 bekannt, bei dem sie ihre Fans wie auch bei "Rock am Gym" unter anderem mit dem Cover Song "Ich will" von Rammstein begeisterten.

Quelle: Kleeblatt, 21.05.2009

 


Rock am Gym zum Dritten


Das Rock am Gym ist auf dem besten Weg eine festen Platz im Konzertkalender von Sarstedt. 400 Leute sind zu dem Rock am Gym gekommen, dazu zählten aber nicht nur Schüler sondern auch 15 Lehrer des Gymnasiums Sarstedt. Bis eine Stunde nach Mitternacht rockten: Infected, Back to normal, Ripped Apart, Melodic Apoplexy, sencless und Death Remains die Aula der Schule.

(ew) - 15.05.2008


Kleines Fest der großen Schule


Hannoversche Allgemeine Zeitung -Leinenachrichten- vom 12.04.08

Kleines Fest lockt Eltern in die Schule

Gymnasiasten zeigen eine Chemieschau

Experimente, Theater, Musik und Leckereien: Beim „Kleinen Fest der großen Schule" konnten sich Verwandte und Freunde davon überzeugen, was am Sarstedter Gymnasium außer im obligatori­schen Unterricht noch alles pas­siert.

VON CHRISTIAN HARBORTH
SARSTEDT. Henri Wedekind schlug mit einer Banane auf einen Nagel. Nach drei kräftigen Schlä­gen saß der Stahlstift im Holz. Am Gymnasium Sarstedt demonstrierte der Gymnasiast den verwunderten Eltern, was man mit flüssigem Stickstoff anstellen kann. Denn die minus 195 Grad Celsius kalte Flüssigkeit ist ein wahrer Tausendsassa aus dem Chemiekoffer und ließ die Banane im tiefgefrorenen Zustand zum harten Hammer werden.
In der Wirtschaft und Medizin wird flüssiger Stickstoff als Schockgefrierer eingesetzt. Auch bei den Schülern kamen Lebens­mittel zum Einsatz. Zum Beispiel ein Würstchen, das - innerhalb weniger Sekunden tiefgefroren - nach einem kräftigen Hammer­schlag in 1000 Teile zersprang.
Die Chemieschau der Forscher­klasse war nur ein Angebot unter vielen. In der gesamten Schule zeigten die Jungen und Mädchen auch, womit sie sich nach dem Unterricht beschäftigen. Kein Durchkommen gab es zum Bandkeller der Schule. Hier spielten mehrere Gruppen der Rock-AG. Viele Zuschauer standen auch vor der großen Bühne in der Aula. Dort präsentierten sich Chöre wie „PopCHORn", „ChrOssover" und „CHORissimo".
Zuvor erhielten die Zuschauer Einblicke in die Arbeit der Spa­nisch-AG, der Musicalgruppe und mehrerer Rockformationen der Schule. Hunderte Besucher waren begeistert, was die Schüler außer­halb ihres Unterrichts auf die Bei­ne stellen.
„Das war ein toller Erfolg", sagte Schulleiter Wolfgang Tischer Jahren zuvor seien nach Sarstedt rund 700 Besuchern.

(mm) - 16.04.2008


Kauziger Humor im Gymnasium


Kauziger Humor im Gymnasium
Sarstedter Schüler haben die „Komödie im Dunkeln" ins rechte Licht gesetzt
Sarstedt (avl).

Dasselbe Stück, aber eine neue Besetzung: Schüler des Gymnasiums haben sich erneut dem Stück „Komödie im Dunkeln" von Peter Shaffer gewidmet. Mit durchschlagendem Erfolg.
„Doch man sieht nur die im Hellen, die im Dunkeln sieht man nicht"  Bertold Brechts Behauptung in der Dreigroschenoper wurde im Sarstedter Gymnasium ad absurdum geführt. In der Schule wurde Peter Shaffers „Komödie im Dunkeln" aufgeführt. Doch das Publikum sah sehr wohl die im Dunkeln, denn das Stück, aufgeführt von der Theater-AG des Gymnasiums, spielt wegen eines Kurzschlusses die meiste Zeit ohne Licht.
Weil es für die Zuschauer nun aber wenig amüsant gewesen wäre, anderthalb Stunden lang auf eine dunkle Bühne zu starren, griff der Autor zu einer List: Er vertauschte einfach Licht und Dunkel. Während die Protagonisten sich auf der Bühne mühsam in der „Finsternis" zurecht finden mussten, konnte das Publikum jede ihrer Handlungen bestens verfolgen. Die Geschichte: Der junge und erfolglose Bildhauer Brindsley Miller (überzeugend gespielt von Britta Beutnagel) erwartet an der Seite seiner Verlobten Carol Melkett (manchmal etwas überdreht: Vanessa
Jahn) in seiner Londoner Wohnung den schwerreichen aber stocktauben Kunstsammler DJ Bubu (Yvonne Becker), der als Mäzen gewonnen werden soll. Zudem hat sich auch der künftige Schwiegervater, Colonel Melkett (etwas zu pazifistisch: Oliver Pieloth) angesagt, der der Hochzeit seiner Tochter mit dem Künstler mehr als skeptisch gegenüber steht. Um dem Vater zu imponieren, haben sich Brindsley und Carol heimlich einige schöne Stücke des benachbarten, aber ver¬
reisten Antiquitätenhändlers Harold Gorringe (Sebastian Peper/Katja Becker), der natürlich viel zu früh aus dem
Urlaub zurückkehrt, „ausgeliehen". Nun heißt es, die „Leihgaben" möglichst unbemerkt wieder an ihren Ursprungsort zurückzuschaffen, in der Dunkelheit natürlich kein leichtes Unterfangen.
Komplettiert wird das Tohuwabohu auf der Bühne durch Miss Furnival (glänzend gespielt von Sophie Fiebig), Nachbarin und Tochter eines Baptistenpredigers, die in dem Durcheinander aus Versehen statt ihres Tonicwassers puren Gin eingeschenkt bekommt, sich aber sehr schnell trotz immer schwerer werdender Zunge mit dem Hoch¬prozentigen anfreundet.
Noch chaotischer wird es, als plötzlich Clea (kokett: Frederike Müller), Brindsleys Verflossene,
auftaucht. Sie versucht, ihre Nachfolgerin Carol hinters Licht zu führen, was trotz deren Einfalt und der Dunkelheit aber nicht vollends gelingt.
Am Ende kehrt  dank. DJ Simon (Sandra Dölling), der seinen Lebensunterhalt im E-Werk verdienen muss  das Licht zurück, doch der Abend im Dunkeln hat für einige neue Erkenntnisse gesorgt, dem einen oder anderen ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Licht aufgegangen.
Das Stück ist in wenigen Wochen des Jahres 1965 entstanden und hat seitdem einen Siegeszug durch ganz Europa angetreten. Seinen großen Durchbruch feierte der 1926 in Liverpool geborene Autor Peter Shaffer jedoch 1984 mit seinem Drama über das Leben Mozarts aus der Sicht seines Widersachers, dem Wiener Hofkomponisten Salieri. Die Verfilmung von „Amadeus" gewann damals acht Oscars.
Einen hätte  wenn es nach dem bestens amüsierten Publikum gegangen wäre  sicher auch die Theater-AG mit ihrem Leiter Stephan Große bekommen. Das LaienEnsemble hat es glänzend verstanden, den trockenen und bisweilen kauzigen britischen Humor auf die Bühne des Sarstedter Gymnasiums zu transferieren.

Spiel mit dem Licht: Die Zuschauer können zwar alles sehen, was auf der Bühne passiert. Aber die Darsteller mimen zeitgleich das große Dunkel. Fotos: Von Lüderitz

Brindsley und seine Verflossene Clea sorgen für reichlich Verwirrung.

(rs/mm) - 16.04.2008

 


Flugblätter vor Gymnasium verteilt


Hannoversche Allgeimeine Zeitung-Leinenachrichten-vom 18.02.08

Das Verteilen von Flublättern vor dem Gymnasium in Sarstedt sorgte für viel Aufregung unter den Schülern , Lehrern und Eltern.Zwei junge Männer haben am Mittwoch Flublätter verteilt , auf denen Innenminister Wolfgang Schäuble kritisiert wurde.Die beiden Männer waren wahrscheinlich von der linken Szene und tauchten auch schon bei einer Rede von Wolfgang Schäuble in Brunkensen auf.
Einige Schüler informierten das Sekretariat,welches gleich darauf die Polizei informierte.Diese nahm noch vor der Ankunft des Schulleiters die Personalien der beiden Männer auf.

(mm) - 18.02.2008


300 Schüler musizieren


Sarstedt (r). Wie im vergangenen Jahr findet auch diesmal das Weihnachtskon­zert des Gymnasiums im Doppelpack statt: Am Dienstag und Mittwoch, 11. und 12. Dezember, jeweils um 19 Uhr in der Heilig-Geist-Kirche. Insgesamt sind fast 300 Schüler aller Jahrgänge aktiv dabei, also etwa jeder vierte.

Das Publikum erwartet ein breit gefä­chertes Programm von knapp andert­halb Stunden.. Alte und neue Weih­nachtslieder und Gospels, vorgetragen von den drei Chören des Gymnasiums, wechseln sich ab mit der Blasmusik der Bläserklassen und des Bläserensembles „SarstedtWINDS" sowie den eher jazzi­gen Klängen der Bigband. Für manche Teilnehmer ist das schon traditionelle Konzert eine Premiere. So für die neue Bläserklasse 5B, die allerdings nur am Dienstag auftritt. Am Mittwoch sind stattdessen die „alten Hasen" der Blä­serklasse 6B zu hören. Die Fachgruppe Musik des Gymnasiums mit den Lehr­kräften Margarete Dankworth, Gudrun Habermann, Karin Müller-Rothe, Björn Ackermann und Patrick Völker, die das Konzert während der Schulzeit und der Musikfreizeit vorbereitet hat, lädt alle, die sich der musikalischen Arbeit am Gymnasium verbunden fühlen, zu die­sen Abenden ein.


18.12.07 - Das Gymnasium stellt Jahrbuch vor


Gymnasium stellt Jahrbuch vor

Größte Sarstedter Schule präsentiert sich auf 130 Seiten

Sarstedt (abu). Rechtzeitig zum Jah­resende legt das Gymnasium Sarstedt sein nächstes Jahrbuch vor. Auf 130 Sei­ten lassen die drei Lehrer Hans-Martin Meyer-Roscher, Nils Steinhagen und Nils Trzebin das vergangene Jahr Revue passieren. Zumindest haben diese drei das reichhaltige Material zu einem op­tisch ansprechenden Gesamtwerk zu­sammengefasst.             

zusammengefasst. Die Gestaltung über­nahm dabei mit Trzebin der jüngste im Bunde. Viele Texte stammen von Schü­lern und Lehrern, einige auch aus dem Sarstedter Anzeiger.

1200 Exemplare wurden gedruckt, sollen morgen geliefert und dann ab übermorgen bei Petri & Waller,  sowie in  der Schule, am Wellweg zu kaufen.

Neben den etwas mehr als 1000 Schü­lern in den neun Jahrgängen des Gymnasium wollen die Macher vor allein auch ehemalige Schüler erreichen und deren Interesse am „Senfpott“ (der seinen langjährigen Spitznamen aufgrund des neuen Anstrichs .nurnoch teilweise verdient) erhalten.

Gerade für frühere Schüler birgt das Jahrbuch einige überraschende Er­kenntnisse. Walter Sommerfeld verrät in seiner Laudatio einiges, was einem als Schüler wohl verborgen bleibt: Dass der hilfsbereite Jürgen- Auerswald beim Frankreich-Austausch schon einmal mit dem Chauffeur zusammen den Bus repariert, während sich die anderen Sarsted­ter genüsslich das Essen schmecken ­lassen etwa-oder dass er seine Dichtkunst künftig nur noch im Hohenhamelner Fasching und nicht mehr im Lehrerzimmer sprießen lassen wird. Ebenfalls verab­schiedet: Englisch-Lehrerin Irmgard Kiene, die ihr Organisationstalent auch beim Schulhof-Umbau zeigte, und Mathematiker Hans-Dieter Cornelißen, der als Senior des Lehrerkollegiums zu­gleich sein vielleicht größter Computer­fachmann war. Nachrufe finden sich auf die verstorbenen Lehrer Ute Ohlendorf, Vera Halbrehder von Falkenstein und Dr. Rudolf  Seewald . Darüber hinaus liefert das Jahrbuch einen Querschnitt besonderer Ereignisse im Schuljahr 06/07. Von den Erfolgen der Sarstedter Gymnasiasten bei "Jugend forscht" und anderen Wettbewer­ben wird ebenso berichtet wie von den Besuchen des „Hitlerjungen Salomon", Sally Perel des Schweizer Gedächtnis­trainers Gregor Staub, vom Konzert "Rock am Gym" und-mitunter echte sprachliche Hochgenüsse - Schüler-Re­portagen von verschiedenen Klassen­fahrten. Darunter vorn ersten USA-Austausch, den der Sarstedter An­zeiger mit der Serie „E-Mail aus Ameri­ka" begleitete. Zudem gibt's Fotos von allen fünften bis 13. Klassen. Das Gymnasium  hofft, dass beim Ver­kauf des Jahrbuchs wieder Geld über bleibt. Bei der Vorgänger-Ausgabe ver­buchte die Schule rund 2000 Euro Gewinn – und  steckte sie unter anderem in die Schulhof-Umgestaltung. „Auch diesmal würde das Plus natürlich Schul­projekten zugute kommen" , erklärt Leh­rer Hans-Martin  Meyer-Roscher.


Dezember 2007 - Gibt es eine europäische Identität?


Gymnasium koordiniert internationales Comenius-Projekt für vier Schulen

Sarstedt (rei). „It was nice to meet you", hieß es zum Abschied, „see you again in Prague": „Schön, Sie kennen­gelernt zu haben, wir sehen uns in Prag wieder." Nach einem dreitägigen Ar­beitstreffen am Gymnasium trennten sich die Wege der neun beteiligten Leh­rer aus vier Nationen gestern wieder - vorläufig. Denn trotz der räumlichen Trennung werden sie, wenn alles läuft wie geplant, in den kommenden Jahren im Rahmen des Comenius-Projekts re­gen Kontakt pflegen.

Das Comenius-Projekt ist ein Pro­gramm der Europäischen Union, mit dem die Zusammenarbeit von Schulen über die Staatengrenzen hinweg geför­dert werden soll. ;,Es geht dabei in erster Linie um die Zusammenarbeit in der Lehre. Erst in einem zweiten Schritt werden wir darüber nachdenken, ob und in welcher Weise auch gegenseitige Be­suche unter den Schülern auf die Beine gestellt werden", erläutert Edda Habe­kost. Die Englisch- und Chemielehrerin hat das Projekt am Gymnasium initiiert. Gemeinsam mit drei ihrer Kollegen übernimmt sie auch koordinatorische Aufgaben für die insgesamt vier betei­ligten Schulen. „Ich habe mich auf einer Lehrer-Fortbildung Informiert Dublin über das Comenius-Projekt informiert", erzählt Habekost. Der Leiter der Fortbildungs­veranstaltung habe später auch den Kontakt zu den Schulen in Meran (Ita­lien), Prag (Tschechien) und Aalst (Bel­gien) vermittelt.

Beim ersten Vorbereitungstreffen ging es nun in erster Linie darum, für das ge­meinsame Thema „Nationale und euro­päische Identität" einen roten Faden zu finden, an dem sich die teilnehmenden

', Schulen entlanghangeln können, um schließlich nach zwei Jahren Projekt­laufzeit ein gemeinsames Ergebnis prä­sentieren zu können.

„Wir werden uns in den Schulen ge­trennt voneinander und möglicherweise auch methodisch unterschiedlich mit dem Thema befassen", erklärt Jo de Ba­cker

Hildesheimer Allgemeine Zeitung
- Sarstedter Anzeiger -
vom
Dezember 2007

Gibt es eine europäische Identität?

Gymnasium koordiniert internationales Comenius-Projekt für vier Schulen

Sarstedt (rei). „It was nice to meet you", hieß es zum Abschied, „see you again in Prague": „Schön, Sie kennen­gelernt zu haben, wir sehen uns in Prag wieder." Nach einem dreitägigen Ar­beitstreffen am Gymnasium trennten sich die Wege der neun beteiligten Leh­rer aus vier Nationen gestern wieder - vorläufig. Denn trotz der räumlichen Trennung werden sie, wenn alles läuft wie geplant, in den kommenden Jahren im Rahmen des Comenius-Projekts re­gen Kontakt pflegen.

Das Comenius-Projekt ist ein Pro­gramm der Europäischen Union, mit dem die Zusammenarbeit von Schulen über die Staatengrenzen hinweg geför­dert werden soll. ;,Es geht dabei in erster Linie um die Zusammenarbeit in der Lehre. Erst in einem zweiten Schritt werden wir darüber nachdenken, ob und in welcher Weise auch gegenseitige Be­suche unter den Schülern auf die Beine gestellt werden", erläutert Edda Habe­kost. Die Englisch- und Chemielehrerin hat das Projekt am Gymnasium initiiert. Gemeinsam mit drei ihrer Kollegen übernimmt sie auch koordinatorische Aufgaben für die insgesamt vier betei­ligten Schulen. „Ich habe mich auf einer Lehrer-Fortbildung Informiert Dublin über das Comenius-Projekt informiert", erzählt Habekost. Der Leiter der Fortbildungs­veranstaltung habe später auch den Kontakt zu den Schulen in Meran (Ita­lien), Prag (Tschechien) und Aalst (Bel­gien) vermittelt.

Beim ersten Vorbereitungstreffen ging es nun in erster Linie darum, für das ge­meinsame Thema „Nationale und euro­päische Identität" einen roten Faden zu finden, an dem sich die teilnehmenden

', Schulen entlanghangeln können, um schließlich nach zwei Jahren Projekt­laufzeit ein gemeinsames Ergebnis prä­sentieren zu können.

„Wir werden uns in den Schulen ge­trennt voneinander und möglicherweise auch methodisch unterschiedlich mit dem Thema befassen", erklärt Jo de Ba­cker

Hildesheimer Allgemeine Zeitung
- Sarstedter Anzeiger -
vom
Dezember 2007

Gibt es eine europäische Identität?

Gymnasium koordiniert internationales Comenius-Projekt für vier Schulen

Sarstedt (rei). „It was nice to meet you", hieß es zum Abschied, „see you again in Prague": „Schön, Sie kennen­gelernt zu haben, wir sehen uns in Prag wieder." Nach einem dreitägigen Ar­beitstreffen am Gymnasium trennten sich die Wege der neun beteiligten Leh­rer aus vier Nationen gestern wieder - vorläufig. Denn trotz der räumlichen Trennung werden sie, wenn alles läuft wie geplant, in den kommenden Jahren im Rahmen des Comenius-Projekts re­gen Kontakt pflegen.

Das Comenius-Projekt ist ein Pro­gramm der Europäischen Union, mit dem die Zusammenarbeit von Schulen über die Staatengrenzen hinweg geför­dert werden soll. ;,Es geht dabei in erster Linie um die Zusammenarbeit in der Lehre. Erst in einem zweiten Schritt werden wir darüber nachdenken, ob und in welcher Weise auch gegenseitige Be­suche unter den Schülern auf die Beine gestellt werden", erläutert Edda Habe­kost. Die Englisch- und Chemielehrerin hat das Projekt am Gymnasium initiiert. Gemeinsam mit drei ihrer Kollegen übernimmt sie auch koordinatorische Aufgaben für die insgesamt vier betei­ligten Schulen. „Ich habe mich auf einer Lehrer-Fortbildung Informiert Dublin über das Comenius-Projekt informiert", erzählt Habekost. Der Leiter der Fortbildungs­veranstaltung habe später auch den Kontakt zu den Schulen in Meran (Ita­lien), Prag (Tschechien) und Aalst (Bel­gien) vermittelt.

Beim ersten Vorbereitungstreffen ging es nun in erster Linie darum, für das ge­meinsame Thema „Nationale und euro­päische Identität" einen roten Faden zu finden, an dem sich die teilnehmenden

', Schulen entlanghangeln können, um schließlich nach zwei Jahren Projekt­laufzeit ein gemeinsames Ergebnis prä­sentieren zu können.

„Wir werden uns in den Schulen ge­trennt voneinander und möglicherweise auch methodisch unterschiedlich mit dem Thema befassen", erklärt Jo de Ba­cker

Hildesheimer Allgemeine Zeitung
- Sarstedter Anzeiger -
vom
Dezember 2007

Gibt es eine europäische Identität?

Gymnasium koordiniert internationales Comenius-Projekt für vier Schulen

Sarstedt (rei). „It was nice to meet you", hieß es zum Abschied, „see you again in Prague": „Schön, Sie kennen­gelernt zu haben, wir sehen uns in Prag wieder." Nach einem dreitägigen Ar­beitstreffen am Gymnasium trennten sich die Wege der neun beteiligten Leh­rer aus vier Nationen gestern wieder - vorläufig. Denn trotz der räumlichen Trennung werden sie, wenn alles läuft wie geplant, in den kommenden Jahren im Rahmen des Comenius-Projekts re­gen Kontakt pflegen.

Das Comenius-Projekt ist ein Pro­gramm der Europäischen Union, mit dem die Zusammenarbeit von Schulen über die Staatengrenzen hinweg geför­dert werden soll. ;,Es geht dabei in erster Linie um die Zusammenarbeit in der Lehre. Erst in einem zweiten Schritt werden wir darüber nachdenken, ob und in welcher Weise auch gegenseitige Be­suche unter den Schülern auf die Beine gestellt werden", erläutert Edda Habe­kost. Die Englisch- und Chemielehrerin hat das Projekt am Gymnasium initiiert. Gemeinsam mit drei ihrer Kollegen übernimmt sie auch koordinatorische Aufgaben für die insgesamt vier betei­ligten Schulen. „Ich habe mich auf einer Lehrer-Fortbildung Informiert Dublin über das Comenius-Projekt informiert", erzählt Habekost. Der Leiter der Fortbildungs­veranstaltung habe später auch den Kontakt zu den Schulen in Meran (Ita­lien), Prag (Tschechien) und Aalst (Bel­gien) vermittelt.

Beim ersten Vorbereitungstreffen ging es nun in erster Linie darum, für das ge­meinsame Thema „Nationale und euro­päische Identität" einen roten Faden zu finden, an dem sich die teilnehmenden

', Schulen entlanghangeln können, um schließlich nach zwei Jahren Projekt­laufzeit ein gemeinsames Ergebnis prä­sentieren zu können.

„Wir werden uns in den Schulen ge­trennt voneinander und möglicherweise auch methodisch unterschiedlich mit dem Thema befassen", erklärt Jo de Ba­cker

Hildesheimer Allgemeine Zeitung
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Gibt es eine europäische Identität?

Gymnasium koordiniert internationales Comenius-Projekt für vier Schulen

Sarstedt (rei). „It was nice to meet you", hieß es zum Abschied, „see you again in Prague": „Schön, Sie kennen­gelernt zu haben, wir sehen uns in Prag wieder." Nach einem dreitägigen Ar­beitstreffen am Gymnasium trennten sich die Wege der neun beteiligten Leh­rer aus vier Nationen gestern wieder - vorläufig. Denn trotz der räumlichen Trennung werden sie, wenn alles läuft wie geplant, in den kommenden Jahren im Rahmen des Comenius-Projekts re­gen Kontakt pflegen.

Das Comenius-Projekt ist ein Pro­gramm der Europäischen Union, mit dem die Zusammenarbeit von Schulen über die Staatengrenzen hinweg geför­dert werden soll. ;,Es geht dabei in erster Linie um die Zusammenarbeit in der Lehre. Erst in einem zweiten Schritt werden wir darüber nachdenken, ob und in welcher Weise auch gegenseitige Be­suche unter den Schülern auf die Beine gestellt werden", erläutert Edda Habe­kost. Die Englisch- und Chemielehrerin hat das Projekt am Gymnasium initiiert. Gemeinsam mit drei ihrer Kollegen übernimmt sie auch koordinatorische Aufgaben für die insgesamt vier betei­ligten Schulen. „Ich habe mich auf einer Lehrer-Fortbildung Informiert Dublin über das Comenius-Projekt informiert", erzählt Habekost. Der Leiter der Fortbildungs­veranstaltung habe später auch den Kontakt zu den Schulen in Meran (Ita­lien), Prag (Tschechien) und Aalst (Bel­gien) vermittelt.

Beim ersten Vorbereitungstreffen ging es nun in erster Linie darum, für das ge­meinsame Thema „Nationale und euro­päische Identität" einen roten Faden zu finden, an dem sich die teilnehmenden

', Schulen entlanghangeln können, um schließlich nach zwei Jahren Projekt­laufzeit ein gemeinsames Ergebnis prä­sentieren zu können.

„Wir werden uns in den Schulen ge­trennt voneinander und möglicherweise auch methodisch unterschiedlich mit dem Thema befassen", erklärt Jo de Backeraus Belgien. Seine Schule, eine Se­kundarschule mit stark künstlerischem Schwerpunkt, nimmt als einzige bereits zum zweiten Mal an dem Projekt teil. „Als Ergebnis soll ein Kunstprojekt ent­stehen, an dem alle vier Schulen betei­ligt sind."Wie dieses Ergebnis genau aussehen wird, dazu wollen die Pädagogen erst einmal noch nichts sagen. „Wenn wir das jetzt schon in der Zeitung veröffent­lichen, befassen sich unsere Schüler wo­möglich lange vor der Zeit damit und verlieren dann später schnell das Inte­resse", meint Habekost. Sie verrät aber, dass an anderen Projektschulen zum Beispiel ein Theaterstück entstanden ist, mit dem die Schüler dann auf „Europa­Tournee" gegangen sind, oder auch eine Fotoausstellung, die in allen beteiligten Schulen gezeigt wurde. „Auf so etwas in der Richtung läuft unsere Idee auch hi­naus." Inhaltlich dreht sich dabei alles um die kulturellen Unterschiede und Gemeinsamkeiten in Europa und dieEuropäisch vereint am Gymnasium: Die Organisatoren des Comenius-Projekts. Frage, ob es eine europäische Identität gibt. Am Gymnasium soll die projektbe­zogene Arbeit ab September •2008 zum Teil in den regulären Unterricht des neunten Jahrgangs eingebunden, zum Teil auch in Form von Kompaktsemina­ren oder Arbeitsgemeinschaften `ausge­gliedert werden. Einzige Voraussetzung ist, dass der in den vergangenen Tagen gemeinsam erarbeitete 24-seitige Antrag der vier Schulen von der betreuenden Agentur genehmigt wird, damit die je­weiligen nationalen Regierungen , ent­sprechende Fördermittel zur Verfügung stellen. Läuft das Projekt wie geplant an, tref­fen sich die beteiligten hehrer im Okto­ber 2008 in Prag wieder, um erste Erfah­rungen auszutauschen und das weitere Vorgehen zu besprechen. Bis zum Ende der Projektzeit wird jede der vier Schu­len einmal Gastgeber für die Arbeits­treffen gewesen sein, bis sich die Gruppe der Organisatoren voraussichtlich = im April 2010 erneut in Sarstedt trifft

06.11.2007 - Drei Autoren lesen in den Sarstedter Schulen


SARSTEDT. Im November greift Sarstedts Nachwuchs wieder zu den Büchern: Zum inzwischen 35. Mal richtet die Kulturgemein­schaft die Jugendbuchwoche aus. Unter anderem sollen drei Ju­gendbuchautoren die Lust am Le­sen bei den Jungen und Mädchen wecken.

Was auf den Bildern von Andre­as Röckener „herumkreucht und fleucht, könnte schläfrige Augen wieder munter machen, so bunt und lustig ist es", schreibt Maria Frise in der Frankfurter Allgemei­nen Zeitung über Röckeners Werk „Caspars Traumbuch". Dort stehen freilich überwiegend Bilder und Karikaturen im Mittelpunkt,

die der gelernte Tischler und heu­tige freischaffende Illustrator und Autor aus Hamburg ebenfalls zu Papier bringt.

Wenn der 51-Jährige zur Ju­gendbuchwoche nach Sarstedt kommt, werden natürlich weniger seine Bilder, sondern mehr seine Texte im Vordergrund stehen. An­dreas Röckener liest am Dienstag, 20. November, 8 Uhr, in der Grundschule Kastanienhof, am Mittwoch, 21. November, 8 Uhr, in der Regenbogenschule und am selben Tag ab 10.30 Uhr in der Al­bert-Schweitzer-Schule.

Neben Röckener konnte die Kulturgemeinschaft Sarstedt in diesem Jahr die beiden Kinder­buchautoren Gabriele Beyerlein und Sobo Swobodnik für die Jugendbuchwoche 2007 gewinnen. Die Kosten trägt dabei die Kultur­gemeinschaft Sarstedt. Insgesamt haben die Schulen 16 Lesungen gebucht. Sobo Swobodnik liest am Montag, 19. November, 8 Uhr, im Gymnasium Sarstedt, am Diens­tag, 20. November, 8 Uhr, in der Schiller-Realschule sowie am Mitt­woch, 21. November, 8 Uhr, in der Offenen Ganztagsschule. Die Le­sung von Gabriele Beyerlein be­ginnt am Freitag, 23. November, um 8 Uhr in der Schiller-Real­schule.

Aber die Jungen und Mädchen der Sarstedter Schulen sollen nicht nur zuhören, sie sollen na­türlich auch selbst zu den Bü­chern greifen. In den vierten bis sechsten Klassen aller Sarstedter

Schulen wird es deshalb parallel Vorlesewettbewerbe geben, teilte die Kulturgemeinschaft gestern mit. Die Schulen sollen dabei ihre jeweiligen Schulsieger ermitteln. Die Besten aus den sechsten Klas­sen nehmen anschließend am Kreisentscheid teil.

Welche Sarstedter Schüler ihre Texte am besten vorgetragen ha­ben, soll spätestens am 22. No­vember feststehen. An diesem Tag sollen die Gewinner während ei­ner großen Abschlussveranstal­tung bei der Kulturgemeinschaft geehrt werden. Dazu sind auch El­tern und andere Verwandte sowie Lehrer, Freunde und weitere Inte­ressierte eingeladen. Beginn ist um 16 Uhr im Haus am Junkern­hof.


Das Handy bringt die Botschaft aus Bethlehem-Dezember 2007


Im Dezember 2007 war ein Theater-ein etwas ausgefallenes-das mit ca. 70

Schauspielern ein ziemlich großes. Ein

05.11.2006 - Sprayer toben sich am Schulzentrum aus


Hausmeister muss die Polizei drei Mal innerhalb einer Woche rufen

Hausmeister Karl-Otto Glowienka reicht es allmählich. Drei Mal hat er allein in dieser Woche die Polizei zur Schiller-Realschule gerufen. Der Grund war immer derselbe: Graffiti am Schulgebäude. Auch am Gymnasium waren die Täter, die sich Riot Crew nennen, erneut am Werk.

„ Hier war alles voll geschmiert", berichtete Glowien­ka und deutete auf die Außen­wand der Schulbücherei. „Zwei Stunden habe ich geschrubbt, bis es wieder sauber war." Die Schmiereien häufen sich in jüngs­ter Zeit und der Hausmeister kommt mit dem Putzen nicht mehr nach. An der Tür zu einem Nebeneingang war der schwarze Schriftzug „Riot Crew" – übersetzt in etwa Krawallmacher – deshalb gestern noch zu erkennen. Am Gymnasium haben die Täter ihre Spuren auf einer Tür und zwei Müllcontainern hinterlassen.

Uwe Völkner vom Landkreis Hildesheim war vom Schaden we­nig beeindruckt. „Das sind aus meiner Sicht Peanuts, so was kommt an anderen Schulen genau­so vor." Der Kreis werde nicht viel machen. Würde es sich um eine Schule im Stadtzentrum handeln, wo viele Leute entlanggingen, wäre das etwas anderes, sagte Völkner. Jährlich gebe der Landkreis mehr als 10 000 Euro für die Entfernung von Schmierereien an öffentlichen Gebäuden aus.

Die Polizei hielt sich zu möglichen Ermittlungsergebnissen äußerst bedeckt. „Der Kriminalermittlungsdienst prüft, ob auch anderswo schon Schmierereien mi diesem Schriftbild vorkommen" sagte Kommissar Stefan Verwold. Allein er war in dieser Woche zweimal am Schulzentrum, um den Schaden und die Strafanzeige aufzunehmen. Ob es Tatverdächtig gibt, wollte Verwold nicht sagen.

Generell sei es nicht einfach, Sprayern das Handwerk zu legen sagte auch Joachim Freitag vom Sarstedter Kommissariat. „Natürlich fahren wir öfter am Schulzentrum vorbei, aber das Gelände ist sehr weiträumig." Von Überwachungskameras hält Hausmeiste Glowienka nichts. „Eine Kamera wäre doch das erste, was die Täte kaputt machen würden."


20.10.07 - eMail aus Amerika - Teil 5 - Zwischen "Homeroom" und "X-Block"


Schon wie zu Hause: Die Sarstedter in "ihrer" amerikanischen Schule.

S a r s t e d t.

Abschied in Amerika: Der Besuch von 20 Gymnasiasten in ihrer Partnerschule in Connecticut geht zu Ende. Für den Sarstedter Anzeiger schildern die Jungen und Mädchen heute ihre Eindrücke vom Alltag in Schule und Familien.


In unseren bisherigen E-Mails haben wir sehr viel über unsere Aktivitäten berichtet. Aber natürlich hat das Familien- und Schulleben für uns auch einen großen Raum eingenommen. Darum wollen wir diesmal hauptsächlich davon erzählen.
Eine unserer letzten gemeinsamen Aktionen mit den amerikanischen Schülern war das Rollschuhfahren. Am Dienstag nach der Schule ging es mit dem Bus zum Ron'A'Roll Center. Als wir aus dem Bus stiegen, sahen wir schon die riesige Halle, die wir den Nachmittag über für uns haben würden. Nachdem wir unsere Rollschuhe beim Verleih abgeholt hatten, wagten wir uns auf die bunt beleuchtete Holzbahn. Die Umstellung von Inlinern auf Rollschuhe bewältigten wir (fast) problemlos. Es war ein lustiger Nachmittag mit viel Spaß!
Am Donnerstag hatten wir eine Abschlussparty, für die wir deutsche Speisen kochten und backten, und die Amerikaner kochten für uns ein typisches "Thanksgiving Dinner".

Das Konzept dieser Schule gleicht dem einer Gesamtschule. Hier werden hochbegabte Schüler, aber auch Schüler mit Lernschwierigkeiten oder mit körperlichen und geistigen Behinderungen integriert und gefördert. So betreiben Schüler mit Lernschwerigkeiten einen Kiosk, in dem sie Schulartikel verkaufen, um das Rechnen zu lernen.
Ein weiterer Punkt, der uns auffiel, ist die gute technische Ausstattung der Schule. Es gibt etwa 500 Computer, jeder Raum ist mit mehreren PCs und Internetanschluss sowie einem Beamer und einem Telefon ausgerüstet. Außerdem gibt es einen Klassensatz Laptops, die für Projekte genutzt werden können.
Die Mansfield Middle School hat Austauschprogramme mit China, Thailand und Deutschland. Es ist der Schule wichtig, dass die Schüler andere Kulturen kennenlernen. Das Motto lautet: Wenn sich Menschen kennen, dann schießen sie nicht aufeinander.
Der Unterricht beginnt um 8 Uhr und endet um 14.45 Uhr. Einige Schüler haben danach noch AGs wie Theater oder Fußball. Wenn die Schüler morgens in die Schule kommen, gehen sie für zehn Minuten in den „Homeroom". Das ist der Raum des Klassenlehrers. Hier bekommen sie alle Ansagen für den Tag vom Lehrer und über Lautsprecher, außerdem tragen sie sich über Computer für die AGs ein, an denen sie in der Mittagspause teilnehmen. Anschließend gehen sie zum Unterricht in die jeweiligen Räume der Lehrer. Manchmal gibt es Doppelstunden (90 Minuten), die wir anstrengend empfinden, vor allen Dingen, weil keine Pausen dazwischen sind. Mittags gibt es einen „X-Block", wo die Schüler in der Cafeteria oder einem Klassenraum essen und AGs, wie Chor, Orchester, Band, Werken oder Sport belegen müssen. Schüler, die ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben oder besondere Förderung brauchen, werden in dieser Zeit von Lehrern betreut. Zwischen den Stunden gibt es keine Pausen, so dass die Schüler das schöne Außengelände nicht nutzen können, außer beim Sportunterricht. Während der Stunden dürfen sich die Schüler nicht auf den Fluren und Gängen aufhalten, es sei denn, sie haben eine Erlaubnis vom Lehrer, müssen in die Schulbibliothek, zur Krankenschwester oder Schulpsychologin.
Jeder hat seinen eigenen Stundenplan; deswegen arbeitet man ständig in verschiedenen Unterrichtsgruppen. In einer Gruppe sind nicht mehr als 20 Schüler.
In der Schule gibt es für jeden einen „Locker" (Schließfach), da keine Rucksäcke mit in den Untericht genommen werden dürfen. Dort kann man dann seine Sachen für die jeweilige Stunde herausholen. In den Gängen sind Trinkwasserspender, die jederzeit genutzt werden können.
Am Ende des Schultages werden die Schüler mit dem
Bus, der sie am Morgen schon vor der Haustür abgeholt hat, nach Hause gebracht.
In den Familien, bei denen wir wohnen, arbeiten meistens beide Elternteile. Deswegen können sie sich auch ein Haus und manchmal mehrere Autos leisten. Häufig werden diese aber nicht abgeschlossen. Außerdem müssen sie für die teure Ausbildung ihrer Kinder Geld sparen.
Die Grundstücke sind oft so groß, dass die Briefkästen an der Straße stehen. Das Besondere daran ist, dass man Post, die abgeschickt werden soll, einfach in den Briefkasten legen soll. Der Postbote holt sie dann dort ab. Da es kaum öffentliche Verkehrsmittel gibt und die Entfernungen sehr groß sind, sind die meisten Menschen hier auf Autos angewiesen.
Die Essgewohnheiten der Familien sind zu Hause locker, während in Restaurants mehr auf Etikette geachtet wird. Morgens fahren einige Familien gelegentlich zu „Coffee Shops ", um dort zu frühstücken. Üblich ist, dass abends warm gegessen wird. Die meisten Amerikaner sind sehr höflich, und die Wörter „please", „thank you" und „excuse me" hören wir sehr oft.
In manchen Familien wird viel ferngesehen, während es in anderen gar keinen Fernseher gibt. In den meisten Häusern sind Wasserhähne, Toiletten, Fenster und Türgriffe anders zu bedienen, was am Anfang für uns etwas schwierig war. Auch zu erwähnen ist, dass viel Wasser verbraucht wird, etwa durch
langes Duschen, Waschmaschinen und Geschirrspüler.
Im Moment ist hier in Connecticut „Indian Summer". Vor allem die Blätter der Ahornbäume verfärben sich in alle Farben, von knallgelb bis dunkelrot. Aus diesen Bäumen kann man unter anderem Ahornsirup und Ahornzucker gewinnen.
Für uns, die 20 Teilnehmer des Austauschprogramms, steht jedenfalls fest, dass der Besuch in Mansfield, Connecticut, ein voller Erfolg war!
Pia, Sabri, Tarkan, Stefanie, Felix

12.10.07 - Amerika Austausch - Zweite eMail eingetroffen


Historischer Hintergrund: Sarstedter Gymnasiasten vor dem Nachbau des Pilgerväter-Schiffes „Mayflower".

S a r s t e d t.

Sie hatten zuletzt richtig viel Programm - doch jetzt haben uns die Sarstedter Gymnasiasten gleich zwei E-Mails von ihrer Studienfahrt in die USA geschickt. Lesen Sie heute, die Erste - und folgen Sie den Jungen und Mädchen auf den Spuren der Pilgerväter.

In den vergangenen Tagen gab es viele Aktivitäten, und wir wollen unseren Bericht über den Aufenthalt in den USA fortsetzen. Am 4. und 5. Oktober ging es für jeweils die Hälfte von uns zur „Over-look Farm". Die Farm ist ein Dritte-Welt-Projekt, in dem dargestellt wird, unter welchen Bedingungen Menschen in verschiedenen Ländern leben. Die Einnahmen fließen in Spendenaktionen der Hilfsorganisation „Heifer" ein, die dann versucht, Menschen zu helfen. Es werden vor allem Tiere gespendet, die dann die Familie ernähren. Wenn zum Beispiel eine Familie in Thailand einen !Wasserbüffel besitzt, kann sie viermal so viel Reis anbauen, als wenn sie die Felder mit den Händen bearbeitet.Um das Leben solch einer Familie kennen zu lernen, wurden wir mit den Amerikanern in kleine Gruppen aufgeteilt, in denen wir arbeiten und kochen mussten. Einige ' ernteten im Garten Ge- müse, andere mussten Ställe ausmisten. Unser Essen kochten wir auf offenen Feuerstellen. Am Nachmittag waren wir fix und fertig und am Ende stank man nach Tieren und Rauch. Es war trotzdem eine interessante Erfahrung.Am Sonnabend hieß es für uns früh aufstehen. Wir fuhren mit dem Bus etwa zweieinhalb Stun-den 'nach Plymouth im Bundes-staat Massachu-setts. Dort angekommen, besichtigten wir den Nachbau der „Mayflower". Es ist das Schiff, mit dem die ersten englischen Siedler in Nordamerika ankamen. Etwa 500 Meter davon entfernt konnten wir „Plimouth Rock" besichtigen. Dies ist der Ankunftsort der ersten Siedler von 1620. Drei Meilen ausser¬halb der Stadt gibt es das Museumdorf "Plimouth Plantation". Hier wurde die Siedlung der britischen Siedler nachgebaut. Die Häuser und Gärten schauen genauso wie damals aus. In dieser Siedlung gibt es Schauspieler, die in die Rollen der englischen Siedler schlüpfen. Diese Leute konnte man über die damalige Lebenssituation befragen, und sie anworteten so, als wenn sie aus dieser Zeit kämen. Außer¬halb der Siedlung konnte man außerdem sehen, wie die Indianer zur selben Zeit gelebt haben. Auch dort konnte man sich mit den Indianern unterhalten.Nach diesem anstrengenden Tag - es waren etwa 30 Grad - sind wir auf die Halbinsel „Cape Cod" in ein Camp gefahren. Die Häuser, in denen wir schlafen mussten, nennt man hier „cabins". Nach unserer Ankunft sind wir alle zum Strand gegangen und ganz „zufällig" ins Wasser gefallen. Das war erfrischend. Nach dem Abendessen gab es ein Lagerfeuer, und während wir die Marshmel¬lows rösteten, sangen wir Lagerfeuerlieder. Dann haben uns Frankie und Ben, zwei Schüler der „Mansfield Middle School" (MMS) den „Middle School Rap" vorgeragt. Schließlich fielen wir alle todmüde ins Bett.Carina, Nathalie, Marcel und Timo

11.10.07 - Oh la la, Puffer am Morgen!


„Hm, c'est bon!" - Baptiste isst Celias Kartoffelpuffer auf.

S a r s t e d t (rei).

Morgens um ehn in Sarstedt. Es riecht nach :Kartoffelpuffer. Das Essen - venn auch nicht zwangsläufig zu dieser Uhrzeit - sei wohl typisch deutsch, mutmaßt Celia. „Typiquement allemand", wie sie sagt. Die 14-Jährige ist eine von 28 französischen Austauschschülern, die zurzeit für zwölf Tage am Gymnasium zu Gast sind.

„Du musst da mal das Wasser abgießen", sagt Malte und hebt die Rührschüssel an. Florent guckt verständnislos und wendet weiter seine Puffer. „Tu peux ...... setzt Malte erneut an, „äh, tu veux ... tu dois ... ach lass mal, ich mach selbst." Um sich gut zu verstehen, muss man schließlich nicht alles verstehen. Die ursprüngliche Aufgabe, das Rezept gemeinsam zu übersetzen, haben die fünf vor der Bratpfanne daher auch geflissentlich ignoriert. Wer weiß auch schon, was "Pfannenwender" oder „Kartoffelreibe" auf Französisch heißt? Die Puffer gelingen trotzdem.
Auch in der Turnhalle herrscht fröhliches deutsch-französisches Kuddelmuddel. Weil die Schulküche zu klein ist, um allen 56 am Austausch beteiligten Schülern gleichzeitig einen Kochplatz zu ge-währen, haben die Lehrer die Gruppe geteilt. Während die eine Hälfte der 12- bis 14-Jährigen Kartoffelpuffer brät, spielt die andere Fangen. Die Verständigung klappt auch hier ohne große Worte - dafür aber mit viel Gelächter. „Lauf!", feuert einer seinen Gastschüler an, „Attends! " („Warte!") ruft von der anderen Seite der Häscher. Französischlehrer Stephan Müller hat die Regeln zweisprachig erklärt. Nun beendet er das Spiel ganz international: mit einem Pfiff. „Dafür dass die seit einem beziehungsweise zwei Jahren Französisch lernen, finde ich es beein-druckend, wie gut sie sich verständlich machen können”, sagt er. „Und für einige der französischen Jugendlichen ist es das erste Mal überhaupt, dass sie so weit von zuhause weg sind - dafür läuft es wirklich gut." Er hofft, dass die Schüler durch den Austausch motiviert werden, die Sprache nicht nur als Pflichtfach zu verstehen, sondern sie aus eigenem Antrieb lernen zu wollen. „Galettes de pomme de teere", ' übersetzt Celia in der Küche das Wort „Kartoffelpuffer". Und ja, sie hat sowas schonmal gegessen. Aber erst hier in Deutschland, bei ihrer Gastfamilie. Sie schiebt sich ein Stück in den Mund, dann reicht sie ihren Teller an Baptiste weiter. Nicht    lecker? „Doch, aber ich habe - wie sagt man? - keinen Hunger."
Kaum überraschend eigentlich - schließlich sind die Franzosen für ihr spärliches Frühstück bekannt. Mit Austauschpartnerin Laura hat sich Celia vorher schon Briefe geschrieben: auf Deutsch. Und Laura hat auf Französisch geantwortet. Das habe ganz gut geklappt, sagen die beiden.
Auch Lehrerin Kristin Maibom und ihre französische Kollegin Andrea Duclos sind mit der Zusammensetzung der Gruppe sehr zufrieden. „Die Briefpartner passen ganz gut zusammen und überhaupt ist das eine ziem lich harmonische Gruppe", findet Maibom, die den Schüleraustausch zum zweiten Mal betreut. Für die zwölf Tage haben sie und ihre Kollegen ein umfangreiches Programm ausgearbeitet, um den französischen Jugendlichen möglichst viel von ihrem Gastland zu zeigen. Und idealerweise solen die französischen Schüler während des Besuchs natürlich möglichst viel Deutsch sprechen.
Beim Gegenbesuch in  Frankreich, der nächstes Jahr im Mai ansteht, wird es dann umgekehrt sein: Dort sollen die deutschen Jugendlichen  ihr Französisch verbessern. Aber bis ddahin ist noch Zeit, ein paar elementare Vokabeln zu lernen. Zum Beispiel "Pfannenwender".

05.10.07 - Die E-Mail aus Amerika


Fröhliche Begrüßung: Dieses Bild bot sich den Sarstedter Schülern bei ihrer Ankunft in Mansfield - ihrer „Heimat" für die nächsten drei Wochen.

S a r s t e d t

Zum ersten Mal sind Sarstedter Schüler auf „Klas­senfahrt" in den USA. 20 Siebt-und Achtklässler vom Gymnasium sind für drei Wochen nach Mans­field im Bundesstaat Connecticut gereist. In unregelmäßigen Abständen werden die Schüler unter der Rubrik „E-Mail aus Amerika" im Sarstedter Anzeiger über ihre Erlebnisse berichten.

„Liebe Zeitungsleser,

wir grüßen Sie von der Mansfield Middle School in Connecticut, USA. Nachdem wir um halb fünf am Flug­hafen in Hannover einchecken wollten, gab es die ersten Probleme. Es gab Schwierigkeiten mit unseren elektroni­schen Geräten gab, konnten wir erst 20 Minuten starten. Dadurch war unse­re Zeit in Amster­dam später sehr knapp und wir mussten uns beeilen, unser Flugzeug noch zu erreichen. Weil wir so spät waren, muss­te das Flugzeug tatsächlich auf uns war­ten. Nach dem siebenstündigen Flug sind wir in dem lang ersehnten, sonnigen Boston gelandet, doch drei Koffer sind nicht mitgekommen - glücklicherweise sind sie inzwischen nachgeliefert worden. 

 Drei Lehrer der Mansfield Middle School haben uns mit einem original, gelben amerikanischen „ school bus" ab­geholt. Nach weiteren zwei Stunden Fahrt kamen wir endlich in Mansfield an, wo wir schon mit Plakaten, Luftbal­lons und Blumen erwartet wurden. Nachdem wir unsere neuen Familien kennen gelernt und erste Sachen ausge­packt hatten, ging es weiter zur „Welco­me Party". Dort haben wir unsere Schulbetreuer (Schüler, die uns in der Schule betreuen) und andere Amerika­ner kennen gelernt, und es gab ein Rie­senbüfett. Jede Familie brachte etwas zu essen mit, und es gab supergroße Pizzen. Obwohl wir so müde waren, haben wir an einer Rallye durch die Schule teilge­nommen, die sehr groß ist. Nun mussten wir noch einige Stunden durchhalten, damit wir die Zeitumstellung schnell bewältigen konnten, und fielen später todmüde ins Bett.Wir alle stellten am ersten und auch nächsten Tag fest, dass die Amerika­ner sehr offen und freundlich mit uns umgehen. Die amerikanischen Familien sorgen sich sehr um unser Wohlbefinden. Bis jetzt gab es noch keine Probleme und alle sind zu­frieden und fühlen sich wohl.Die Mansfield Middle School ist als Schule des Jahres 2007/08 für den Staat Connecticut gewählt worden und hat extra T-Shirts dafür anfertigen lassen.Jeder von uns hat am ersten Tag solch ein T-Shirt als Geschenk erhalten. Im Gegensatz zu Deutschland sind hier die Grundstücke sehr groß, liegen weit auseinander und sind vom Wald umgeben. Einige Schüler erzählen von wilden „turkeys" (Truthähnen, Anmer­kung der Redaktion) und Rehen auf den großen Grundstücken. Die Landschaft ist hügelig und die Laubbäume begin­nen sich bereits zu verfärben. Das Wet­ter ist sonnig, warm und wir haben bis zu 24 Grad. Hoffentlich bleibt das so!!!!

Herzliche Grüße

von Lina, Alisa, Phoebe und Cora"

03.09.2007 - Unterrichtsversorgung ist gut


Einige neue Lehrer kommen aber erst im November an die weiterführenden Schulen

Die Leiter der weiterführenden Schulen im Leinetal blicken beim Thema Unterrichtsversorgung zuversichtlich auf das neue Schuljahr. Einige müssen aber bis Novmber Engpässe überbrücken.

LEINETAL.
Viele neue Lehrer werden erst zum 1. November eingestellt. Deshalb müssen die Schulen den Engpass mit guter Organisation und vorläufigen Stundenplänen überbrücken.
Besonders trifft es das Gymnasium Sarstedt, wo vier Lehrer fehlen. „Wir nähern uns den 100 Prozent." So lautet der ironisch gemeinte Kommentar von Direktor Wolfgang Tischer. Denn es dauert eben zwei Monate. Eine Reihe von Pädagogen wird bis dahin Mehrarbeit leisten, einige Nebenfächer wer¬den später erteilt.
Drei Langzeitkranke machen die Planung am Erich Kästner-Gymnasium in Laatzen schwierig. Dass Ersatz kommt, weiß Direktor Hans-Ulrich Becker. „Aber wir müssen erst die Richtigen finden." Klaus Gehoff, Direktor der KGS Pattensen, fehlt noch ein neuer Lehrer für naturwissen-schaftliche Fächer. „Wir sind gut versorgt", sagt Gehoff dennoch. „Wir haben auch gut gekämpft."
Entlastung erwartet Brigitta Schänke, Leiterin der KGS Hem-mingen, schon im Laufe der nächsten Woche. „Wir haben eine Feuerwehrlehrkraft beantragt und die kriegen wir auch", sagt sie. Noch erfreulicher lautet das Fazit von Claudia Linz, der stellvertretenden Leiterin der Erich Kästner-Realschule Laatzen: „Wir haben drei neue Lehrer und kommen auf 101,5 Prozent."
Sie blicke voller Optimismus ins neue Schuljahr, sagt Renate Kruse, Leiterin der Laatzener KGS. Schließlich seien fast 100 zusätzliche Lehrerstunden für den Ganztagsbetrieb bewilligt worden. Von den vier Stellen sei schon eine besetzt, zwei weitere neue Kol-legen erwartet sie im zweiten Halbjahr. Fred Schlagowski, Leiter der Laatzener Hauptschule, freut sich über 20 zusätzliche Stunden für den Ganztagsbetrieb. Auch eine Feuerwehrlehrkraft verstärkt jetzt sein Team.

KOMMENTAR von Kim Gallop

Eine Unterrichtsversorgung von 98 bis 100 Prozent geben die Schulleiter der weiterführenden Schulen im Leinetal an. Ein Grund zur Freude ist das nicht, denn da ist keine Reserve für Krankheitsfälle drin. Stundenausfälle sind deshalb leider auch für das neue Schuljahr zu erwarten.

28.08.2007 - Fassade wird bunt gestaltet


Landkreis Hildesheim investiert 140 000 Euro in die Sanierungsarbeiten am Gymnasium

 

Der Landkreis Hildesheim lässt einen nen Teil der Fassade des Sarsted­ter Gymnasiums streichen und die Fenster sanieren. 140 000 Euro in­vestiert er in das Vorhaben.

VON MELLANIE HARTUNG

SARSTEDT

Das zwischen 1971 und 1973 erbaute Gymnasium am Wellweg in Sarstedt ist ein senf­farbener Funktionsbau. Jetzt lässt der Landkreis die Fassade an der Südseite des Gebäudes, an der sich der Haupteingang befindet, sanieren. Das Ockergelb soll einer Kombination unterschiedlicher Farben weichen. „Es wird ge­streift und ein bisschen bunt ge­mischt", sagte Bernd Liebmann vom Fachbereich Gebäudewirt­schaft beim Landkreis. Die Schule werde in den Farben Blau, Oran­ge, Grün und Rot verschönert.

Ausschlaggebend für den neu­en Anstrich war gar nicht die Optik des Gymnasiums. Der Land­kreis als Schulträger lässt die Fenster erneuern. „Wenn dann schon mal das Baugerüst steht, wollten wir auch gleich die Fassa­de mit erledigen", sagte Lieb­mann. „Die Fenster sind von An­fang an drin." Holz-Aluminium ­Fenster sollen jetzt eingesetzt werden. Zudem werde der desola­te Sonnenschutz erneuert.

Bis zum Beginn des neuen Schuljahres am Donnerstag werden die Arbeiten nicht abge­schlossen sein. Liebmann rechnet damit, dass sie sich bis in den September ziehen.

Die Sanierung der. Vorderfront des Gymnasiums kostet 140 000 Euro. Wann der Rest des Gebäu­des an die Reihe kommt, konnte der Landkreis-Mitarbeiter nicht sagen. Um das gesamte Gebäude innerhalb eines Jahres zu verschönern, reiche das Geld nicht aus.