
Die Forscherklasse auf der Industriemesse in Hannover
Auf Einladung des Fraunhofer-Instituts verbrachten sowohl die 6FL2 als auch die 6L einen Tag im „Gläsernen Klassenzimmer“ auf dem Messegelände.
Unter Anleitung von Mitarbeitern des Instituts bestückten sie in Zweiergruppen Legoroboter mit Sensoren und programmierten sie dann mithilfe eines Laptops. Die Roboter mussten Hindernisse erkennen und umfahren, auf ein Klatschen hin stehen bleiben oder auf einer vorgegebenen Bahn entlangfahren.
Alle waren mit Feuereifer bei der Sache und waren sich am Ende dieses Tages einig: „Das war ein cooler Schultag, und Technik kann ganz schön spannend sein.“
Das Gymnasium Sarstedt hat wieder an der Schülerstaffel beim Hannover-Marathon teilgenommen. Zu der Mannschaft, die in der Jahrgangsstufe 6 startete, gehörten drei Jungen und zwei Mädchen aus dem sechsten Jahrgang sowie jeweils ein Mädchen und ein Junge aus einer fünften Klasse. Der Junge aus der 5. Klasse, Alexander Leßmann, stürzte allerdings drei Tage vor dem Lauf beim Training und musste mit einem dicken Knie zu Hause bleiben. Kurz entschlossen sagte Leon Simon aus der 6.: "Ich kann auch zwei Strecken laufen." So bekam er die Etappen 5 und 6, die zusammen nur acht Kilometer lang waren. Darum hat er auf dem Foto auch zwei Medaillen. Die Zeit von 4:16:57 war nicht so gut wie die vom letzten Jahr, aber schließlich zählt bei einem Marathon nur das Ankommen wirklich. Bis auf Noa und Shirly hatten alle auch schon im letzten Jahr teilgenommen und wollen auch im nächsten Jahr wieder starten und sie würden sich freuen, wenn sich noch mehr Schülerinnen und Schüler beteiligen würden.
Um 9:30 ging es am Tor der AWD-Arena los
Wir gingen zum Presseraum und schauten uns unser Programm an als wir das Wort kochen lasen stutzten wir. Wir bekamen ein Quiz über Hannover 96 eine Frage lautete z.B.: In welchem Land wurde der finnische Nationalspieler Mikael Forssell geboren? Ein großer Teil schrieb Finnland, aber diese Antwort war falsch. Denn er wurde in Steinfurt(Deutschland) geboren. Nach dem Quiz trafen wir auf denn Leiter der 96-Fußballschule.Bei der Stadionführung wurden wir in 3 Gruppen aufgeteilt. Mein Stadionführer hieß Daniel Bohr.
Wir durften uns auf die Reservebank von den 96-Spielern setzten.
Außerdem durften wir uns (fast) alle Bereiche in der
AWD-Arena anschauen. In den Katakomben endeckten wir eine kaputte Lampe. Daniel sagte dazu: „Da die Profis hier nach dem Training manchmal Fußballtennis spielen, kann auch mal etwas kaputt gehen.“
Als wir in den VIP Bereich gingen war unser Erstaunen groß, denn der Raum war riesig.
Von der VIP-Tribüne hat man eine super Aussicht auf das Spielfeld.
Außerdem durften wir den Greenkeepern zusehen wie sie den Rasen mähten.
Den Rasen durften wir leider nicht betreten. Daniel sprach sogar vom „heiligen“ Rasen. Nämlich nur die Spieler und die Greenkeeper durften den Rasen betreten.
Wie man auf diesem Foto gut erkennen kann ist die Rasenfläche gewölbt. Das ist so, damit das Wasser besser ablaufen kann und nicht, wenn es mehrere Tage geregnet hat, das Spielfeld zu einem Schlammplatz wird. Die Logen durften wir leider auch nicht betreten, da alle Logen für ein Jahr an Firmen verkauft waren. Sogar im VIP Bereich gibt es einen Hannover96 Fanshop, der nur bei Heimspielen in Betrieb ist.
Jedes Kind bekam einen eigenen Ausweis auf dem sein Name zu lesen war.
Nachdem wir gegessen hatten, gingen wir mit einem Mitarbeiter von HCC (Kochen für die Profis von Hannover 96 und säubern die AWD-Arena nach einem Heimspiel von Hannover 96) zur riesigen Geschirrspülmaschine.












Bericht über die Gauß-AG der Universität Hannover
Nachdem Herr Rohloff mir und einigen anderen Schülern meiner Klasse die Gauß-AG der Universität Hannover empfohlen hatte, habe ich noch am selben Nachmittag im Internet auf der Webseite der Uni (http://www.unikik.de/gauss/) nach Informationen zu dieser Arbeitsgemeinschaft gesucht, von der ich zuvor noch nie etwas gehört hatte. Das was ich dort lesen konnte, hörte sich schon mal sehr interessant an – warum also nicht mal ausprobieren, denn schließlich ist alles kostenlos und das Feedback von Schülern anderer Schulen fiel größtenteils sehr positiv aus. Die Beschreibung der AG im Internet lautete wie folgt:
„Die Gauß-AG ist eine Arbeitsgemeinschaft für Gymnasiastinnen und Gymnasiasten, die sich mit Anwendungen der Mathematik und Naturwissenschaften in Wirtschaft, Technik, Umwelt und Gesellschaft beschäftigt. Erklärtes Ziel ist es, Berührungsängste und Vorurteile gegenüber diesen Fachgebieten abzubauen, selbständiges Arbeiten nahe zu bringen und die Beziehung zwischen Schule und Universität zu verbessern.“
Da ich mich auch privat für Mathemati,k aber insbesondere für Technik, interessiere, sah ich diese AG als eine Möglichkeit, sowohl mein gymnasiales Fachwissen auszubauen und zu erweitern, als auch etwas Uni-Luft zu schnuppern und mich mit anderen Gymnasiasten zu treffen, die die gleichen Interessen haben wie ich.
In der 21. Kursperiode wurden die folgenden Kurse angeboten:
Als Technik-Begeisterter las ich mir natürlich zuerst alle möglichen Informationen über den Kurs „Grundlagen der Elektrotechnik“ durch, doch mit etwas Enttäuschung musste ich feststellen, dass eine Teilnahme erst ab der Oberstufe möglich war. Doch davon lies ich mich nicht abbringen und schrieb sofort eine E-Mail an Frau Dr. Iris Lieske, die Leiterin der Gauß-AG, und erzählte ein bisschen von meinen Vorkenntnissen und meiner Absicht an der Gauß-AG teilzunehmen. Schon kurze Zeit später erhielt ich eine sehr freundliche Antwort. Es sei kein Problem an der AG teilzunehmen und sollte es mir nicht gefallen oder zu hohe Anforderungen setzen, wäre es natürlich kein Problem jederzeit die Teilnahme abzubrechen.
Wunderbar – ich meldete mich also über das Formular auf der Internetseite an und auch hier erhielt ich postwendend eine E-Mail mit der Anmeldebestätigung. Ich freute mich also auf den nächsten Freitag und war gespannt was mich dort erwarten würde.
Meine Mutter war so freundlich mich zur Uni zu fahren, da sie noch Besorgungen machen musste. Das war mir natürlich recht, alternativ hätten aber auch öffentliche Verkehrsmittel wie die Straßenbahn zur Verfügung gestanden, die direkt vor dem prächtigen Uni-Gebäude hält.
Als ich das Gebäude betreten hatte gefiel sofort die schöne Aula, die aufgrund ihrer Beleuchtung auch Licht-Hof genannt wird. Ich war leider schon ein paar Minuten zu spät dran, aber ich fand eine freundliche junge Frau, die mir den Weg zu meinem Kursraum zeigte. Ich war ein bisschen erstaunt, dass dort nur zwei andere Schüler – wie nicht anders erwartet etwa 2 Jahre älter als ich - saßen, aber diese und mein Tutor begrüßten mich freundlich und der „Unterricht“ konnte beginnen.
Als erstes „wiederholten“ wir einige mathematische Basics – für manche mag es vielleicht eine Wiederholung gewesen sein, für mich war es jedenfalls komplett neuer Stoff mit dem ich geradezu erschlagen wurde. Vektoren, Integral- und Differentialrechnung, Ableitungen, komplexe Zahlen und noch einiges „mathematisches Zeugs“ mehr in etwa einer Stunde verstehen zu müssen, um es dann an einigen Aufgaben anwenden zu können, sprengte doch ein wenig meinen Horizont. Im Laufe der Zeit kamen dann so langsam, aufgrund der Bahnstreiks um einiges verspätet noch einige Leute dazu, von denen auch nur einer etwa so alt war wie ich. Doch den hat man nach der ersten Stunde nicht mehr dort gesehen…
Ich tat jedenfalls mein bestes und einiges der mathematischen Elemente ist schließlich doch hängen geblieben und das ist immerhin besser als gar nichts. Umso erleichterter war ich dann, als wir in den elektronischen Bereich wechselten. Auch hier haben wir am ersten Tag reine Wiederholungen gemacht und befassten uns mit Dingen wie „Was ist Strom?“, „Wofür steht die Abkürzung xy?“ und „Wozu dient Bauteil xy?“.
Das war soweit kein Problem und ich wusste sogar einiges, was den anderen Teilnehmern noch unbekannt war.
In den nächsten Einheiten – immer wieder nach längerem Warten auf den Tutor, was an der Uni so üblich zu sein scheint – befassten wir uns mit magnetischen und elektrischen Felder, verschiedenen fachspezifischen Gesetzen und Regeln, Analyse von verschiedenen Stromkreisen und Berechnen von verschiedenen Werten. Oft wurde uns hier allerdings nur eine Formel an den Kopf geknallt, die leider nicht weiter erläutert wurde. Der Kurs bestand ausschließlich aus theoretischen Elementen; von praktischem Aufbau von Schaltungen oder „Spannung messen live“ war keine Rede. Das machte die ganze Sache ziemlich trocken und sehr ziehend, wenn man bedenkt das dies in jeder Einheit, also zwei Stunden ohne Pause jede Woche, so war. Dies konnte leider auch nicht vollständig durch die freundliche, teils lustige Art, unseres Tutors ausgeglichen werden. Vielleicht lag es auch einfach daran, dass ich insgesamt noch nicht in einer so hohen Liga mitspielen kann.
Alles in allem kann man sagen, dass die Zeit während der Gauß-AG sehr schön, aber auch unheimlich anstrengend war, da ich mich zwangsläufig zwei Stunden am Stück voll konzentrieren musste; aber im Endeffekt kann ich von mir behaupten, dass ich mehr weiß als vorher und das ist, dafür dass die ganze Aktion kostenlos war, ein großer Erfolg. All meine Beschreibungen lassen sich natürlich nicht immer hundertprozentig auf die anderen Kurse transferieren, denn wie in der Schule auch, wird der „Unterricht“ immer abhängig vom jeweiligen Unterrichtenden sein.
Solltet ihr also Interesse haben dann kann ich euch ohne Bedenken eine Teilnahme an der Gauß-AG empfehlen und selbst, wenn es nicht euren Interessen entspricht, so ist immer noch ein Abbruch oder ein Wechsel zu einem anderen Kurs möglich. Positiv anzumerken ist natürlich auch noch, dass eine erfolgreiche Teilnahme (sprich: weniger als drei Fehltage) auch als AG auf dem Zeugnis vermerkt wird – und das sieht immer gut aus.
Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!
Jan Wolters
Im Sommer haben 18 Schüler des Gymnasiums die DELF-Prüfungen abgelegt, mit denen sie ihre französischen Sprachkentnisse unter Beweis stellen. Letztens kamen endlich die Zertifikate, alle Teilnehmer haben bestanden.
(dk)-18.1


Im Mai letzten Jahres reihte sich mit „Rock am Gym“ endlich ein Rockfestival in die lange Liste der Veranstaltungen am Gymnasium Sarstedt ein. Der Grundgedanke, der hinter dieser Veranstaltung steht, ist es, jungen und unerfahrenen Schülerbands aus Sarstedt und Umgebung die Möglichkeit zu geben, sich live einem größeren Publikum zu präsentieren. Das Organisationsteam, welches letztes Jahr ausschließlich aus Mitgliedern der Bands, die an diesem Abend spielen sollten, bestand, plante dieses Event über Monate, um es zu einem richtigen Erfolg zu machen. Am 19. Mai 2006 um 19.00 Uhr öffneten sich die Türen und die erste Band „X-Tension“ fing an die Bühne zu rocken. Nichtmal ein knappes Jahr vorher hatte sie sich gegründet und tritt mit Rockklassikern wie „Smells Like Teen Spirit“ von Nirvana oder „Seven Nation Army“ von den White Stripes aber auch zwei eigenen Songs auf. Als nächstes trat die Band „Senceless“ auf. Sie hatte schon deutlich mehr Bühnenerfahrung und besteht auch länger. Mit „Here To Stay“ von Korn eröffnete „Senceless“ die zweite Runde und sprachen mit ihren eigenen aber auch ihren Coversongs von Korn eher den metalorientierten Zuhörer an. Eine Stunde später betrat „melodic apopleXy“ die Bühne. Die Alternative-Band aus Pattensen überzeugte vor allem mit ihren eigenen Songs und heizte die Stimmung im Publikum für den Headliner des Abends an, die „Pillow Snatchers“. Die ehemalige Schülerband betrat zwei Jahre nach ihrem Abitur wieder die Schulbühne und machte ihrem Ruf alle Ehre. Mit ihrem Nu-Metal Sound, den sie auch schon bereits im Rockhouse haben erklingen lassen, begeisterten sie die 320 Zuschauer, die diesen Abend gekommen waren.
Auf Grund des Erfolges des letzten Jahres, entschloss sich das Organisationsteam, in dem nun auch Schülerrats- und freiwillige Mitglieder waren, dieses Event zu wiederholen. Nach langer und intensiver Planung war es am 11. Mai 2007 dann soweit, das zweite Rock am Gym startete mit verbesserter Technik und erweiterter Bandanzahl. „Unu Noctium“ eröffneten und spielten hauptsächlich Metallicacover wie „Nothing Else Matters“ oder „Enter Sandman“ aber auch eigene Songs, die sich sehr an diesen Sound anlehnten. Nach ihnen trat die Mädchenband „Phil’s 2nd Part“ auf, die schon einige Monate vorher auf dem „Kleinen Fest in großer Schule“ Werbung für diesen Abend gemacht hatte. Sie spielten nur selbst geschriebene Songs, von denen vor allem „Break Up!“ die Stimmung im Publikum aufheizte. Die nun folgende Band „Niila“ ließ dann mit ihrem Indierock eher ruhigere Töne erklingen, war aber mit ihren schnellen Rockballaden wie zum Beispiel „Tracy“ doch eine gute Vorbereitung auf die Nu-Metalband, die auch im vorigen Jahr schon gespielt hatte: „Senceless“. Mit ihrer Interpretation von Rammsteins „Keine Lust“ aber auch eigenen Songs wie „Leave Or Die“ brachten sie die Aula zum Kochen. Die ihnen folgenden Jungrocker von „melodic apopleXy“, welche and diesem Abend endlich ihr erstes Album „Something we have to say“ verkauften, waren mit ihrem Alternative-&Crossoversounds und Songs wie „Savage Years“ oder „Dont Fear“ eine gelungene Abwechslung und bedienten sich nocheinmal verschiedenster Rock-Genres - bevor die letzte Band des Abends, „Reign Of Fools“, das Publikum ihres Abschlusskonzertes mit Metalcoresongs zum Endspurt brachte. Die 400 Besucher des diesjährigen Konzertes waren genug Anlass für das Organisationsteam, bereits mit der Planung fürs nächste Jahr anzufangen.
Marie Lindemann